Mittagsjournal 1978.11.17

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    Rechtliches

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    Untertitel der Amara.org-Community
    Und hier meldet sich die Redaktion des Mittagschanals.
    Eine angenehme Mittagstunde wünsche ich Ihnen, meine Damen und Herren.
    Im Studio begrüßt Sie Ilse Vögel.
    Hier gleich kurz einige Anmerkungen zum Programm.
    Im Kamerawerk AUMX sollen ja heute die Kündigungen für etwa 1000 Arbeitnehmer ausgesprochen werden.
    Zur Stunde sind aber noch keine Einzelheiten zu erfahren.
    Wir bringen aber auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Direktor des Instituts für Höhere Studien zum Thema Kündigungswelle in Österreich und wie geht es weiter auf dem Arbeitsmarkt.
    Sollten gegen Ende des Journals dann schon Einzelheiten über die Almig-Kündigungen vorliegen, werden wir auch darüber noch kurz informieren.
    Interessant ist ja die Frage, wen nun diese Kündigungswelle vor allem trifft.
    Und auch unsere heutige Inlandspresseschau setzt sich mit diesem Thema, also mit der Kündigungswelle in Österreich auseinander.
    Was gibt es dann noch aus dem Inland?
    Wir berichten über eine Arbeitstagung zum Thema Rohstoffforschung und Sicherung in Österreich.
    Handelsminister Starrybacher nimmt in diesem Zusammenhang übrigens zur Fragestellung, ob nun das Atomkraftwerk Zwentendorf in ein kalorisches Kraftwerk umgebaut werden wird.
    Dann bringen wir eine Analyse des Verbraucherpreisindexes für Oktober, er ist gerade veröffentlicht worden, und die Innenpolitische Redaktion zieht eine Zwischenbilanz der Budgetberatungen im Parlamentsausschuss.
    Und noch ein medizinisches Thema aus Linz kommt, ein Beitrag, der sich mit den zunehmenden Krebserkrankungen bei Kindern beschäftigt.
    Ein Beitrag der Außenpolitik, der Zeitplan für die Rhodesien-Regelung ist gestern Abend ziemlich überraschend verschoben worden.
    Was bedeutet das nun für eine friedliche Lösung des Konflikts?
    Dazu eine Analyse.
    Und die Kulturredaktion bringt eine Vorschau auf die heutige Premiere von Drehen Sie sich um, Frau Loth, am Theater Freie Bühne Wieden und berichtet außerdem über die nächsten Vorhaben des Topsy Küppers Theater.
    Erster Programmpunkt, aber wie immer die Nachrichten.
    Chef vom Dienst ist heute Feder Holi und gesprochen werden die Meldungen von Wolfgang Grimma-Schmidt.
    Die Verbraucherpreise sind im Oktober dieses Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,1% gestiegen.
    Im September machte die Preissteigerungsrate im Jahresabstand noch 3,4% aus.
    Im Monatsabstand, also im Vergleich von Oktober zum September dieses Jahres, erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,2%.
    Der neue Obmann der Sektion Angestellte im Arbeiter- und Angestelltenbund des ÖAAB, Amman, erklärte heute in einem Pressegespräch,
    Es sollte künftig in der Angestelltenpolitik mehr praktische Problembezogenheit geben.
    Am Beispiel der jüngsten Kündigungen bei Steier, Daimler, Puch und Eumig zeige sich, dass die Bestimmung des Arbeitsverfassungsgesetzes, wonach vierteljährlich die Betriebsräte von der Unternehmensleitung über die Situation des Betriebes informiert werden müssen, ausgebaut werden sollte.
    Es sollte auch die Verpflichtung dazukommen, den Betriebsräten zahlenmäßiges Material vorzulegen.
    Der Generalsekretär des ÖAAB, Heinz Singer, erklärte, die Mitbestimmung sei durchaus in Richtung auf eine paritätische Mitbestimmung entwicklungsfähig.
    Es zeige sich aber, dass die Sozialisten dies derzeit lediglich für die Erweiterung ihres Einflussbereichs verwendeten.
    Der ÖAAB werde dem eigene Mitbestimmungsmodelle gegenüberstellen.
    Die Krebserkrankungen bei Säuglichen und Kleinkindern sind im vergangenen drei bis fünf Jahren in Österreich sprunghaft angestiegen.
    Dies erklärte der Innsbrucker Biologe Professor Anderlan gestern bei einem Vortrag in Linz.
    Der Wissenschaftler erklärt, das Zunehmen des Krebses bei Kleinkindern habe seine Ursache in den Schadstoffen in der Luft.
    Diese gelangten auf dem Weg über den mütterlichen Körper schon vor der Geburt in das Kind.
    Die Schadstoffe in der Luft, wie zum Beispiel Autoabgase, fügten der Mutter selbst zwar keinen unmittelbaren Schaden zu, hätten aber bei den Säuglingen häufig Blutkrebs und Tumorerkrankungen im Gehirn und Rückenmark zur Folge, sagte Anderlan.
    Österreich, europäische Gemeinschaften
    Mehr als 12,5 Milliarden Stück Zigaretten im Wert von 9,8 Milliarden Schilling konnten die Austria Tabakwerke in den ersten zehn Monaten dieses Jahres im Inland absetzen.
    Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 3,5 Prozent im Vergleich zu den ersten zehn Monaten des Vorjahres.
    Der Anteil der Filterzigaretten hat sich auf 93,5 Prozent erhöht.
    Die Gesundheitsminister der 9.
    Gemeinschaft haben sich bei einer Konferenz in Brüssel geeinigt, die bereits eingeleitete Anti-Nikotin-Kampagne in allen neuen Mitgliedsländern zu unterstützen.
    Unter anderem wurde darauf hingewiesen, dass der Tabakwarenverbrauch in Großbritannien seit Beginn dieser Kampagne um 10 Prozent zurückgegangen ist.
    Sparprogramme auf der Basis einer besseren Information von Patienten und Ärzten regten die Minister deshalb an, weil sich der Verbrauch von Medikamenten in den europäischen Gemeinschaften in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt hat.
    Bundesrepublik Deutschland
    Der Bundestag in Bonn hat heute den in der vergangenen Nacht im Parlamentarischen Vermittlungsausschuss erzielten Steuerkompromiss gebilligt.
    Alle drei Bundestagsfraktionen stimmten dem Steuerpaket bei wenigen Enthaltungen zu.
    Das Paket sieht unter anderem Lohn- und Einkommensteuersenkungen mit Stichtag 1.
    Jänner 1979 sowie eine zeitlich gestaffelte Erhöhung des Kindergeldes vor.
    Daneben wird die Mehrwertsteuer Mitte 1979 erhöht und Anfang 1980 die Lohnsummensteuer abgeschafft.
    Zugleich werden Gewerbeertrags- und Gewerbekapitalsteuer spürbar gesenkt.
    Mit persönlichen Erklärungen, in denen die Angeklagten ihre Distanzierung vom Terrorismus zum Ausdruck brachten, hat heute in Stuttgart-Stammheim der Prozess gegen Volker Speitel und Hans-Joachim Delwo begonnen.
    Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden geständigen Angeklagten vor, Kurierdienste zwischen den gefangenen Baader-Meinhof-Terroristen und ihren in Freiheit befindlichen Gesinnungsgenossen geleistet zu haben.
    Außerdem hat Speitel an den Vorbereitungen des Überfalls auf die Deutsche Botschaft in Stockholm mitgewirkt.
    Beide führten aus, durch die Ereignisse von Mogadischu nach der Entführung einer Lufthansa-Maschine sei ihnen klar geworden, dass die Rote Armee-Fraktion ihren Grundsatz aufgegeben habe, wonach sich der Kampf niemals gegen das Volk richten dürfe.
    USA, Nahe Osten
    Die ägyptische Regierung hofft, dass die israelischen Minister Dayan und Weizmann in der kommenden Woche zur Fortsetzung der ägyptisch-israelischen Friedensverhandlungen nach Washington zurückkehren werden.
    Dies betonte der ägyptische stellvertretende Außenminister al-Bash in einem heute veröffentlichten Interview mit dem Washington-Korrespondenten der israelischen Tageszeitung Yediot Aharonot.
    Elbaz äußerte außerdem die Hoffnung, dass Israel eine Verbindung zwischen einem bilateralen Friedensvertrag und dem Schicksal der Palästinenser in Westjordanien und Gaza akzeptieren wird.
    Der ägyptische Staatschef Sadat hat Präsident Carter in einem Schreiben neue Ideen unterbreitet, die seiner Meinung nach dazu dienen könnten, die Friedensverhandlungen wieder in Gang zu bringen.
    Der Inhalt wurde bisher nicht veröffentlicht.
    Der marokkanische König Hassan hat gestern Abend Washington verlassen.
    Heute soll ein amerikanisch-marokkanisches Kommuniqué veröffentlicht werden.
    Der israelische Außenminister Dayan hat unterdessen den Parlamentsausschuss für Außenpolitik in Jerusalem über die jüngsten Entwicklungen der Friedensverhandlungen mit Ägypten informiert.
    Wie der israelische Rundfunk heute meldete, habe Dayan dargelegt, dass der Text eines Friedensvertrages nahezu komplett vorliege, Israel aber den Terminplan für Fortschritte in der Palästinenser-Frage nicht zustimmen könne.
    Cairo wolle eine Frist von neun Monaten für die Einsetzung einer autonomen palästinensischen Verwaltung im Westjordan-Land und im Gaza-Streifen, die amerikanische Kompromissformel sähe, ein Jahr vor.
    Daian betonte, für Israel seien jedoch beide Termine nicht akzeptabel.
    Von einem Nahostfrieden erwarten sich sowohl Israel als auch Ägypten eine beachtliche Belebung des Fremdenverkehrs.
    Bei einer internationalen Tagung des Hotelgewerbes in Washington gelang es den Delegationen beider Staaten, erste Kontakte anzuknüpfen.
    Vereinte Nationen
    Wegen der Forderung der zyprischen Delegation, zwei Vertreter von Minderheiten zu den Beratungen beizuziehen, ist die für gestern Abend angesetzte Debatte des Sicherheitsrates für Zypern vertagt worden.
    Die zyprischen Parlamentarier gehören der armenischen bzw.
    maronitischen Minderheit an.
    Dem Vernehmen nach sind besonders die Türkei und mehrere Mitglieder des Sicherheitsrates gegen eine solche Forderung aufgetreten, deren Erfüllung sie als gefährlichen Präzedenzfall bezeichnen.
    Spanien.
    Der Generalsekretär der kommunistischen Partei, Carillo, hat gestern Abend in Madrid die Bildung einer sogenannten neuen Mehrheit zur Bewältigung der Wirtschaftskrise und der Bedrohung durch den Terrorismus gefordert.
    Die spanischen Kommunisten seien bereit, sagte Carillo, die Regierung auch ohne direkte Beteiligung zu unterstützen, falls man sich auf ein Programm einigen könne und unter Beteiligung der KP ein Organ zur Verwirklichung dieses Programms geschaffen werde.
    Nach Verabschiedung der neuen Verfassung brauche das Land eine demokratisch starke Regierung mit breiter parlamentarischer Mehrheit, sagte Carillo.
    Malaysia Die Vereinigten Staaten, Kanada und Frankreich, haben Malaysia ersucht, mit der Ausweisung des Küstenfrachters Hai Hong aus seinen Hoheitsgewässern zu warten.
    Die drei Staaten haben sich grundsätzlich zur Aufnahme eines Teils der vietnamesischen Flüchtlinge bereit erklärt, verlautete aus diplomatischen Kreisen in Kuala Lumpur.
    Die 2.500 vietnamesischen Flüchtlinge leben auf dem 1.500 Tonnen Schiff unter unmenschlichen Bedingungen.
    Kein Land in Südostasien will die Flüchtlinge aufnehmen.
    Frankreich entsandte in der Nacht auf heute einen Arzt und eine medizinische Betreuung nach Malaysia, die sich um die zahlreichen Kranken an Bord kümmern sollen.
    Die Behörden in Malaysia betrachten die Vietnamesen auf der Hai Hong nicht als Flüchtlinge, sondern als Einwanderer, weil sie für ihre Überfahrt bezahlt haben.
    Unterdessen gibt es vor der malaysischen Küste jetzt ein zweites Flüchtlingsschiff.
    Wie ein Sprecher des Ölkonzerns ESSO heute in Kuala Lumpur bekannt gab, haben schon vor acht Tagen etwa 450 vietnamesische Flüchtlinge, die in drei Booten über das Meer gekommen waren, ihre Schiffe versenkt
    und den unter der Flagge vom Singapur fahrenden Hochseeschlepper Alert gestürmt, der mit dem S.O.
    Boerschiff Vodeko 7 verteut vor der Ostküste Malaysias liegt.
    Der Sprecher fügte hinzu, die Ölgesellschaft habe den Flüchtlingen Lebensmittel und Wasser zur Verfügung gestellt.
    Das waren die Meldungen.
    Die Wetterlage.
    Im Alpenraum festigt sich der Hochdruckeinfluss.
    Somit kann sich im Gebirge erneut sonniges Wetter einstellen.
    In den Niederungen werden sich während der kommenden Nacht wieder Nebelfelder bilden, die den Wetterablauf zum Wochenende unfreundlich gestalten werden.
    Die Wetteraussichten bis morgen früh.
    Meist aufgelockert, bewölkt oder heiter.
    Nordwestwind.
    Nachmittagstemperaturen meist 5 bis 10 Grad.
    Während der Nacht über den Niederungen häufig Nebelbildung.
    Tiefstwerte minus 4 bis plus 2 Grad.
    Die Wetteraussichten für morgen.
    Im Gebirge und in den meisten inneralpinen Tälern nach Auflösung lokaler Nebelfelder sonnig.
    In den südalpinen Beckenlagen im Osten und Norden sowie im Bodenseeraum sehr beständige Nebelfelder, teilweise ganztägig bedeckt durch Hochnebel.
    Schwache bis mäßige Winde.
    Tageshöchsttemperatur in den Nebelzonen um 2 Grad, bei sonnigem Wetter 5 bis 9 Grad.
    Die Messwerte abgelesen um 12 Uhr.
    Wien wolkenlos 9 Grad, Westwind 15 Kilometer in der Stunde.
    Eisenstadt wolkenlos 10 Grad, West 35 Kilometer.
    Linz stark bewölkt durch Hochnebel, 5 Grad, Nordwest 15.
    Salzburg, Heiter 7° Windstill, Innsbruck, Heiter 9° Windstill, Bregenz, Heiter 6° Südwestwind, 5 km in der Stunde, Graz, Nebel, minus 1° Windstill und Gladenfurt, bedeckt durch Hochnebel, Bodennebel, 0° Windstill.
    In zwei Minuten ist es Viertel eins.
    Wichtigstes innenpolitisches Thema dieser Woche war sicher die doch ziemlich angespannte Arbeitsmarktsituation in Österreich.
    Am Montag hatte ja der Almig-Konzern angekündigt, dass man tausend Mitarbeiter kündigen müsse, vor allem in den Hauptwerken Wiener Neudorf und Fürstenfeld.
    Erst knapp zwei Wochen davor hatte die Steier Daimler Buch AG ihre Mitarbeiter in Steier und St.
    Valentin um 336 verringert.
    Und auch im Grazer Buchwerk des Steier Daimler Konzerns mussten 160 Arbeiter freigesetzt werden, wie dieser Terminus heißt.
    Am Mittwoch dieser Woche erklärte dann die Firma Baugnecht, dass man mit kommendem Jahr, also mit 1.
    Jänner 79, 160 Mitarbeiter kündigen muss.
    Und gestern betonte Vöst-Alpine-Generaldirektor Abfalter, dass zu Beginn des kommenden Jahres in einigen Werken Umschulungsmaßnahmen geplant seien, wie ja auch schon zu Beginn dieses Jahres.
    Und vielleicht noch eine Zahl, um dieses Bild abzurunden.
    In den vergangenen zwölf Monaten ist laut einer Statistik des Instituts für Wirtschaftsforschung die Zahl der Beschäftigten in der Industrie um 10.000 zurückgegangen.
    Über die Ursachen dieser Kündigungswelle und über die Zukunftsaussichten der österreichischen Industrie überhaupt, führte Matthäus Katinger mit dem Direktor des Instituts für höhere Studien, mit Erhard Fürst, das folgende Gespräch.
    Herr Direktor Fürst, die Unsicherheit am Arbeitsmarkt nimmt zu.
    In den vergangenen Tagen gab es spektakuläre Kündigungen bei Steyr und Eumig.
    Andere Firmen befinden sich ebenfalls in großen Schwierigkeiten.
    Hat nun das Palastabwerfen der österreichischen Industrie begonnen?
    Es ist generell sehr schwer von der Lage einer einzelnen Firma auf die gesamtwirtschaftliche Lage zu schließen.
    Es gibt natürlich in jedem Betrieb Sonderprobleme, die hier durchschlagen können.
    Aber etwas kann man schon feststellen, dass sich sicherlich die Lage der Industrie in den letzten Jahren nicht verbessert hat, sondern eher verschlechtert hat und das vor allem von der Kostenseite her.
    Das heißt, dass also einerseits im Zusammenhang mit der schlechten Konjunktur, andererseits im Zusammenhang mit starken Kostenerhöhungen, Lohnsteigerungen plus Wechselkursänderungen, die Ertragslage vieler Unternehmen sich deutlich verschlechtert hat.
    Und dass, wenn man gleichzeitig Vollbeschäftigungspolitik betreiben will, das heißt also Arbeitskräfte sicherlich auch dann halten will, wenn es die augenblickliche Auftragslage des Betriebs nicht rechtfertigt,
    muss es früher oder später zu Schwierigkeiten kommen, die sich dann auch in solchen spektakulären, wie Sie es genannt haben, Kündigungen äußern können.
    Ist die österreichische Industrie überbeschäftigt?
    Das ist auch nur für sich eine schwierige Frage und auch wahrscheinlich nur wieder von Betrieb zu Betrieb beantwortbar.
    Sicherlich ist es so, dass ganz allgemein die österreichische Wirtschaft sich immer nur schwer von ihren Arbeitnehmern trennt.
    Wir haben das in der Vergangenheit gesehen, wenn es Konjunktureinbrüche gegeben hat, wurden zum Beispiel in
    Deutschland, aber vor allem auch in den Vereinigten Staaten immer eine viel größere Zahl von Arbeitnehmern gekündigt, als das in Österreich der Fall war.
    Hier denkt man doch in die Zukunft und sagt sich, dass es vielleicht beim nächsten Konjunkturaufschwung nicht leicht sein wird, einen ebenso qualifizierten Arbeiter, einen ebenso qualifizierten Angestellten zu bekommen.
    Die Schwierigkeit, die sich nur in den letzten Jahren ergeben hat, ist, dass dieser starke Konjunktureinbruch 1975, als Österreich um zwei Prozent geschrunken ist, nämlich die österreichische Wirtschaft, eigentlich nicht von einem ebenso starken und dauerhaften Konjunkturaufschwung gefolgt war.
    Das heißt, dass also jetzt nach und nach die Unternehmenserwartungen auch mittelfristig eher pessimistisch werden und sich damit die Unternehmer die Frage stellen müssen, ob sie dieses Halten von Arbeitskräften, soweit es in den einzelnen Unternehmen
    in Österreich zutrifft, sich noch längere Zeit leisten können oder nicht.
    Ist diese Interpretation zulässig, dass also Österreichs Industrie sich gerade in der Frage der Beschäftigungspolitik vom marktwirtschaftlichen Denken weit entfernt hat?
    Ganz generell würde ich sagen, dass am Arbeitsmarkt eigentlich das marktwirtschaftliche Denken ja schon seit längerer Zeit und wahrscheinlich auch durchaus mit Recht weitgehend in den Hintergrund getreten ist.
    Denken Sie nur an die Lohnentwicklung, die also weitgehend unabhängig von den Marktgegebenheiten vor sich geht.
    Ich erinnere nur daran, dass im Jahr 1975, als, wie ich schon sagte, die Wirtschaft um zwei Prozent geschrumpft ist, die Lohnsteigerungen deutlich über zehn Prozent
    gelegen sind.
    Ich glaube, dass wir hier auch einen Mittelweg anstreben müssen.
    Es ist sicherlich so, dass man nicht jedem einzelnen Arbeitnehmer seinen konkreten Arbeitsplatz für das ganze Leben garantieren kann.
    Das würde
    zu einer Versteinerung der Wirtschaftsstruktur führen und alle die Fortschritte, die wir in den letzten Jahrzehnten, man kann sagen fast im letzten Jahrhundert erreicht haben, in Zukunft zunichte machen.
    Wichtig ist, dass es in der gesamten Wirtschaft genügend Arbeitsplätze gibt.
    Aber es wird immer so sein und es ist sogar eine gute Sache, dass einzelne Unternehmen schrumpfen, dass andere Unternehmen wachsen, dass einzelne Unternehmen vielleicht sogar schließen müssen und andere Unternehmen dafür wieder neu entstehen.
    Die Frage ist nur, ob wir in Österreich jetzt nicht in einer Phase sind, wo eben die Wachstumstendenz sozusagen übertrifft.
    Besteht die Gefahr, dass jetzt quasi eine Lawine losgetreten wurde und dass jetzt andere Firmen auch Ballast abwerfen?
    Ich erwarte mir für die nächste Zeit keine Lawine.
    Das hängt von zwei Dingen in erster Linie ab.
    Das eine ist einmal die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und hier auch die Entwicklung der Weltwirtschaft.
    Wenn es möglich ist, dass die Weltwirtschaft wieder in einem schnelleren Tempo wächst, dass wir also keine Rezession in den nächsten Jahren haben,
    Dann wird einfach von der Nachfrage- und Absatzseite her es für die Unternehmen leichter sein, die Arbeitskräfte oder die Vollbeschäftigung sicherzustellen.
    Das Zweite ist natürlich eine politische Frage.
    Wir stehen vor einem Wahljahr und keine Regierung wird es sich leisten, in einem Wahljahr starke Beschäftigungseinbrüche geschehen zu lassen.
    Dieses Gespräch führte Matthäus Katinger.
    Übrigens haben wir jetzt gerade die ersten Kündigungszahlen bei ALMIG bekommen.
    Im Werk Wiener Neudorf werden 130 Mitarbeiter gekündigt, in Fürstenfeld 560.
    Das sind sogar 100 mehr, als man befürchtet hat.
    Von den anderen ALMIG-Niederlassungen gibt es derzeit noch keine Zahlen.
    Wir wollen schauen, ob wir noch während des Mittagsjournals ein Gespräch mit dem ALMIG-Zentralbetriebsratsobmann Fadler führen können.
    Inzwischen aber setzen wir fort mit der Inlandspresseschau, das Thema auch hier die Kündigungswelle zusammengestellt hat, die Zitate heute Roland Machatschke.
    Die Kündigungen der letzten Zeit, vor allem bei Steyr-Daimler-Puch und bei Eumig, sind nach wie vor Hauptthema der Kommentare der österreichischen Tageszeitungen.
    Besonderer Bezug wird dabei auf das Gespräch zwischen den Parteiführern Kreisky und Taus in der kommenden Woche genommen, wofür die ÖVP bereits angekündigt hat, dass sie das Thema Arbeitsplatzsicherung auf die Tagesordnung setzen würde.
    Dazu schreibt Günter Baburek in der sozialistischen Kärntner Tageszeitung.
    Als die ÖVP noch in Österreich regierte, sah es mit der Arbeitsplatzsicherung traurig aus.
    Zwischen 1966 und 1969 gingen 30.000 Arbeitsplätze verloren.
    Erst die 70er Jahre mit einer SPÖ-Regierung brachten den Umschwung.
    Von 1970 bis Ende September 1978 wurden fast 400.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
    Eine Leistung, die umso mehr an Bedeutung gewinnt, als in diesem Zeitraum der schwerste Konjunktureinbruch der Nachkriegszeit zu verzeichnen war.
    Wenn Tausz die Notwendigkeit der Vollbeschäftigung heute anerkennt, so zeugt dies von der Bewältigung eines Lernprozesses.
    Wenn er sie als sein geistiges Eigentum reklamiert, dann beweist er damit lediglich ein schwaches Gedächtnis.
    Er kann die Sicherung der Arbeitsplätze auch in Zukunft jenen überlassen, deren Hauptanliegen dies schon bisher war.
    Auch im SPÖ-Zentralorgan Arbeiterzeitung wird darauf hingewiesen, dass die Wirtschaftspolitik der sozialistischen Regierung Arbeitslosenzahlen wie in anderen westlichen Industriestaaten verhindert habe.
    Im Kommentar von Hans Diebold heißt es dann wörtlich, Mit Panikmache hat die ÖVP bei den letzten Wahlgängen keinen Erfolg erzielt.
    Das Ergebnis der Volksabstimmung scheint aber diesbezüglich Hoffnungen zu wecken.
    Mit der Angst, um Arbeitsplätze auf dem Rücken von Arbeitnehmern parteipolitische Ziele zu verfolgen, wäre jedoch einer großen demokratischen Partei unwürdig.
    Wenn es der AVP-Führung ernst ist mit der Sicherung eines möglichst hohen Beschäftigungsniveaus, dann hat sie bald Gelegenheit, Lippenbekenntnissen auf die Tat folgen zu lassen, indem sie im Parlament zu Androschs Budget für 1979 ihre Zustimmung gibt.
    Dieter Kindermann in der Neuen Kronenzeitung meint in seinem Kommentar, dass die jüngsten Kündigungen Alarmzeichen seien, die sehr ernst genommen werden müssten.
    Diese Arbeitsplätze hätten aber mit konventionellen Methoden der Arbeitsmarktförderung nicht mehr gerettet werden können.
    Natürlich haben die Parteien Pläne und Ideen entwickelt, wie man die Arbeitsplatzsituation verbessern könnte.
    Doch das Arbeitsmarktkonzept der ÖVP wurde von der SPÖ verworfen, weil es ohne dies Vollbeschäftigung gäbe.
    Und die ÖVP wiederum neugelte an den Maßnahmen des Sozialministers herum, auch dann, wenn diese einschlugen.
    Mit Bezug auf das bevorstehende Gespräch zwischen Kreisk und Taus stellt der Kommentar der Neuen Kronenzeitung dann fest Hauptthema müsste nach den Kündigungen so vieler Beschäftigte die bessere Sicherung der Arbeitsplätze sein.
    Dabei könnte man zum Beispiel über eine noch konsequentere Gastarbeiter- und Arbeitsmarktpolitik sprechen.
    Aber auch über ein günstigeres Investitionsklima, um Anreize zur Schaffung neuer Arbeitsplätze zu geben.
    Niemand würde jedenfalls Verständnis dafür aufbringen, wenn das Gipfelgespräch nur als Vorwand für parteipolitische Metzchen dienen sollte.
    Das war unsere heutige Inlandspresse-Show.
    Nicht erst seit der Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf werden von Fachleuten des Handelsministeriums und des Wissenschaftsministeriums, aber auch von den einzelnen Landesregierungen Pläne erarbeitet, die das Ziel haben, einen möglichst hohen Anteil an Rohstoffen im Inland zu fördern.
    Die Energiereserven Österreichs bei Braun- und Glanzkohle werden auf 116 Millionen Tonnen geschätzt, die Erdölreserven Österreichs auf etwa 33 Millionen Tonnen und auch Uranerz gibt es in Österreich in einer Menge von etwa 1.800 Tonnen.
    Bei einer Tagung heute in Wien, an der neben Handelsminister Starrybacher und Wissenschaftsministerin Firnberg auch Vertreter der neuen Landesregierungen teilnehmen, wird aber nicht nur über die natürlichen Energiereserven und ihre Nutzung gesprochen, sondern man befasst sich natürlich auch mit den Möglichkeiten der Rohstoffsicherung im weitesten Sinn.
    Rohstoffwiederverwertung, auch Recycling genannt, und Alternativenergien stehen dabei zur Diskussion.
    Hören Sie dazu folgenden Direktbericht von Michael Kerbler.
    Die geologische Bundesanstalt in der Wiener Rasmowski-Gasse steht einen Tag lang im Zeichen der Rohstoffsicherung in Österreich.
    Sowohl Energieminister Starrybacher als auch Wissenschaftsministerin Firnberg und Vertreter der neun Landesregierungen beraten mehrere Expertenberichte.
    Die Themen?
    Recycling, also Altrohstoffgewinnung, Bodenuntersuchungen mit Hilfe spezieller Fotografien, chemische Erkundung der Rohstofflager und Erarbeitung von Karten, in denen Wasserreservoirs, Vegetation und Klima Österreichs eingetragen sind.
    Zum Thema Altrohstoffverwertung.
    Es ist schon längere Zeit bekannt, dass nahezu 60 Prozent des Inhalts von Kolonia-Kübeln aus wiederverwertbaren Materialien wie Glas, Papier und Textilien besteht.
    Aber nicht nur der Hausmüll ist industriell verwirtbar.
    In dem Bericht werden ein Projekt zur Sammlung von Blei-Akkumulatoren und ein Vorhaben zur Gewinnung der wichtigsten chemischen Elemente Lithium, Brom und Jod aus Salzlagerstätten Österreichs aufgelistet.
    Aber auch granathältige Berghalden sollen in Zukunft genutzt werden.
    Aus den Lagerstätten könnten, so schätzen Fachleute, bis zu 35 Tonnen Granaten als hochwertiges Schleifmaterial aussortiert werden.
    Bisher ließ man diesen Rohstoff ungeachtet liegen.
    1978 haben Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam aufgrund des Lagerstättengesetzes insgesamt 30 Projekte an die geologische Bundesanstalt vergeben.
    In der Umgebung von Innsbruck sucht man nach Erzen, in der Steiermark untersucht man Bleizinklagerstätten, in Niederösterreich sucht man nach Braunkohle.
    Welche Erfolge erwartet man sich im Handelsministerium?
    Der oberste Energiebeamte Österreich, Sektionschef Frank, umschreibt angesichts der drückkämpften Rohstoffimportabhängigkeit Österreichs das Ziel.
    Diese Projekte verfolgen das Ziel, den Importumfang nicht größer werden zu lassen und möglichst, wenn wir abbauwürdige Lagerstätten finden, zu verringern.
    Wenn wir zehn Jahre lang dieses Programm, das heute einen Umfang mit den Beiträgen der Länder, und das ist ganz entscheidend, das ein koordiniertes, gemeinsames, kooperatives Programm ist,
    durchführen, werden wir in zehn Jahren unvergleichlich mehr Entscheidungsgrundlagen haben und sicher bereits eine Reihe von Lagerstätten bereits in Erschließung nehmen.
    Das heißt, wir werden den Bergbau in Österreich ebenfalls stabilisieren und die notwendigen Strukturumschichtungen auch in diesem Gebiet vollziehen können.
    Welche Rohstoffe, welche Mineralien sind in Österreich vorhanden in abbauwürdigem Ausmaß?
    Das kann man heute noch nicht mit Sicherheit sagen, weil wir nicht alle diese Lagerstätten kennen.
    Aber es ist so, dass gute Vermutungen bestehen, dass wir eine Reihe noch von abbauwürdigen Lagerstätten besitzen, speziell auf dem Gebiet vielleicht von Kobalt, vielleicht auch von Blei- und Zinkvererzungen und Ähnlichem.
    Es ist aber vor allem, und das ist vielleicht zu wenig berücksichtigt, dass eine Reihe von Grundlagen, auf denen die Baustoffwirtschaft basiert, zu Ende gehen und dass wir neue Lagerstätten für die Bauwirtschaft, für die Gewinnung von Baustoffen auch finden müssen.
    Das beinhaltet ein ziemlich erhebliches Programm.
    Darüber hinaus ist eine systematische Erkundung nach fossilen Brennstoffen im Gange, Kohlen.
    Dieses Programm läuft bereits seit dem Jahr 1977, beinhaltet die Erkundung in der Steiermark, im Burgenland und in Oberösterreich und hat ja bekanntlich schon einige Erfolge erbracht.
    Soweit also die langfristigen Ziele für die Rohstoff- und damit auch die Energiesicherung Österreichs.
    Kurzfristig ist ja aufgrund des Nein zu Zwentendorf ein Umdenken in der Bundesregierung und der SPÖ notwendig geworden.
    Ein Umbau des Kernkraftwerks, das Einmotten von Zwentendorf oder das Abreisen des Atommeilers wurde in den vergangenen Tagen diskutiert.
    Als erster prominenter SPÖ-Politiker hat nun Indirekt-Klubobmann Fischer für einen Abbruch von Zwentendorf votiert.
    Er vertrat nämlich die Ansicht, dass das Einmotten von Zwentendorf viel zu teuer käme.
    Dazu meint der für Energiefragen zuständige Handelsminister Staribacher.
    Vor allem ist jetzt zu prüfen, ob, wie von der Oppositionspartei hervorgeschlagen, eine Umrüstung wirklich wirtschaftlich tragbar ist.
    Nach bis jetzt vorliegenden Unterlagen und Ziffern ist anzunehmen, dass ein Umbau nicht wirtschaftlich tragbar ist.
    Dass er technisch möglich ist, steht ja außer jeder Diskussion.
    Die GKT, also die Kernkraftbetreibungsgesellschaft,
    wird jetzt eine eigene Gruppe beauftragen, dieses Problem genau zu prüfen.
    Es wird
    die Generalunternehmung ebenfalls ersucht werden, einen solchen Umbauvorschlag zu erstatten.
    Dann wird eine Consultingfirma, die vollkommen unabhängig ist, diese beiden Gutachten noch einmal kontrollieren und dann wird man mir das ganze Projekt vorlegen und erst dann kann ich überhaupt eine Entscheidung treffen, wobei ich jetzt schon sagen werde, dass ich mich natürlich
    weitestgehend an die Vorschläge der Gesellschaft halten werde.
    Wird die Chance jetzt genützt werden, Zwentendorf geht nicht in Betrieb, hier ein bisschen in Sachen Energiesparmaßnahmen, was Sie eben vorhin gemeint haben, aber auch ein bisschen andere Energieverwendung oder weniger Energieverschwendung umgedacht zu werden.
    Ich denke da zum Beispiel an einen Vorschlag, den Sie vor etlichen Jahren gemacht haben, den sogenannten Autolosentag, das Pickerl für den Autolosentag.
    Könnten Sie sich vorstellen, dass solche Vorschläge noch einmal in die Diskussion kommen?
    1973 wurde im Gefolge der Ölkrise vom Handelsministerium die entsprechenden Vorschläge gemacht und ich habe sie im Einvernehmen mit den Autofahrerverbänden, mit den Interessensvertretungen damals propagiert und auch durchgeführt.
    Ich bin deshalb im Parlament von der Oppositionsparteien heftigst attackiert worden und habe natürlich daraus Konsequenzen gezogen.
    Die erste Konsequenz ist, dass es also scheinbar notwendig ist, wenn man solche Maßnahmen setzt, zuerst die Bevölkerung dafür
    zu gewinnen.
    Denken Sie daran, dass es möglich wäre, solche einschneidenden Maßnahmen wie etwa 1973, die, glaube ich, auf ein sehr gutes Zustimmung der Bevölkerung gestoßen sind, damals noch einmal einzuführen, dass man also hier gewisse Signale setzt in Richtung wirkliches Einsparen von etwa Rohstoffen?
    Es werden sicherlich solche Signale gesetzt werden müssen.
    Ich zweifle nur, dass das damals tatsächlich auf die Zustimmung der Bevölkerung gestoßen ist.
    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie die Massenmedien und die Oppositionsparteien schärfstens dagegen polemisiert haben und dass eigentlich nur der Not gehorchend man so etwas gemacht hat.
    Also ein autofreier Tag zum Beispiel ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.
    ist derzeit sicherlich nicht zu erwarten, weil dafür gewisse Voraussetzungen erst geschaffen werden müssen.
    Herr Minister, darf ich noch eine persönliche Frage an Sie richten?
    Im Zusammenhang mit der Regierungsumbildung in der letzten Zeit waren auch in den Massenmedien, ich muss darauf verweisen, war auch Ihr Name genannt als einer der Minister, die unter Umständen bei einer solchen Regierungsbildung dem nächsten Kabinett dann nicht mehr angehören.
    Fühlen Sie sich selbst ein bisschen amtsmüde?
    Haben Sie das Gefühl, dass Zwentendorf für Sie auch eine persönliche politische Niederlage war, dass Sie das Kabinett verlassen werden?
    Ich fühle mich weder amtsmüde, noch betrachte ich also Zwentendorf als eine persönliche Niederlage.
    Ich selbst habe in dieser Frage stets eine sehr klare Haltung gehabt.
    Und wenn daraus Konsequenzen gezogen werden, bin ich selbstverständlich bereit, solche Konsequenzen zur Kenntnis zu nehmen.
    Aber ich würde sagen, dass das alle Spekulationen der Massenmedien sind, die sich ja dann entweder bewähren, bewahrheiten oder nicht bewahrheiten.
    Sie selbst fühlen sich aber im Kabinett nicht gefährdet, sozusagen?
    Ich verstehe nicht Ihre Frage, denn das Kabinett ist ja nicht ein Schlachtfeld, wo man sich gefährdet oder nicht gefährdet sieht.
    Im Kabinett hat man seine Aufgaben zu erfüllen und ich glaube, das habe ich gemacht.
    Wie heißt es so schön, das ganze Leben ist lebensgefährlich?
    Zuletzt sprach Johannes Fischer mit Handelsminister Staribacher.
    Drei Minuten nach halb eins ist es jetzt.
    Wenn Sie die Nachrichten am Beginn des Mittagschonals gehört haben, dann wissen Sie es ja bereits.
    Heute ist der Index der Verbraucherpreise für Oktober veröffentlicht worden.
    Er ist von September auf Oktober des heurigen Jahres um 0,2 Prozent gestiegen und im Jahresvergleich mit dem Oktober 1977 beläuft sich die durchschnittliche Inflationsrate auf 3,1 Prozent.
    Was das zu bedeuten hat, die wichtigsten Indexpositionen und ihre Bewertung analysiert im folgenden Helmut Klezander.
    Die Preissteigerungsrate in Österreich ist wieder rückläufig.
    Nachdem im September vom Statistischen Zentralamt noch eine Inflationsrate von 3,4% errechnet wurde, hat sich für den Oktober ein Rückgang auf 3,1% ergeben.
    Das steht auch im Eingang mit den Ergebnissen in anderen Hartwährungsländern.
    Die Bundesrepublik Deutschland weist für den Oktober eine Inflationsrate von 2,1% aus, was einem Zehntelprozentpunkt-Rückgang gegenüber dem September entspricht.
    Und in der Schweiz haben die Statistiker eine Preissteigerungsrate von nur mehr 0,4% ermittelt.
    Im September verzeichneten die Eidgenossen 8 Zehntelprozent Inflation.
    Wenn auch hier noch immer große Abstände vorliegen, so zeigt doch der Trend in die gleiche Richtung.
    Die Inflationsraten in den Hartwährungsländern sinken weiter.
    Welche Preise sind nun in Österreich seit dem Oktober 1977 am stärksten gestiegen?
    Die höchste Teuerungsrate weist hier mit 7,4 Prozent der Posten, Körper- und Gesundheitspflege auf.
    Die Preise für die Errichtung, Miete und Instandhaltung von Wohnungen sind im Jahresabstand um 5,2 Prozent gestiegen.
    Der Postenverkehr im Warenkorb, wo sich die durchschnittlichen Ausgaben des, wenn man so sagen will, Normalösterreichers finden, ist um 4% teurer geworden und der Aufwand für Freizeit und Bildung um 3,9%.
    Den größten Preisrückgang haben nach den Berechnungen des Statistischen Zentralamtes die Saisonprodukte gebracht.
    Sie sind im heurigen Oktober um 6,8% billiger gewesen als im Oktober 1977.
    Soweit zu den Indexziffern im Jahresabstand.
    Welche Positionen ragen nun bei der Berechnung von Preiserhöhungen und Preissenkungen im Monatsvergleich also zwischen September und Oktober 1978 heraus?
    Am stärksten haben sich Schnittblumen verteuert.
    Ihre Preise sind um 6,3% gestiegen.
    Die Erklärung dafür findet sich im Allerheiligen Feiertag, wo ja alljährlich die Preise für Blumen anziehen.
    Teurer sind auch die Uhren geworden.
    Nach den Erhebungen der Statistiker, die diesmal am 11.
    Oktober in ganz Österreich stattgefunden haben, haben sich Armbanduhren um 5,9% verteuert.
    Friseurleistungen haben sich entsprechend der Erhöhung der Friseurpreise um 3,6% verteuert.
    Gemüse ist seit dem September um 4,6% im Preis gestiegen und schließlich hat auch der internationale Preisanstieg bei Gold seinen Niederschlag in den Statistiken gefunden.
    Gold ist von September auf Oktober um 3% teurer geworden.
    Verbilligt haben sich ebenfalls einige Gruppen beim Vergleich zwischen den Durchschnittspreisen des Septembers mit denen des Oktobers 1978.
    Die Urlaubssaison ist vorbei und damit sind auch die Preise für Pauschalreisen um 4,1% gesunken.
    Den größten Sprung nach unten verzeichneten die Statistiker bei der Butter.
    Als Folge der Butteraktion waren die Preise für ein Viertelkilogramm Teebutter im Oktober um 10,9% billiger als im September.
    Zum Abschluss noch ein Hinweis für all jene, die einen Vertrag haben, der mit einer Indexklausel versehen ist, wo sich also die Höhe einer Zahlung, beispielsweise der Miete, an den Berechnungen des Index und seiner Steigerungsrate orientiert.
    Die Messzahl des Verbraucherpreisindex 1977 beläuft sich für den Oktober auf 110,0.
    So viel also zum Verbraucherpreisindex für den Monat Oktober.
    Im Finanz- und Budgetausschuss des Parlaments wird seit zwei Wochen von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbeachtet, das von Finanzminister Androsch vorgelegte Budget für das kommende Jahr durchdiskutiert.
    Der Bundeshaushaltsplan 1979 sieht bei Gesamtausgaben von mehr als 288 Milliarden Schilling ein Defizit von über 49 Milliarden Schilling vor.
    Die Schwerpunkte des Budgets liegen bei den Bereichen Soziales, Gesundheit, Wohnbau und Verkehr.
    Neun der insgesamt 15 Budgetgruppen sind bereits beraten worden.
    Eine Zwischenbilanz zieht Hans Langsteiner.
    Zum letzten Mal vor den nächsten Nationalratswahlen hat die Opposition Gelegenheit im Zusammenhang mit einem Budget einen Generalangriff auf die Regierungspolitik zu starten.
    Zum letzten Mal kann die Mehrheitspartei ihre in Zahlen gegossene Regierungspolitik verteidigen und erläutern.
    Grund genug, sollte man meinen, für harte Konfrontationen und spektakuläre Erklärungen.
    Allein, was bisher durch die verschlossenen Türen des parlamentarischen Ausschusslokales nach außen dringt, ist alles andere als das.
    Eine erste Bilanz des Justizministers über das Unterhaltsvorschussgesetz und eine postwendend abgelehnte Rücktritts-Aufforderung an Gesundheitsminister Leodolder durch ÖVP-Gesundheitssprecher Wiesinger.
    Über solche Notizen kommt das öffentliche Echo der heurigen Budgetberatungen im Ausschuss nicht hinaus.
    SPÖ-Klubobmann Fischer sieht darin nichts Besonderes.
    Wir haben schon dreimal
    das letzte Mal in einer Gesetzgebungsperiode Budgetdebatten gehabt, denn insgesamt ist das die dritte Gesetzgebungsperiode mit einer SPÖ-Mehrheit und wir lassen uns nicht in eine Position drängen, so als wäre das eine besondere Zäsur.
    Wir erwarten, dass es auch in der nächsten Gesetzgebungsperiode ähnliche politische Verhältnisse gibt wie jetzt.
    Wir sind interessiert, dass die Beratungen in den Ausschüssen des Parlaments in einem sachlichen Klima vor sich gehen und bis jetzt ist es uns auch gelungen, dieses sachliche Klima beizubehalten.
    Fischers Gegenspieler bei der Großen Oppositionspartei, Klubchef Mock, verweist immerhin darauf, dass die Fragen seiner Abgeordneten an die Kabinettsmitglieder heuer härter ausfallen als früher.
    Die Fragen sind vielleicht deswegen gelegentlich härter, weil sich immer stärker zeigt, dass die Bundesregierung vor allem im Bereich der missbrechlichen Verwendung von Steuermitteln, also der öffentlichen Verschwendung,
    die Entwicklung nicht in den Griff bekommt.
    Aber die Tatsache, dass wir nächstes Jahr allgemeine Wahlen haben, hat, glaube ich, auf die Beratungen nicht abgefärbt.
    Änderungen am Budget dürfte es im Ausschuss heuer keine geben.
    Die Volkspartei verzichtet, wie bereits im Vorjahr, darauf, Abänderungsanträge zum Budget vorzulegen, was SPÖ-Klubchef Fischer so kommentiert.
    Die Ausschussberatungen haben ja den Zweck der Opposition, die Möglichkeit zu geben, Abänderungen vorzuschlagen.
    Ich betrachte es als sehr bemerkenswert, dass die ÖVP zu keinem einzigen Budgetansatz bisher Abänderungen vorgeschlagen hat.
    In meinen Augen ist das ein Beweis dafür, dass es keine substanzielle Alternative zu dem vorgelegten Budget gibt.
    Und in meinen Augen ist das auch eine Desavouierung der ÖVP für ihre eigene sogenannte Budget-Alternative.
    Denn eine Budget-Alternative, wo man verspricht, 5 Milliarden Schilling einzusparen, aber dann nicht in der Lage ist, das an konkreten Anträgen zu demonstrieren und zu sagen, mit welchen Anträgen man diese 5 Milliarden einsparen will,
    zeigt, dass das eine Alternative ist, die nur aus Überschriften besteht, aber die eben nicht realisierbar ist.
    Und der bisherige Verlauf der Budgetdebatte ist ein eindrucksvoller Beweis dafür.
    Diese Vorwürfe will ÖVP-Klubobmann Mock nicht auf sich sitzen lassen.
    Wir legen eine ganze Reihe von Alternativen zur Regierungspolitik vor und wir haben auch ein Alternativbudget der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Bundesparteiobmann Dr. Josef Taus hat das vor vier Wochen getan.
    Das ist übrigens überhaupt das erste Mal, dass eine Opposition ein Alternativbudget vorlegt, vorstellt in der Öffentlichkeit.
    Nur bitte, um das in Gesetzesform zu gießen, das ist wirklich nicht mehr unsere Aufgabe.
    Ich erinnere daran, dass Dr. Greiske seinerseits als Oppositionsführer es überhaupt abgelehnt hat, ein Alternativbudget vorzulegen.
    Wir haben eines vorgelegt, aber die Fassung eines solchen Papiers in Gesetzesform, das benötigt eine große Anzahl von Legisten und ist eine höchst komplizierte Sache.
    Dazu wird ja aus Steuermitteln der Regierung der Apparat finanziert, dass sie das macht und der Opposition steht diesem Apparat nicht zur Verfügung.
    Die Freiheitliche Partei wird, von der traditionellen Zustimmung aller Fraktionen zur Gruppe Oberste Organe abgesehen, auch heuer wieder, wie schon im Vorjahr, alle Gruppen des Budgets auch in zweiter Lesung ablehnen.
    Noch vor zwei Jahren hatte die FPÖ etwa dem Wissenschaftsressort zugestimmt.
    Der freiheitliche Finanzexperte Prösike begründet diese härtere Gangart so.
    Wir haben den Eindruck, dass sich die Budgetlage sehr verschärft hat, besonders seit dem vergangenen Jahr.
    Zeichnet sich ja ab, dass das Budget zahlreiche Mängel ausweist, vor allem ein riesiges Budgetdefizit, eine Verstärkung der Schuldenlast und das ist für unsere Haltung maßgebend.
    In der nächsten Woche könnten die Budgetberatungen im Parlamentsausschuss noch an Interesse gewinnen.
    Dann nämlich, wenn bei der Beratung über die Budgetgruppe Handel auch etwaige finanzielle Konsequenzen aus der Volksabstimmung über Zwentendorf zur Debatte stehen.
    Das war ein Beitrag von Hans Langstein und jetzt zu einem medizinischen Thema, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es Sie ziemlich interessiert.
    Die Krebserkrankungen bei Kindern nehmen nämlich seit einigen Jahren in alarmierendem Ausmaß zu.
    Dies stellte der Innsbrucker Biologe, Universitätsprofessor Dr. Hannes Anderlam, gestern Abend auch bei einem Vortrag in Linz fest.
    Näheres erfahren Sie gleich in einem Gespräch, das Werner Hofer mit dem Innsbrucker Wissenschaftler führte.
    Herr Prof. Anderland, der Kinderkrebs nimmt in bedenklichem Ausmaß zu, sagen Sie als Biologe im Gespräch mit den Medizinern.
    Könnten Sie das präzisieren?
    Welche Arten von Kinderkrebs nehmen zu und in welchem Ausmaß ist die Zunahme in den letzten Jahren zu bemerken?
    Nach Besprechungen mit verschiedenen Medizinern von Kinderkliniken
    Weiß ich, dass in den letzten drei bis fünf Jahren der Kinderkrebs zugenommen hat, und zwar im Hinblick auf Leukämie, aber auch im Hinblick auf Tumoren im zentralen Nervensystem, sei das nun Gehirn oder sei das Rückenmark.
    Heißt das schon bei kleineren Kindern, bei Säuglingen?
    Das kann schon direkt bei der Geburt auftreten, dass man feststellt, dass Krebs vorhanden ist, oder es tritt dann erst auf im Säuglingsalter oder etwas später.
    Gelegentlich auch, aber das wäre zu viel, wenn man das beschreiben wollte, auch erst in späteren Jahren.
    Das Betrübliche aber ist, dass das Neugeborene schon mit Krebs da sein kann.
    Der Laie würde jetzt sagen, Krebs ist vererbbar.
    Ist das richtig?
    Nein, der Krebs an sich ist nicht vererbbar.
    Nur wissen wir heute sehr genau aus verschiedenen Tierexperimenten, dass Fremdstoffe, die vom mütterlichen Körper aufgenommen wurden,
    dem mittleren Organismus überhaupt keinen sichtbaren Schaden zufügen, dass diese Fremdstoffe in der Lage sind, bei der Nachkommenschaft Krebs auszulösen, in verschiedenen Organen.
    Das heißt also, es läuft das Ganze auf die Umweltverschmutzung hinaus, wenn ich Sie richtig verstehe?
    Das ist vollkommen richtig.
    Es läuft das Ganze auf die progressiv zunehmende Umweltverschmutzung hinaus.
    Und wir haben Zunahme von solchen Kinderkrebsarten gerade in den hochindustrialisierten Ländern.
    Ist das also eigentlich auch der Grund, warum in den letzten Jahren der Kinderkrebs auffallend zugenommen hat, eben weil Ihrer Meinung nach die Umweltverschmutzung auch so stark zugenommen hat?
    Ja, ist vollkommen richtig.
    Und zwar ist die Sache so bedingt,
    dass, wie ich vorhin schon sagte, vom mütterlichen Organismus eben verschiedene Substanzen aufgenommen werden.
    Kann man das noch etwas präzisieren?
    Welche Substanzen sind das?
    Ist das Staub oder dergleichen?
    Das können sehr verschiedene Substanzen sein.
    Sehr genau weiß man es von der sogenannten Gruppe der
    Nitrosamine, von dieser Gruppe weiß man es sehr genau, dass sie sich negativ im Hinblick auf Krebs bei Neugeborenen bzw.
    bei der Nachkommenschaft auswirken.
    Wo kommt das vor?
    In verschiedenen Industriebetrieben kommen diese chemischen Substanzen vor, vor allem in der Lackindustrie treten derartige Substanzen auf.
    Welche Konsequenzen ergeben sich für Sie als Biologen daraus?
    Es ist relativ klar zu sagen, die Umweltverschmutzung muss gestoppt werden.
    Würden Sie daraus ableiten?
    Das ist ein Wunschtraum.
    Die Umweltverschmutzung lässt sich zurzeit nicht stoppen.
    Wenngleich ich betonen muss, dass die Wissenschaften heute durchaus in der Lage wären, die gesamte Umweltverschmutzung in die Hand zu bekommen und zu stoppen.
    Es ist aber niemand da, der mit diesen Dingen beginnen will und außerdem kostet das ein immenses Geld.
    Mit Professor Anderland sprach Werner Hofer.
    Es ist jetzt übrigens dreiviertel eins Außenpolitik.
    Aus der rhodesischen Hauptstadt Selsbore ist vergangene Nacht eine Meldung gekommen, die eigentlich wenig Beachtung gefunden hat, die aber nicht unwichtig für die Zukunft dieser de jure ja noch britischen Kolonie sein könnte.
    Die sogenannte interne Rhodesien-Lösung, nämlich der Übergang von einer weißen Minderheitsregierung zu einer Regierung der schwarzen Mehrheit, ist nämlich verschoben worden.
    Ursprünglich war es ja so, dass man zu Jahresende Wahlen abhalten wollte und dann sollte die Macht an die schwarze Mehrheit in Rhodesien übergehen.
    Von Anfang an ist dabei Regierungschef Smith mit dieser internen Lösung auf wenig Gegenliebe gestoßen, auch bei den Briten und Amerikanern und abgelehnt worden ist diese Lösung überhaupt von den Guerilla-Führern Nkomo und Muka beworben.
    Jetzt aber ist der gesamte Zeitplan um einige Monate verschoben worden.
    Die Kritiker der internen Lösung sehen sich bestätigt und die schwarze Bevölkerung dürfte damit wohl stärker noch in den Sog der Guerillas geraten.
    Neheres von Paul Schumacher.
    Rhodesiens gemischtrassige Übergangsregierung schaufelt fleißig am eigenen politischen Grab.
    Die Verschiebung des Wahltermins umfasst vier Monate auf den 20.
    April nächsten Jahres.
    hat der Glaubwürdigkeit der Viererbande, wie sie von ihren Gegnern geringschätzlich genannt wird, erheblich geschadet.
    Viele schwarze Rhodesier hatten den ursprünglichen Wahltermin am 31.
    Dezember dieses Jahres als Tag der Wahrheit betrachtet.
    Erst dann, so wurde argumentiert, würde sich zeigen, ob der weiß-rhodesische Führer Ian Smith tatsächlich bereit gewesen wäre, die Macht an die schwarze Mehrheit zu übergeben.
    Jetzt, so glauben viele schwarze Rhodesier, ist der Beweis erbracht, dass die interne Lösung nur eine neuerliche Verzögerungstaktik der weißen Minderheit ist.
    Ein Trick, um die Machtübergabe zu verhindern.
    Gestern, nach einer achtstündigen Sitzung des vierköpfigen sogenannten Exekutivrats in Salisbury, gaben die vier Führer, Smith, Muzurewa, Sithole und Chirao, einen Zeitplan bis zum Wahltermin bekannt.
    Das heikelste Datum ist der 30.
    Januar.
    Dann sollen die Weißen über die neue Verfassung entscheiden dürfen.
    Falls es zur Absage kommt und einige Anzeichen sprechen dafür, wäre dies eine verheerende Niederlage auch für Ian Smith.
    In den mehr als 13 Jahren seit der einseitig erklärten Unabhängigkeit vom britischen Mutterland konnte sich der weiße Premier immer zugute halten, die Weißen fast bis zum letzten Mann zu vertreten.
    Vor allen Dingen in den letzten zwölf Monaten aber, zeigten mehr und mehr Weise, dass sie ihren Glauben an eine gesicherte Zukunft in Rhodesien verloren haben.
    Sei es, indem sie das Land verlassen oder indem Sie Smith bei seinen Reden ausbuhen.
    Inoffiziell wird für die Verschiebung der Wahlen der eskalierte Krieg verantwortlich gemacht.
    Weit mehr als die Hälfte des Landes untersteht bereits direkt dem Militär.
    Die letzten Anschläge der Guerillieros fanden in Vororten von Solsblü statt.
    Tragisch ist die Rolle der Kinder, die mehr und mehr vom Krieg betroffen sind.
    Neueste Zahlen belegen, dass bereits mehr als ein Viertel aller schwarzen Schulen geschlossen werden mussten, da die Guerillieros Lehrpersonal und Schüler mit brutalen Methoden zur Flucht zwingen.
    Schwierig ist der neueste Rückschlag auch für den Methodistenbischof Abel Muzurewa.
    den wohl mächtigsten schwarzen Vertreter der Übergangsregierung in Salisbury.
    Noch vor zwei Tagen hatte er auf Wahlen am 31.
    Dezember bestanden.
    Jetzt, sagte er Journalisten, die Regierungsexperten haben mir bewiesen, dass die Wahlvorbereitungen einfach nicht mehr rechtzeitig beendet werden konnten.
    Und unsicher, fügte er hinzu, dies muss ich nun meinen Anhängern erläutern.
    Das war ein Beitrag von Paul Schumacher.
    Wenige Wochen vor dem Verfassungsreferendum in Spanien ist eine neue rechtsgerichtete Partei gegründet worden.
    Initiatoren der neuen politischen Bewegung sind bekannte Minister aus der Ära Franco und der Frühzeit der Regierung von König Juan Carlos.
    Die Partei bezeichnet sich als Artverwandt mit der regierenden Zentrumsunion und will sich bewusst als fortschrittlich verstanden wissen, was sie vor allem durch Distanzierung von den Franco-Anhängern beweisen will, näheres von Rudolf Wagner.
    Drei Jahre nach dem Tod des Diktators Francisco Franco und drei Wochen vor dem Referendum über die neue spanische Verfassung kracht es im rechten und linken Parteiengebälk.
    Die Krise erreichte Ende Oktober ihren ersten Höhepunkt, als das Parlament für alle sichtbar bei der Schlussabstimmung über den Grundgesetzentwurf keine Einmütigkeit fand, die Gegenstimmen.
    Sie kamen vor allem aus den Reihen der Volksallianz jener rechtskonservativen Partei,
    deren Gruppierungen sich intern zuvor mehrheitlich für die neue Verfassung ausgesprochen hatten.
    Wer hatte es nun gewagt, gegen die Parteidisziplin zu verstoßen?
    Der Eklat folgte wenig später.
    Die gemäßigten Erben Frankos, die unter den Namen Demokratische Spanische Aktion und Nationalspanische Union angetreten waren, wollten bei der Volksallianz überhaupt nicht mehr mitmachen.
    Sie ließen eine Rumpfpartei und Generalsekretär Manuel Fraga zurück,
    der zwar unter Franco Innen- und Informationsminister war, aber auch für sich in Anspruch nehmen kann, in seiner Amtszeit mit Erfolg für Liberalisierungen gekämpft zu haben.
    Es ist anzunehmen, dass die Dissidenten von der Volksallianz mit ihrem Nein zur neuen demokratischen Verfassung schließlich nur das Heer der ewig Gestrigen aus Defuersa Nueva, der sogenannten neuen Kraft, verstärken werden, die sich nach den Attentaten im Baskenland zur Stunde im Aufwind sehen.
    Was aber geschieht mit dem Rest der ehemaligen Volksallianz?
    Es scheint, als hätten ihre führenden Parteimitglieder nur auf die Abspaltung des unbelehrbaren rechten Flügels gewartet.
    Anfang dieser Woche gaben überraschend drei ehemalige Minister, einer davon Frager, bekannt,
    dass sie zunächst auf persönlicher Ebene die Bildung einer wörtlich progressiven spanischen Rechten betreiben wollten.
    Im Klartext, die demokratische Rechte, soweit sie sich noch nicht der regierenden Demokratischen Zentrumsunion und der Ministerpräsident Adolfo Suárez angeschlossen hat, will sich vor kommunal und erneuten allgemeinen Wahlen organisatorisch zusammenschließen.
    Neben Fraga und der RUMF-Volksallianz soll das künftige Kleeblatt vom Franco- und Arias-Außenminister José María de Arellsa gebildet werden, der in die Verbindung seine liberale Bürgeraktion einbringt, sowie von Alfonso Osorio, einem Suárez-Minister und Vertrauten der ersten Stunde, der sich gleichwohl mit seinem Herrn überwarf und heute eine Reihe von Debattier- und Meinungsclubs hinter sich weiß.
    Während also rechts die Parteien in Bewegung geraten, ist auch links
    Santiago Carrillo mit seiner kommunistischen Partei in Schwierigkeiten gekommen.
    Viele Mitglieder nehmen ihm den Verzicht auf Oppositionspolitik, seiner Politik der Zustimmung übel.
    Außerdem werden immer mehr die Spätfolgen eines überstürzt abgeschafften Parteileninismus deutlich.
    Und jetzt noch zu einem Beitrag der Kulturredaktion.
    Heute Abend hat an der Freien Bühne Wieden in Wien, Ephraim Kischons Revue, Drehen Sie sich um, Frau Loth, Premiere.
    Die Bühnenfassung und die Inszenierung stammt von der Leiterin der Freien Bühne Wieden, Topsy Küppers.
    Am 19. und 20.
    November gastiert, ebenfalls an der Freien Bühne, die Schauspielerin und Chansonnette Jessie Rameig aus der DDR.
    Hören Sie zu diesen beiden Veranstaltungen einen Bericht von Walter Gellert.
    In 16 Sprachen sind die Proser Satiren des 1924 in Ungarn geborenen israelischen Schriftstellers Efraim Kishon übersetzt worden.
    Im deutschen Sprachraum erlangten die Erzählungen vor allem durch Friedrich Torbergs adäquate Übertragung eine große Publikumsresonanz.
    Kishon schreibt aber nicht nur Prosa, er verfasst auch Filmdrehbücher, Theaterstücke, es war die Lerche, ist zum Beispiel im Theater in der Josefstadt aufgeführt worden und vor allem auch satirische Sketches und Kurzszenen.
    Diese Sketches wurden alle in Kishons eigener Kleinkunstbühne in der grünen Zwiebeluhr aufgeführt.
    Ein Kritiker hat diese Sketches einmal wie folgt charakterisiert.
    Kishon schreibt kleine Weltliteratur, israelisch und überwältigend kosmopolitisch, in einem Atemzug.
    Diesen Satz könnte man auch als Motto für die Auswahl der Kurzszenen an der freien Bühne wieden.
    Gespielt wird natürlich die torbergische Übersetzung verwenden.
    Topsy Kippers.
    Im Großen und Ganzen sind es die menschlichen Schwächen und das ist auch mein Anliegen in dieser Revue eben aufzuzeigen, dass die menschlichen Schwächen in der ganzen Welt gleich sind und man darüber lachen kann und dass sie lustig sind und dass das nicht auf ein Land, auf eine Rasse oder eine Religion beschränkt ist.
    Das wurde doch in der letzten Zeit so viel
    Nichtstimmendes und so viel Falsches und Gehässiges über Israel, über Land und Leute geschrieben und leider auch gedruckt.
    Und da war es natürlich an der Zeit für die freie Bühne Wieden hier mal wieder was aufzuzeigen.
    Und ich glaube mit dieser satirischen Revue, wo man lachen kann über sich selbst, über die Schwächen der Menschen, ist das geschehen.
    Eine Lieblingsfigur Kischons ist der Schmieren-Komediant Bud Manitzki in all seiner Eitelkeit und geradezu überwältigenden Ich-Bezogenheit.
    Hier aber ein kurzer Ausschnitt aus einem Sketch, in dem es um die Frage geht, wie man als Verleger Lyrik am besten an den Käufer bringt.
    Wer kauft heutzutage Gedichte?
    Niemand.
    Nicht direkt niemand, so 40 bis 50 Sonderlinge werden sich finden lassen.
    Ich bin bereit, auf jedes Honorar zu verzichten.
    Das versteht sich von selbst.
    Ich bin ferner bereit, mich an den Herstellungskosten zu beteiligen.
    Auch schon was.
    Lassen Sie mich nachdenken.
    Leiden Sie an einer unheilbaren Krankheit?
    Gott soll abhüten, warum?
    Dann könnte ich das Buch mit einer schwarzen Trauerschleife herausbringen.
    Das letzte Werk des Dichters oder so ähnlich.
    Das würde vielleicht den Verkauf ankurbeln.
    Es tut mir aufrichtig leid, Herr Blau, aber ich bin gesund.
    Allerdings, allerdings, wenn die Regenzeit beginnt, dann kriege ich immer so Wallungen.
    Darauf kann ich mich nicht verlassen.
    Dann sagen Sie mir, was ich tun soll, lieber Herr Blau.
    Ich möchte Sie nicht beeinflussen.
    Ich möchte Sie nur daran erinnern, dass der bekannte Maler Zungspitz, nachdem er das Augenlicht verloren hatte, fantastische Preise für seine Bilder erzielen konnte.
    Ich trage Haftschalen.
    Am 19. und am 20.
    November kommt es dann in der freien Bühne Wieden zu einem interessanten Gastspiel.
    Topsy Küppers?
    Das ist eine der berühmtesten Dissösen aus der DDR.
    Sie heißt Jessie Rameig und tritt zum ersten Mal in Wien auf.
    Sie ist nicht nur eine Brecht-Spezialistin, sondern sie bringt etwas ganz Besonderes.
    An einem Abend am Sonntag, den 19., nennt ein ganzes Brecht-Programm.
    Sehr interessant mit dem Titel.
    Und jeder meint, er kenne ihn.
    Am zweiten Abend hat sie wieder eine One-Woman-Show mit einem ganz anderen Programm.
    Also schon eine enorme Gedächtnisleistung überhaupt.
    Und darin befinden sich hauptsächlich Chansons und Songs von Kästner, Eisner, Tucholsky, Mehring.
    Es ist sehr schön für uns, dass Jessie Reimack in unser Theater kommt.
    Erstens nicht nur, weil ich sie in Wien vorstellen kann, sondern dadurch hat sich durch die Gesellschaft Österreich-DDR ein sehr lebhafter Kontakt entwickelt.
    Das heißt, es wird in Zukunft so sein, dass wir mit unseren Programmen in Ost-Berlin gastieren und dafür die wirklich bemerkenswerten Programme aus Ost-Berlin hier in Wien vorstellen können.
    Jessi Ramajk tritt aber nicht nur in Wien auf.
    Am 22.
    November präsentiert sie ihr Bericht-Programm im Kulturzentrum Mattersburg Schülern des Realgymnasiums.
    Am 23.
    November gastiert die DDR die SÖS dann in Linz.
    Und nach diesem Beitrag von Walter Gelert noch einmal zu Wolfgang Kriemerschmidt ins Nachrichtenstudio.
    Österreich.
    Die Verbraucherpreise sind im Oktober dieses Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,1 Prozent gestiegen.
    Im Monatsabstand erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent.
    Die Geschäftsleitung der Eumig-Werke in Wiener Neudorf hat heute den ersten Teil der durch die derzeitige prekäre Wirtschaftslage notwendig gewordenen Kündigungen ausgesprochen.
    Vor der Hand wurden 130 Personen gekündigt.
    Die Gesamtzahl der vorgesehenen Kündigungen beträgt 1040.
    In Fürstenfeld sind bereits 540 Kündigungen ausgesprochen worden.
    Mehr praktische Problembezogenheit forderte heute für die Angestelltenpolitik der neue Obmann der Sektion Angestellte im ÖAAB der Volkspartei Ammann.
    Der Generalsekretär dieser Organisation, Heimzinger, meinte, die Mitbestimmung sei durchaus in Richtung auf eine paritätische Beteiligung entwicklungsfähig.
    Es zeige sich aber, dass die Sozialisten dies zur Zeit nur für die Erweiterung ihres Einflussbereichs verwendeten.
    Die Krebserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern sind in den vergangenen drei bis fünf Jahren sprunghaft angestiegen.
    Dies erklärte der Innsbrucker Biologe Ander Lan bei einem Vortrag in Linz.
    Als Ursache nannte der Professor die Schadstoffe in der Luft.
    Bundesrepublik Deutschland.
    Der Bonner Bundestag hat heute mit den Stimmen der Abgeordneten aller drei Parteien den Steuerkompromiss gebilligt.
    Dieser sieht unter anderem Lohn- und Einkommensteuersenkungen ab 1.
    Jänner sowie eine zeitlich gestaffelte Erhöhung der Kinderbeihilfe vor.
    Daneben wird die Mehrwertsteuer ab Mitte 1979 erhöht und ab Anfang 1980 die Lohnsummensteuer abgeschafft.
    Gewerbeertrags- und Gewerbekapitalsteuer erfahren eine spürbare Senkung.
    Vom Terrorismus distanziert haben sich heute in Stuttgart-Stammheim die Angeklagten Volker Speitel und Hans-Joachim Delwo.
    Ihnen wird vorgeworfen, Kurierdienste zwischen inhaftierten Bader-Meinhof-Terroristen und ihren in Freiheit befindlichen Gesinnungsgenossen geleistet zu haben.
    In einer halben Minute ist es 13 Uhr.
    Für das Team des Mittagschannals verabschiedet sich Ilse Vögl.
    Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.

    Beiträge dieses Journals

    Nachrichten
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Wetterbericht
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Natur ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Wirtschaftsforscher nehmen zu Kündigungswelle Stellung: Regierung kann sich vor Wahl keine weiteren Kündigungen leisten
    Einblendung: Dir. Erhard Fürst (Institut für höhere Studien)
    Mitwirkende: Kattinger, Matthäus [Gestaltung] , Fürst, Erhard [Interviewte/r]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Politik Österreich ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Inlandspresseschau (Arbeitslosigkeit)
    Mitwirkende: Machatschke, Roland [Gestaltung]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Gesellschaft ; Medien und Kommunikation ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Rohstoffforschung in Österreich, mögliche Sparmaßnahmen
    Einblendung: Sektionschef Frank (Handelsministerium), Minister Staribacher
    Mitwirkende: Kerbler, Michael [Gestaltung] , Fischer, Johannes [Gestaltung] , Frank, Wilhelm [Interviewte/r] , Staribacher, Josef [Interviewte/r]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Verbraucherpreisindex Oktober 1978: + 3,1 %
    Mitwirkende: Kletzander, Helmut [Gestaltung]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Zwischenbilanz der Budgetverhandlungen im Ausschuß
    Einblendung: Heinz Fischer, Alois Mock, Tassilo Broesigke
    Mitwirkende: Langsteiner, Hans [Gestaltung] , Fischer, Heinz [Interviewte/r] , Mock, Alois [Interviewte/r] , Broesigke, Tassilo [Interviewte/r]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Ort: Wien, Parlament [Aufnahmeort]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Krebserkrankungen bei Kindern nehmen zu
    Interview: Prof. Hannes an der Lahn, Innsbruck
    Mitwirkende: Hofer, Werner [Gestaltung] , An der Lahn, Hannes [Interviewte/r]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Ort: Innsbruck [Aufnahmeort]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Medizin ; Wirtschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Zeitplan für Rhodesienregelung verschoben
    Mitwirkende: Schumacher, Paul M. [Gestaltung]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Neue Konservative Partei in Spanien gegründet
    Mitwirkende: Wagner, Rudolf [Gestaltung]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Freie Bühne Wieden: "Drehen Sie sich um, Frau Lot"
    Einblendung: Topsy Küppers, Szene
    Mitwirkende: Gellert, Walter [Gestaltung] , Küppers, Topsy [Interviewte/r]
    Datum: 1978.11.17 [Sendedatum]
    Ort: Wien, Freie Bühne Wieden [Ort der Aufführung]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Kultur ; Theater ; Humor ; Musik ; E-Musik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten

    Katalogzettel

    Titel Mittagsjournal 1978.11.17
    Spieldauer 00:59:41
    Mitwirkende Oberhofer, Ilse [Moderation]
    Olbort, Ferdinand [Regie] [GND]
    ORF [Produzent]
    Datum 1978.11.17 [Sendedatum]
    Schlagworte Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt
    20. Jahrhundert - 70er Jahre
    Typ audio
    Format TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
    Sprache Deutsch
    Signatur Österreichische Mediathek, jm-781117_k02
    Medienart Mp3-Audiodatei
    Gesamtwerk/Reihe Mittagsjournal

    Information

    Inhalt

    Nachrichten

    Verortung in der digitalen Sammlung

    Schlagworte

    Gesellschaft , Radiosendung-Mitschnitt