Mittagsjournal 1986.08.11

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    Rechtliches

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    KI-generiertes Transkript

    Die Zeit in fünf Sekunden ist es zwölf Uhr.
    Zwölf Uhr hier ist der österreichische Rundfunk.
    Guten Tag beim Mittagschanal, sagt einem Fritz Wendl als Redakteur im Studio.
    In den nächsten 60 Minuten erwarten wir Beiträge zu folgenden Themen.
    Österreichs Außenminister Jankowitsch reagiert auf die jüngsten Strauß-Äußerungen zum bayerisch-österreichischen Wackersdorf-Konflikt.
    In einer derzeit stattfindenden Sitzung entscheidet der Aufsichtsrat der Dachgesellschaft der Verstaatlichen Industrie, der OEAG, über die neue Zusammensetzung des Spitzenmanagements.
    In Innsbruck ist das umstrittene Kraftwerksprojekt Dorfertal Hauptthema eines sogenannten Kraftwerksgipfels, an dem Vertreter der Regierung und von Umweltschutzorganisationen teilnehmen.
    Die Ursachen der wieder einmal aktuellen Probleme der burgenländischen Paradeiser Bauern.
    Der ehemalige Filmproduzent und Künstlermanager Werner Ploner, der vor viereinhalb Jahren den Musicalstar Isabel Weichenkrankenhaus reif prügeln ließ und nach seiner Verurteilung zu zwei Jahren Kerker nach Bali floh, wurde nun von Indonesien an Österreich ausgeliefert.
    Israel und Ägypten einigen sich auf die Lösung des letzten offenen Problems des vor sieben Jahren abgeschlossenen Friedensvertrags, des von Israel bei der Rückgabe Sinais zurückbehaltenen Ferienorts Tabla.
    In den USA unterziehen sich die Beamten des Weißen Hauses freiwilliger Drogentests.
    Und bei den Salzburger Festspielen wird heute Frank Martins Oratorium Golgotha in prominenter Besetzung aufgeführt.
    Vor all dem jetzt dabei ein von Helmut Koller zusammengestellter Meldungsüberblick, den Josef Wendel Knatek liest.
    Sowjetunion.
    In Moskau haben heute Gespräche zwischen hochrangigen Vertretern der USA und der Sowjetunion über Fragen der Rüstungskontrolle begonnen.
    Im Mittelpunkt dürften der jüngste Briefwechsel zwischen Präsident Reagan und Parteichef Gorbatschow sowie die bisherige ablehnende Haltung des Kremls gegenüber dem amerikanischen SDI Weltraumwaffenprojekt stehen.
    Die Unterredungen in Moskau dienen auch der Vorbereitung des Außenministertreffens Scholz-Schewernatze am 19. und 20.
    September in Washington.
    Tschechoslowakei, Österreich Die Regierung in Prag will an der Atomenergiepolitik festhalten.
    Die amtliche Nachrichtenagentur JTK schreibt, der Anteil des Atomstroms an der Energiegewinnung solle bis Ende des Jahrtausends von knapp 15 auf etwa 65 Prozent gesteigert werden.
    1992 soll das große Kraftwerk in Temelen in Südböhmern in Betrieb gehen, das etwa 60 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt ist.
    Weitere vier Reaktorblöcke sollen noch vor Ende der 80er Jahre in Dukovany in Südmeer und in Mokhovce in der Westslowakei den Betrieb aufnehmen.
    Die Vereinten Grünen Österreichs haben unterdessen in einem Telegramm an die tschechoslowakische Botschaft in Wien gegen den Plan der Regierung in Prag protestiert, den Anteil des Atomstroms bis zum Jahr 2000 drastisch zu steigern.
    Österreich
    In Innsbruck hat ein sogenannter Kraftwerksgipfel begonnen.
    Hauptthema ist das Projekt eines Wasserkraftwerkes im Osttiroler Dorfertal.
    Konferenzteilnehmer sind Umweltminister Kreuzer, Staatssekretär Bauer, Regierungskommissär Kanyak sowie Vertreter verschiedener Natur- und Umweltschutzorganisationen sowie des Alpenvereins.
    Der Aufsichtsrat der OEAG ist am Vormittag in Wien zusammengetreten, um für die Dachgesellschaft der verstaatlichten Betriebe einen neuen Vorstand zu bestellen.
    Neuer OEAG-Generaldirektor soll Hugo Michael Sequeira werden.
    Der bisherige OEAG-Chef Oskar Grünwald dürfte dem Vorstand als einfaches Mitglied weiter angehören.
    Auch Erich Staszka soll seinen Vorstandsposten behalten.
    Der Name des vierten Mitglieds des neuen OEAG-Vorstandes ist vorläufig nicht bekannt.
    Morgen und am Mittwoch werden die Tochtergesellschaften der OEAG in Hauptversammlungen die neuen Aufsichtsräte nominieren.
    Bundesrepublik Deutschland.
    Im saarländischen Landtag ist heute ein Misstrauensantrag der Opposition gegen Umweltminister Jo Leinan gescheitert.
    Alle 26 SPD-Abgeordneten lehnten es ab, Leinan wegen seines Verhaltens im Zusammenhang mit dem jüngsten Fischsterben in der Saar das Vertrauen zu entziehen.
    In dem von der FDP eingebrachten Misstrauensantrag wurden dem Umweltminister schwere Versäumnisse und persönliches Versagen in der Umweltkatastrophe vorgeworfen.
    Die CDU-Abgeordneten unterstützten den Antrag gegen Leinern.
    Dem Fischsterben sind mehr als eine Million Tiere zum Opfer gefallen.
    Nahe Osten.
    Der israelische Regierungschef Shimon Peres und der ägyptische Staatspräsident Hosni Mubarak werden möglicherweise in Kürze zu dem Gipfeltreffen zusammenkommen.
    Die Begegnung soll nach israelischen Angaben vorbereitet werden, sobald das Parlament in Jerusalem den Entwurf eines Abkommens zwischen Israel und Ägypten über den emstrittenen Taba-Grenzstreifen genehmigt hat.
    Die Vereinbarung soll es Vermittlern ermöglichen, das Problem des israelisch besetzten Taba-Streifens im Sinai-Gebiet durch einen Schiedsbruch zu klären.
    Die USA haben den jüngsten Kompromiss über das Schlichtungsverfahren zur Beilegung des Grenzstreites begrüßt.
    Das Exekutivkomitee der PLO, der Palästinensischen Befreiungsorganisation, hat in Bagdad zweitägige Beratungen abgeschlossen.
    Die Teilnehmer der Tagung riefen die verschiedenen palästinensischen Gruppierungen zur Einheit auf und würdigten die Rolle der Sowjetunion bei der Aussöhnung der zerstrittenen PLO-Fraktionen.
    Außerdem wurden eine engere Bindung der PLO an Jordanien und Syrien verlangt und die jüngste Begegnung zwischen dem marokkanischen König Hassan und dem israelischen Ministerpräsidenten Shimon Peres verurteilt.
    Österreich Die heimischen Zuckerrüben und das als Futtermittel wichtige Rübenblatt weisen keinerlei Strahlenbelastung auf.
    Das geht aus einer Aussendung der österreichischen Zuckerwirtschaft hervor.
    Darin heißt es, Untersuchungen, die von der Zuckerwirtschaft gemeinsam mit dem Forschungszentrum Seibersdorf durchgeführt werden, ergaben, dass die Rüben, die bei der kommenden Kampagne ernstet und verarbeitet werden, völlig einwandfrei seien.
    Der gewonnene Zucker wird von jeglicher Strahlenbelastung unberührt sein.
    Der ehemalige Filmproduzent und Regisseur Werner Ploner ist heute Vormittag von Indonesien nach Österreich ausgeliefert worden.
    Ploner, der wegen des Schlägerattentats auf die Wiener Schauspielerin Isabel Weikern in erster Instanz zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden war, flüchtete kurz nach dem Urteil aus Österreich.
    Er hielt sich in den vergangenen drei Jahren auf der indonesischen Insel Bali auf.
    Nach langwierigen Verhandlungen ist es den österreichischen Behörden nun gelungen, von Indonesien die Auslieferung Plonas zu erreichen.
    Das schwere Autobusunglück von gestern Abend auf der Schoberpassbundesstraße in der Obersteiermark hat ein viertes Menschenleben gefordert.
    Zwei Fahrgäste sind ihren schweren Verletzungen in Krankenhäusern erlegen.
    Zwei Businsassen waren sofort tot.
    38 zum Teil schwer verletzte Personen werden in den Krankenhäusern Leoben, Kalwang und Rottenmann behandelt.
    Nach Angaben der Gendarmerie hatte der Lenker eines mit 43 jugoslawischen Gastarbeitern besetzten Busses auf der nassen Fahrbahn im Gebiet von Tregelwang offenbar die Herrschaft über das Fahrzeug verloren.
    Der Bus geriet ins Schleudern und stürzte um.
    Ein Großfeuer ist heute Nacht in einem Autohaus in Steyregg bei Linz ausgebrochen.
    Brandlegung wird nicht ausgeschlossen.
    Die Löscharbeiten gestalteten sich deswegen schwierig, weil verhindert werden musste, dass die Flammen auf einem auf dem Firmengelände befindlichen Gastank mit 13.000 Litern Inhalt und auf eine Tankstelle übergriffen.
    Zwei Feuerwehrmänner mussten mit Rauchgasvergiftungen ins Spital eingeliefert werden.
    Schwere Unwetter sind gestern Abend über weiten Teilen der Steiermark und Kärntens niedergegangen.
    Dabei kam es serienweise zu Bränden durch Blitzschläge, Überflutungen von Straßen und Vermurungen.
    Hagelschlag vernichtete landwirtschaftliche Kulturen.
    Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt.
    Am ärgsten betroffen war der weststeirische Bezirk Deutschlandsberg.
    Nach einem vierstündigen Gewitter stand die Bundesstraße 76 im Stadtgebiet von Deutschlandsberg einen Meter tief unter Wasser.
    Das waren die Meldungen.
    Die Wetterlage.
    Die flache Druckverteilung und die Annäherung einer Gewitterzone von Frankreich her erhöhen im Alpenraum die Gewitterbereitschaft.
    Die Wetteraussichten bis morgen früh.
    Heiter bis wolkig.
    Örtlich Wärmegewitter.
    Schwache, nur in Gewittern böige Winde.
    Nachmittagstemperaturen 25 bis 31.
    Dies Temperaturen der kommenden Nacht 13 bis 19 Grad.
    Die Wetteraussichten für morgen Dienstag.
    Regional Störungsreste von Nachtgewittern.
    Sonst am Vormittag teilweise noch sonnig und schwül.
    In der zweiten Tageshälfte jedoch teils heftige Gewitter.
    Tageshöchsttemperaturen je nach Bewölkung 22 bis 28 Grad.
    Schwache bis mäßige in Gewittern, böige Winde.
    Die Wettervorschau bis Freitag, am Mittwoch veränderlich.
    Leichter Temperaturrückgang.
    Ab Donnerstag dann von Westen her wieder zunehmend sonnig.
    Hier die Messwerte von 12 Uhr Vormittag.
    Wien-Heiter 27°, Südwestwind 10 km, Eisenstadt-Wolkig 28°, St.
    Pölten-Heiter 26°, Südwestwind 10 km in der Stunde, Linz-Heiter 26°, Salzburg-Heiter 25°, Innsbruck-Heiter 23°, Pregenz-Heiter 24°, Graz-Heiter 25° und Klagenfurt-Heiter bei 24°.
    Das waren die Nachrichten und das Wetter.
    Es ist 12.10 Uhr und wir kommen jetzt gleich wieder mal zum bayerisch-österreichischen Streit um Wackersdorf.
    Laut einem im gestrigen Kurier veröffentlichten Interview hat der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß behauptet, Österreichs Außenminister Jankowitsch habe dem bundesdeutschen Botschafter in Wien gesagt, dass Österreich nicht in die souveränen Entscheidungen der Bundesrepublik eingreifen wolle und volles Vertrauen in die Zuverlässigkeit der bundesdeutschen Technik habe.
    Und weiters wird Strauß in diesem Interview mit dem Satz zitiert, mit der Schweiz hat die Bundesrepublik ein Atominformationsabkommen im grenznahen Raum.
    Nicht einmal darum hat sich Österreich bisher bemüht.
    Eine Reaktion des österreichischen Außenministers Peter Jankowitsch, der derzeit in Portugal urlaubt, auf diese Erklärungen des bayerischen Ministerpräsidenten, holte telefonisch Roland Machatschke ein.
    Diese Darstellung der österreichischen Politik durch Herrn Strauß,
    erscheint mir als eine Art bayerischer Sommernachtstraum, denn das ist in keiner Weise so gesagt worden.
    Und die ganze österreichische Politik der letzten Zeit würde sich ja ad absurdum führen, wenn wir in einer so lammfrommen Art uns hier verhalten hätten.
    Bitte, es geht hier darum, dass eine Äußerung
    beziehungsweise nicht eine Intervention beim deutschen Botschafter, die schon also unzählige Male richtiggestellt wurde, jetzt noch einmal verwendet, noch einmal falsch ausgelegt wird.
    Und zwar ganz einfach hatte sie den Sinn, eine Vorsprache der Landeshauptleute Haslau und Ratzenböck in München vorzubereiten.
    Und ich habe damals dem deutschen Botschafter gesagt, und darüber gibt es eine Aufzeichnung,
    dass wir bitten, dieses Gespräch zwischen Herrn Strauß und Hasler und Ratzenberg in einem kultivierten, in einem zivilisierten Klima abzuführen.
    Wir sind also auf die Substanz der Politik nicht eingegangen.
    Und mir ist vollkommen unverständlich, wieso jetzt das wieder, obwohl es schon so oft klargestellt wurde,
    Das Wort vom vollen Vertrauen in die Zuverlässigkeit der deutschen Technik ist also bei diesem Gespräch mit dem deutschen Botschafter nicht gefallen.
    Es ist überhaupt weder der erste noch der zweite Anspruch gefallen.
    Und ich kann nur noch einmal sagen, bitte, das ist halt eine österreichische Politik, wie es sich Herr Strauß wünscht.
    Aber bitte, wir sind eben leider doch gezwungen, unsere Interessen
    auch unsere Rechte in einer Form zu vertreten, bitte, die immer freundschaftlich sein wird und die also Aufbaulaufe guten Beziehungen mit der Bundesrepublik.
    Aber bitte, da darf man dem einen mit dem anderen nicht die Politik vorschreiben oder sich halt etwas wünschen.
    Auch wir würden uns eine andere Energiepolitik in der Bundesrepublik wünschen, aber wir machen die Politik, die wir betreiben,
    basieren wir auf Realität und nicht auf Wünschen.
    Und das ist halt, was hier der Herr Strauß sagt, ist also sehr weiter in einem Rotmarsch.
    In diesem Interview, Herr Minister Jankowitsch, sagt Strauß auch, dass mit der Schweiz die Bundesrepublik Deutschland ein Atominformationsabkommen im grenznahen Raum hat und dass sich Österreich nicht einmal darum bisher bemüht habe.
    Stimmt das?
    Das ist auch ganz klar.
    Sie zeigt von einer gewissen Unkenntnis.
    Einfach bitte darauf zurückzuführen, dass die Verhandlungen zwischen Wien und Bonn geführt werden und nicht zwischen Wien und München.
    Wir haben ja ein Abkommen mit der Bundesrepublik in Verhandlung, das genau das vorsieht.
    Nämlich Information und bis zu einem gewissen Grade auch Konsultation in Fragen der Kernenergie.
    Und daher kann man nicht sagen, Österreich hätte sich nicht darum bemüht.
    Das ist eine sehr erstaunliche Feststellung.
    Franz Josef Strauß führt sehr oft das Wort Lüge im Mund.
    Haben Sie das Gefühl, dass Strauß absichtlich lügt oder ist er nur missinformiert?
    Schauen Sie, ich glaube, es handelt sich hier um einen etwas
    Ergänzungsbedürftigen Informationsstand und ich werde mich jedenfalls, würde mich hüten,
    hier in einem polemischen Ton zu verfolgen.
    Ich glaube, wir sollten uns das wirklich ruhig, sachlich und fern vom Wahlkampfgetümmel, wie er heute zurzeit in Niederbayern besonders stark ist, sollten wir uns das anschauen und dann vielleicht auch einmal mit dem Herrn Strauß sprechen, wenn er das Bedürfnis empfindet, aber eben auf der Basis von der Informationen, von Kenntnissen, die wir übereinander besitzen und uns dann nicht als ein ideales Österreich und ein ideales Bayern gegenseitig schaffen,
    Roland Machatschke telefonierte mit Außenminister Jankowitsch, der Darstellungen der österreichischen Politik im Zusammenhang mit Wackersdorf durch den bayerischen Ministerpräsidenten Strauß zurückwies.
    Es ist 12.15 Uhr, Viertel 1.
    Seit etwas mehr als einer Stunde tagt offiziell der Aufsichtsrat der OEAG, der Holdinggesellschaft der verstaatlichten Industrie.
    Vorgespräche gab es schon seit dem frühen Vormittag.
    Auf der Tagesordnung steht, wie in den Nachrichten gehört, der Wechsel an der Führungsspitze sowie die Wahl eines vierten Vorstandsmitglieds.
    Eine neue Geschäftsordnung für Vorstand und Aufsichtsrat wird beschlossen und schließlich soll noch die Umbesetzung in den Aufsichtsräten der ÖJG-Tochtergesellschaften zur Sprache kommen.
    Mehr von Herbert Hutter.
    In der Kantgasse in der Wiener Innenstadt am Sitz der OIAG herrscht dicke Luft.
    Allein schon des Wetters wegen und weil die entscheidende Aufsichtsratssitzung im engen Sitzungssaal der Verstaatlichtenholding im Keller des Gebäudes stattfindet.
    In der Sache selbst dürften die Weichen gestellt sein.
    Neuer Chef der Verstaatlichtenholding OIAG wird aller Wahrscheinlichkeit nach Dr. Hugo Michael Sekirer.
    Derzeit noch Generaldirektor der Papierfabriken Laak-Kirchen sowie Bunzl und Biach, die dem industriellen Wilfried Heinzel gehören.
    Hugo Michael Sekire ist Jurist, 45 Jahre alt und gehört dem Bund sozialistischer Akademiker an.
    Er hat eine steile Karriere hinter sich, die 1965 als Assistent des damaligen Generaldirektors des Aluminiumwerkes Ranshofen-Berndorf begann.
    Gut zehn Jahre später wechselte er zur Chemie Linz und wurde Geschäftsführer des neu errichteten Baustoffwerks Rigips in Badausee.
    1977 wurde er dort Alleingeschäftsführer, und auch als die Kebelins ihre Regips-Anteile an eine Schweizer Firmengruppe verkaufte, blieb er das.
    Sekirer führte die Regips 15 Jahre lang und erwarb sich nebenbei als Aufsichtsratsvorsitzender des umstrittenen Zellstoffwerkes Pölz, erste Verdienste als Sanierer.
    Sekirer trug wesentlich dazu bei, heißt es, dass Pölz nicht in einer gigantischen Pleite endete.
    Die erste Aufgabe des neuen ÖAG-Generals wird es sein, dem Föst-Management unter Generaldirektor Herbert Lewinsky den Rücken bei den schmerzhaften Sanierungsaufgaben zu stärken.
    Schätzungsweise 2400 Leute sollen zunächst einmal abgebaut werden.
    Genaueres soll das Konzept Föst Albine neu bringen, das Ende des Monats auf dem Tisch liegen soll.
    Hugo Michael Sekirer wird das in zweifacher Funktion tun können.
    Nicht nur als Generaldirektor der ÖAG, sondern auch als neuer Aufsichtsratspräsident der VÖST Albine, so wie es aussieht.
    Denn nach dem neuen Organisationskonzept der verstaatlichen Industrie sollen künftig ausschließlich Vorstandsmitglieder der ÖAG den Aufsichtsräten der Tochtergesellschaften vorsitzen.
    Und so soll der bisherige VÖST-Aufsichtsratspräsident Ernst Fuhrmann auf die Stelle des Stellvertreters rücken.
    In der ÖIAG wird die Führungsspitze neben Hugo Michael Sekira dann noch vom jetzigen Generaldirektor und künftigen Stellvertreter Oskar Grünwald gebildet, sowie vom bisherigen Vorstandsmitglied Erich Stasker.
    Vorstandsmitglied Kurt Engleitner wird ausscheiden, für ihn ist Ersatz bereits gefunden, die verstaatlichen Zentrale bewahrt aber noch stillschweigend darüber, wer es sein wird.
    Dass der neue ÖAG-Generaldirektor auch gleich Aufsichtsratsvorsitzender der Vösteralpine wird, gibt auch die Neubesetzung einiger Aufsichtsräte in den Tochtergesellschaften vor.
    Oskar Grünwald dürfte den Aufsichtsratsvorsitzenden bei der ÖMV und bei der Chemie Linz übernehmen, Erich Stasker den Vorsitz bei AustroMetall, bei der Bleiberger Bergwerksunion und bei der Ulfsegg Trauntaler Kohlewerks AG.
    Der namentlich noch nicht genannte vierte Mann soll Aufsichtsratspräsident der Simmering Graz-Bauker und der Elin-Union werden.
    Mit der Besetzung der Aufsichtsratspräsidenten durch ÖIAG-Direktoren soll die im neuen Gesetz vorgesehene straffe Führung der verstaatlichen Betriebe durch die Konzernspitze ÖIAG sichergestellt werden.
    Jeder ÖIAG-Vorstand wird auch noch einen zentralen Bereich zu betreuen haben.
    So ist es durchaus möglich, dass der neue Generaldirektor Sekira die Aufgaben Personal, Recht, Revision und Öffentlichkeitsarbeit im gesamten Bereich der verstaatlichen Industrie betreuen wird.
    Die Bereiche Finanzen, Technologie und strategische Planung werden auf die übrigen OEAG-Vorstandsmitglieder aufgeteilt.
    Zur Stunde, wie gesagt, ist die Aufsichtsratssitzung der OEAG noch im Gang.
    Möglicherweise wird gerade Hugo Michael Sekira als neuer Generaldirektor offiziell bestellt.
    Der OEAG-Aufsichtsrat wird voraussichtlich bis zum späten Nachmittag tagen.
    Über die endgültigen Ergebnisse der OEAG-Aufsichtsratssitzung, die wie gesagt noch in vollem Gang ist, hoffen wir im Abendjournal detailliertes berichten zu können.
    Es ist 12.20 Uhr und wir kommen jetzt zu Landwirtschaftliche im Mittagschanal.
    In der vergangenen Woche hat eine Aktionsgemeinschaft burgenländischer Bauern, die vor etlichen Wochen auch Initiator der Grenzblockadeaktion gegen das Weingesetz war, wieder von sich reden gemacht.
    In einer Demonstration, die eigentlich gar keine war, denn es haben nur vier bis sechs Leute daran teilgenommen, hatte die Gruppe zwei Tonnen Paradeiser vor das Tor des Landwirtschaftsministeriums geleert.
    Der Grund?
    Der Preis für die burgenländische Freilandware ist so sehr abgesagt, dass die Bauern angeblich nicht einmal mehrere Selbstkosten hereinbekommen.
    Nicht der Mini-Demonstration wegen, sondern weil jedes Jahr dieselbe Situation im Frühjahr beim Salat und im Sommer bei Paradeisern und Gurken auftritt, hatte Landwirtschaftsminister Schmidt die Aktionsbauern empfangen.
    Es geht nämlich um Prinzipielles.
    Darum, dass vor allem die burgenländischen Bauern immer wieder die Hauptbetroffenen des Preisverfalls sind und darum, dass diese Entwicklung offensichtlich bisher nicht aufzuhalten war.
    Hans Adler untersucht im folgenden Beitrag, warum diese Probleme mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr auftreten.
    Fragt man nach den Ursachen der jedes Jahr zusammenbrechenden Gemüsepreise, dann landet man automatisch bei der Tatsache, dass es in Österreich auf dem Konservensektor praktisch kaum Rohstoffverarbeitung gibt.
    Die Rohstoffe etwa für die Herstellung von Ketchup oder Tomatenmark werden ausnahmslos importiert und zwar bereits in Form von eingedickter Tomatenmasse, die man nur noch mit den nötigen Gewürzen versetzen und sterilisieren muss.
    Diese Masse kommt aus Portugal, aus Italien und zunehmend aus Ungarn zu einem Preis, der für einen inländischen Hersteller einfach nicht zu halten wäre.
    Das ist schon lange so und deshalb hat die letzte österreichische Tomatenverarbeitung schon vor mehr als einem Jahrzehnt den Betrieb eingestellt.
    Das größte Problem besteht für die burgenländischen Paradeiser Lieferanten darin, dass sie ihre Ware nicht sortieren.
    Sogar in dieser schwierigen Zeit haben die Wiener Gärtner in der vergangenen Woche für Ware erster Qualität 12 bis 13 Schilling pro Kilo bekommen.
    während die burgenländische Freilandware von sechs Schilling bis auf einen Schilling pro Kilo am Wochenende gesunken ist.
    Es gibt bei Paradeisern nur zwei Qualitätsklassen.
    Während die erste Klasse genau definierte Merkmale an Farbe, Größe und Form haben muss, geht in die Klasse zwei alles hinein, bis hinunter zu unreifen und aufgesprungenen Früchten, die eigentlich überhaupt nicht in den Handel kommen dürften.
    Daher sortieren zunächst einmal die Händler die Ware aus und rechnen damit, dass sie 30 bis 40 Prozent der gekauften Paradeiser wegwerfen müssen.
    Den Rest sortieren vor allem in den Selbstbedienungsgeschäften die Hausfrauen, denn auch sie lassen einen erklärlichen Teil der Ware einfach liegen.
    Aus diesen Rückständen irgendein Produkt machen zu wollen, ist nichts als ein schöner Traum.
    Nicht nur, weil es eben keine Verarbeitungskapazitäten in Österreich gibt, sondern weil solcher Ramsch gar nicht zu verarbeiten ist.
    Die Lieferanten der bereits pürierten und eingedickten Paradeismasse für die Konservenindustrie verlangen von ihren Lieferbauern nämlich eine ganz bestimmte Paradeiser Art, die viel Trockenmasse und wenig Wasser enthält.
    Außerdem müssen diese Früchte reif sein.
    Ähnliches wie für Gemüsekonserven gilt auch für Frucht- und Gemüsesäfte.
    Sehr viel wird importiert.
    Dennoch setzt man auf die Fruchtsaftherstellung mehr Hoffnungen als auf die Gemüsekonserven, weil hier der Preisdruck der ausländischen Exporteure nicht so groß ist.
    Außerdem sind dem Erfindungsreichtum beim Mischen der verschiedenen Säfte kaum Grenzen gesetzt.
    Das Problem ist aber, dass man auch auf diesem Gebiet mit Kontrakten zwischen Bauern und Verarbeitern operieren müsste, so wie es die Hersteller von Tiefkühlkost ja schon seit Jahren praktizieren.
    Damit aber ist wieder ausgeschlossen, dass übrig gebliebene Ware in diesen Topf hineinwandern kann.
    Der Trend bei den Produzenten geht eindeutig in Richtung Glashaus und Folientunnel, weil eben bei dieser Art der Kultur der Gärtner oder Bauer den Reifezeitpunkt beeinflussen kann.
    Außerdem wächst unter Folie oder Glas gleichmäßiger gereifte Ware, für die der Produzent, weil er sie als Klasse 1 anbieten kann, auch einen besseren Preis bekommt.
    Die größten Folien- und Glashauskulturflächen in Österreich haben eindeutig die Wiener Gärtner.
    Die steirischen Produzenten haben sich einen Vorteil eher dadurch erkämpft, dass sie ihre Ware genau sortieren und an letzter Stelle rangieren eben die burgenländischen Produzenten, die zwar Folienkulturen aufbauen, aber damit erst begonnen haben und die ihre Ware derzeit meist unsortiert auf den Markt bringen.
    Der aber reagiert schnell und hart.
    Der Preis wird auf dem Großmarkt in Inzersdorf am Rand von Wien jeden Tag neu gemacht.
    Er entsteht innerhalb von Stunden und hängt davon ab, wie sich die großen Handelsketten beim Einkauf verhalten.
    Für die Hausfrau wird diese Woche vermutlich die billigste beim Einkauf von Paradeisern sein.
    Der Mindestpreis im Detailkauf liegt heute schon bei 5 Schilling 90 und dürfte sich im Laufe dieser um einen Feiertag verkürzten Woche kaum viel ändern.
    Auch die derzeitige Überschusssituation wird sich wahrscheinlich noch jahrelang wiederholen.
    Es sei denn, es findet sich jemand, der neue Verarbeitungskapazitäten aufbaut, oder die Bauern koordinieren sich untereinander, vielleicht über die Kammern, damit sie sich nicht ungewollt gegenseitig Konkurrenz machen, weil alle auf einmal mit der gleichen Ware auf den Markt fahren.
    Hans Adler ging Problemen burgenländischer Paradeiser Bauern nach.
    In Handschellen kehrte heute Vormittag ein Mann nach Österreich zurück, der jahrelang geglaubt hatte, sich den österreichischen Justizbehörden auf Dauer entziehen zu können.
    Der 45-jährige ehemalige Filmproduzent und Theatermanager Werner Ploner.
    Um 10 Uhr landete auf dem Flughafen Wien-Schwächert eine Auermaschine, der unter anderem der gefesselte Ploner und zwei österreichische Kriminalbeamte entstiegen.
    Die beiden Polizisten hatten Ploner von der indonesischen Insel Bali abgeholt, wo er sich in den vergangenen drei Jahren aufgehalten hatte.
    Nach langwierigen Verhandlungen ist es den österreichischen Behörden gelungen, Indonesien zur Auslieferung Ploners zu bewegen, der vom Gericht für schuldig befunden worden war, vor mehr als vier Jahren ein Schlägerattentat auf den Musicalstar Isabel Weiken in Auftrag gegeben zu haben.
    Es berichtet Roland Adrowitzer.
    Drei Jahre lang war es Werner Ploner gelungen, den österreichischen Behörden ein Schnippchen zu schlagen.
    Der vielseitige Ploner, der von sich selbst einmal behauptet hatte, in 237 berufen sein Glück versucht zu haben, hielt sich in dieser Zeit vorwiegend im indonesischen Bali auf, wo, Zitat, als einem Reiseprospektmann bei den Göttern zu Gast ist.
    Plona wehnte sich vollkommen sicher, denn zwischen Indonesien und Österreich gibt es kein Auslieferungsabkommen.
    Er betätigte sich sogar als Bühnenstar in einem Schweizer Spezialitätenrestaurant in der Ortschaft Kuta, sorgte er für gute Stimmung bei den Gästen.
    Plona, der seinerzeit mit dem mehr oder weniger originellen Werbespruch »Anni, Anni, bring mir's Pfanni« auf den österreichischen Bildschirmen zu sehen gewesen war, servierte also in indonesischen Hotels Wiener Schmäh.
    Aufenthaltsgenehmigung hatte er zwar keine, er verstand es jedoch geschickt, auch diese Hürde zu umgehen.
    Alle paar Monate reiste er nach Singapur oder Hongkong und kehrte dann jeweils als Tourist wieder nach Indonesien zurück.
    Dementsprechend groß muss seine Überraschung gewesen sein, als ihn am 1.
    August die indonesischen Behörden verhafteten.
    Der österreichischen Interpol war es nach jahrelangen Bemühungen in Zusammenarbeit mit dem Justiz- und dem Außenministerium, den Justizbehörden und der österreichischen Botschaft gelungen, die Indonesier zur Verhaftung und Auslieferung Ploners zu bewegen.
    Wie dies genau gelungen ist, darüber schweigt man sich in der Rossauer Kaserne am Wiener Donaukanal aus.
    Man will sich für die Zukunft nicht eines guten Trumpfes begeben.
    Plone wird sich also jetzt sein Pfanni ins Wiener Landl bringen lassen müssen, es ist jedoch stark zu bezweifeln, dass der Essenträger auf den Namen Anni hören wird.
    Hier noch einmal die Vorgeschichte dieses recht ansehnlichen Verhandlungserfolges der heimischen Behörden.
    Am 12.
    März 1982 wurde die Schauspielerin Isabel Weiken vor ihrem Haustor im dritten Wiener Gemeindebezirk von einem brutalen Schläger mit einem Faulschlag niedergestreckt.
    Die attraktive Blondine als Evita im gleichnamigen Musical am Theater an der Wien beschäftigt, erlitt einen Nasenbeinbruch, eine Eindellung des Nasenrückens und ein Hämatom.
    Klar, dass sie mit diesen Verletzungen nicht mehr erweinigt um mich Argentinien auf der Bühne schmettern konnte, sie weinte vielmehr selbst um ihr ramponiertes Gesicht.
    Als Evita sprang kurzfristig die gleichfalls sehr attraktive 27-jährige Vera Gutmann ein.
    Gutmann war längere Zeit Ploners Freundin gewesen und hatte ihm kurz zuvor den Laufpass gegeben.
    Bei den Untersuchungen stießen Polizei und Staatsanwaltschaft bald auf Ploner sowie auf drei Männer aus dem Prater Milieu.
    Ein Schankgehilfe gestand, von Ploner den Auftrag bekommen zu haben, die Weiken so zu bedienen, dass sie ein paar Tage nicht auftreten kann.
    Der ehemalige Möbelpacker Adalbert Rieder wurde schließlich wegen der gezielten Geraden auf die Schauspielernase zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, der vermittelnde Schankgehilfe wanderte für 18 Monate hinter Gitter.
    Ploner, von dem man vermutet hatte, dass er mit dieser Tat Vera Gutmann imponieren und sie somit zurückgewinnen wolle, bestritt stets jeden Zusammenhang mit dem Schlägerattentat.
    Er sprach von einem Komplott, wurde aber dennoch zu zwei Jahren Haft verurteilt.
    Er legte Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung ein, hatte jedoch offensichtlich wenig Vertrauen in den österreichischen Instanzenzug.
    Obwohl er noch kurz nach dem Urteil in einem Zeitungsinterview beteuert hatte, er wolle nicht flüchten, weil er ein Selbstmörder sei und in Österreich auf die Warentäter warte, überlegte er es sich jedoch kurz darauf doch anders.
    Er buchte einen Flug Wien-Frankfurt und landete schließlich auf Bali.
    Mittlerweile waren auch die Gerichte nicht untätig.
    Die Nichtigkeitsbeschwerde Ploners wurde vom obersten Gerichtshof abgewiesen.
    Der Schuldspruch ist somit rechtskräftig.
    Mit der Berufung über das Strafaußenmaß wollte man so lange zuwarten, bis man Ploner doch noch in die Hände bekommt.
    Man sieht also, das Warten hat sich gelohnt.
    12.30 Uhr, halb eins.
    In der zweiten Mittagsjournalhälfte erwarten wir noch Beiträge zu folgenden Themen.
    In Innsbruck ist das umstrittene Kraftwerksprojekt Dorfertal Hauptthema eines sogenannten Kraftwerksgipfels, an dem Vertreter der Regierung und von Umweltschutzorganisationen teilnehmen.
    Israel und Ägypten einigen sich auf die Lösung des letzten offenen Problems des vor sieben Jahren abgeschlossenen Friedensvertrags, des von Israel bei der Rückgabe Sinais zurückbehaltenen Ferienorts Tabla.
    In den USA unterziehen sich die Beamten des Weißen Hauses freiwilliger Drogentests.
    Und bei den Salzburger Festspielen wird heute Frank Martins Oratorium Golgotha in prominenter Besetzung aufgeführt.
    Und weil wir schon bei Programmhinweisen sind, jetzt gleich auch noch ein auf unser heutiges Abendjournal, dessen Journal Panorama.
    Vor 200 Jahren starb der preußische König Friedrich II., auch genannt der Große.
    Ausstellungen und Veranstaltungen in beiden deutschen Staaten beschäftigen sich mit Leben und Werk dieses Herrschers.
    So sieht ihn Professor Werner Knopp, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
    Man darf nicht immer nur auf seine kriegerischen Taten und auf die Gründung Preußens als Großmacht schauen.
    Das ist natürlich vergangen und das wird heute von uns ja auch sehr kritisch gesehen nach den Erfahrungen der letzten beiden Kriege.
    Aber er hat ja sehr viel mehr geschaffen.
    Und in seiner Staatspraxis hat er ja schließlich auch in vielem Dinge geschaffen, die wir heute in unserem Staat noch haben.
    Man darf nicht immer nur sehen, dass er sicherlich kein Demokrat war, sondern das genaue Gegenteil.
    Man muss auf der anderen Seite sehen, dass er entscheidende Züge des Rechtsstaates zumindest vorbereitet hat.
    Die Bindung auch des Monarchen als der Staatsspitze an das Recht, die Lösung des Staates von der Person des Monarchen hat er ja eigentlich gedanklich und durch seine Autorität in Deutschland durchgesetzt.
    Und so Professor Klaus Vetter von der Ostberliner Humboldt-Universität.
    Friedrich wird eben nicht von uns Schwarz-Weiß gemalt, sondern wir sind eigentlich wieder bei Franz Mering angekommen, der mal gesagt hat, es ist genauso unsinnig, ihn zu einem Helden zu glorifizieren, zu einer erlichten Engelsgestalt.
    wie es unsinnig ist, ihn als einen Bösewicht darzustellen.
    Friedrich II.
    ist ein Fürst, ein feudaler Fürst des 18.
    Jahrhunderts, sicherlich einer der talentiertesten, begabtesten, befähigsten, wenn nicht der talentierteste, begabteste seiner Zeit.
    Friedrich II., genannt der Große, der Preußenkönig und die Deutschen.
    Heute, 18.30 Uhr, Programm Österreich 1 im... Journal Panorama.
    Und auch im Mittagsschönal steht jetzt vorerst Internationales auf dem Programm.
    Als US-Vizepräsident Bush kürzlich auf einer Ostfriedensmission in Israel, Jordanien und Ägypten war, ging es unter anderem auch um den letzten offenen Punkt des vor sieben Jahren abgeschlossenen israelisch-ägyptischen Friedensabkommens.
    Um eine internationale Schlichtung des Streits um die Souveränität über ein nur rund 100 Hektar großes Gebiet, um Taba bei Elad am Roten Meer.
    Der Ferienort Taba war bei der Rückgabe Sinais an Ägypten von Israel zurückbehalten worden.
    Während Bushsner Ostaufenthalt kam es zwar, wieder erwarten, noch zu keinem Taba-Vertragsabschluss über eine internationale Lösung des Problems, nun scheint es aber doch soweit zu sein, berichtet aus Tel Aviv Moshe Meisels.
    Cairo bestand darauf, die Entscheidung über die Zugehörigkeit dieses strittigen Gebiets einem internationalen Schiedsgericht zu übertragen.
    Nachdem Jerusalem im Jänner zu dieser Forderung zugestimmt hatte, begannen schwierige Verhandlungen über die Formulierung der Schiedsgerichtvollmacht, die erst am Wochenende nach Intervention des amerikanischen Vizepräsidenten George Bush und des amerikanischen Nahostbeauftragten Richard Murphy erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
    Den Ägyptern ging es insbesondere darum,
    die dem internationalen Schiedsgericht vorgelegte Vollmacht auf die Grenzziehung von vor dem Sechstagekrieg im Juni 1967 zu basieren, während sich Israel auf die internationale Grenze beruft, wie sie bereits im Jahre 1906 in einem Abkommen zwischen der Türkei und Großbritannien festgelegt wurde.
    Diese strittige Frage wurde damit beigelegt, dass beide Seiten sich in einem Anhang zur Vollmacht
    auf ihre Grenzziehung stützen und die Entscheidung darüber dem aus fünf Mitgliedern bestehenden internationalen Schiedsgericht überlassen werden.
    Während Israel und Ägypten bereits ihre Mitglieder des Schiedsgerichts gewählt haben, werden die übrigen drei Mitglieder aus Experten für internationales Recht aus verschiedenen Ländern bestehen, die beide Seiten übereinstimmend
    aus einer von den USA vorgelegten Liste von dutzenden Kandidaten wählen werden.
    Die Entscheidung über die Zugehörigkeit Tabas durch das internationale Schiedsgericht wird für beide Seiten verpflichtend sein.
    Cairo, das seit dem Libanon-Krieg seine Botschaft aus Tel Aviv abberufen und die seit dem vor sieben Jahren unterzeichneten Friedensvertrag angelaufenen bilateralen Beziehungen stark eingeschränkt hat, hatte erklärt,
    dass eine Normalisierung der Beziehungen erst nach Beginn der Tätigkeit des Internationalen Schiedsgerichts im Taba-Konflikt in Frage käme.
    Das israelische Kabinett wird übermorgen zusammentreten, um die Vollmacht des Schiedsgerichtsverfahrens zu bestätigen.
    Der Leiter der israelischen Delegation zu den Taba-Verhandlungen erklärte nach seiner Rückkehr aus Kairo, man könne über einen neuen Beginn in den Beziehungen zwischen Ägypten und Israel sprechen.
    Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass nach Bestätigung der Schiedsgericht vollmacht, die Vorbereitungen auf ein Gipfeltreffen zwischen Präsident Mubarak und Ministerpräsident Peres und des Normalisierungsprozesses in den bilateralen Beziehungen anlaufen werden.
    Seit dem Libanon Krieg fand kein Gipfeltreffen zwischen den israelischen und ägyptischen Führern statt.
    Nun scheint das Eis mit amerikanischer Einschaltung gebrochen zu sein.
    Es ist jedoch noch fraglich,
    ob ein Tauwetter in den Beziehungen zu Kairo den Weg zur Einschaltung Jordaniens in den Nahostfriedensprozess ebnen kann.
    Ein Problem, dem sich Ronald Reagan besonders intensiv zu widmen pflegt, ist das des Rauschgiftmissbrauchs.
    Nancy Reagan lud schon vor längerer Zeit zu Beratungen darüber Frauen anderer internationaler Spitzenpolitiker, kürzlich veranstalteten US-Armeeangehörige eine umstrittene Aktion gegen bolivianische Kokainproduzenten und in der Vorwoche rief der US-Präsident zu einer weiteren Intensivierung des Antidrogenkreuzzugs in den USA selbst auf.
    Wenn es nach dem Willen des Präsidenten geht, sollen sich amerikanische Bundesbedienstete, Armeeangehörige und in der Folge Millionen weitere US-Bürger freiwilliger Drogentests unterziehen.
    Denn angeblich ist schon jeder zehnte Amerikaner irgendwann in seinem Leben zumindest probehalber mit Rauschgift in Berührung gekommen.
    Die ersten, nicht völlig unumstrittenen Drogentests werden heute an 77 Bediensteten des Weißen Hauses und an Vizepräsident Bush vorgenommen.
    Sollte jemand entdeckt werden, und wir erwarten bestimmt nicht, dass jemand Drogen nimmt, würde diese Person beraten werden, sagte ein Sprecher des Präsidenten und meinte auch, die Betroffenen hätten per Hausmitteilung erfahren, dass sie an dem freiwilligen Test teilnehmen sollten.
    Falls jemand sich weigere, werde das mit Sicherheit notiert.
    Allerdings werde niemand entlassen, auch wenn der Test positiv ausfalle.
    Der Drogentest sei keine neue Methode, einen Mitarbeiter zu feiern.
    Freilich, wenn da eine Person entdeckt wird, die Drogen nimmt und es auch nach einer Beratung keine Fortschritte zu geben scheint und die Person in einer wichtigen Position ist, dann nehme ich an, würde das kritisch beurteilt werden, sagte der Präsidentensprecher abschließend.
    Aus Washington berichtet Klaus Emmerich.
    der ursprünglich mit seinem Test heute selber mit von der ungewöhnlichen Partie sein wollte, hat schon am Samstag den Anfang gemacht.
    Übrigens nicht ganz freiwillig, denn er musste sich einer unangenehmen urologischen Untersuchung seiner Nieren und Blase und so weiter unterziehen.
    Eine Untersuchung, die nach vorangegangenen Nervositäten jetzt in Amtswashington als negativ, im Sinne irgendwelcher Krankheiten, also als positiv für den 75-jährigen US-Präsidenten bezeichnet werden.
    Regen musste aus rein medizinischen Gründen vorauseilen, weil die samstägliche Untersuchung einen noch so harmlosen Test am Montag irgendwie hätte beeinflussen können.
    Regen hatte die Latte für seinen Kampf gegen Rauschgift allgemein hochgelegt, nachdem neueste Untersuchungen, denen man Glauben schenken soll ergeben,
    dass mit etwa 25 Millionen Amerikanern fast ein Zehntel der US-Bevölkerung irgendwie mit Drogen in Berührung gekommen ist und sei es auch nur, um es einmal auszuprobieren.
    Nun verkündet der Präsident seinen erschreckten und merklich verunsicherten Landsleuten, in drei bis fünf Jahren müsse der, wie er sich ausdrückt, Krieg gegen Drogen gewonnen werden.
    Der heutige Montag macht den Anfang mit ihnen 78 Mitarbeitern des Weißen Hauses,
    Nämlich sollen es Hunderttausende werden, die irgendwie und irgendwann mit Sicherheit des Staates oder mit Gesundheit der Bürger zu tun haben.
    Erfasst werden sollen schließlich auch die meisten der 2,5 Millionen amerikanischen Soldaten und nicht zuletzt Millionen amerikanische Bürger.
    Ziel drogenfreie Schulen, drogenfreie Arbeitsplätze, mehr Hilfe für Süchtige, mehr vorsorgliche Aufklärung über Drogenfolgen,
    schärfere Vorgangsweisen des Staates gegen Drogenhändler und internationale Vereinbarungen gegen Drogenhandel.
    Zweifel kommen nicht nur wegen des hohen und plötzlich so schnell zu verwirklichenden Anspruchs hoch.
    Es melden sich Bürgerrechtler, auch unter den Leuten vom Weißen Haus, die da meinen, solche auferlegte Tests verstößen gegen die Intimsphäre und damit gegen die Menschenrechte.
    Jeder müsse es freistehen, Drogen wie etwa Alkohol zu sich zu nehmen.
    Dagegen stehen die Argumente der Sicherheit des Staates und der Gefährdung der Jugend.
    Von Medizinern kommt der Einwand.
    Drogenuntersuchungen an Millionen müssen die Verlässlichkeit von Tests für den Einzelnen einschränken.
    Auf dem Kapitol, dem Sitz des US-Kongresses, heißt es, alle guten Absichten reichen einfach nicht aus, wenn das Geld fehlt.
    Dennoch ist der Antidrogen-Feldzug in den USA populär, von den Parteien vollinhaltlich unterstützt,
    und von einer aufgescheuchten Öffentlichkeit akzeptiert.
    Das war Klaus Emmerich aus Washington mit einem Beitrag über Ronald Reagans intensivierten Krieg gegen Drogen.
    Und im Mittagschanal kommen wir thematisch jetzt von den USA in die zweite Supermacht in die USSR.
    Seit einigen Wochen kommen aus Moskau widersprüchliche Signale.
    Mitten in Gorbatschow's Erneuerungskurs kommen in der Presse alte, vertraute Stalins zu neuen Ehren, deren Namen seit Christchofszeiten nicht mehr genannt worden waren.
    Zum Beispiel Kaganovich und Molotow.
    Stalin selbst wird im Zusammenhang mit dem Sieg im Zweiten Weltkrieg schon ziemlich unbefangen als großer Feldherr der Sowjetunion gewürdigt.
    Vielleicht eine unbefangenere Beziehung zur eigenen Geschichte.
    Vielleicht aber auch ein Zugeständnis an konservative Kräfte innerhalb der KPDSU.
    Ein Ort in der Sowjetunion hat Stalin immer verehrt, ungeachtet der jeweils herrschenden offiziellen Interpretation der UdSSR-Geschichte.
    Stalins Heimatort Gori in Georgien.
    Dort steht sein Geburtshaus und dort gibt es das einzige Stalin-Museum der UdSSR.
    Franz Kößler hat den Ort besucht.
    In Gori, einem kleinen georgischen Städtchen, wo er als Josef Vissarionowitsch Dzhugashvili 1879 geboren wurde, wird Stalin verehrt, wie seit eh und je.
    Verehrt im wahrsten Sinne des Wortes.
    Sein kleines, einstöckiges Geburtshaus ist auf der zentralen Allee wieder aufgebaut worden.
    Durch die Fenster kann man die beiden bescheiden eingerichteten Räume besichtigen, in denen er seine Kindheit verbracht hat.
    Über dem Haus erhebt sich eine Art Tempel mit griechischen Säulen und Gesimsen, das alles noch zu seinen Lebzeiten errichtet, ganz gegen seinen Willen, wie die offizielle Führung hervorhebt, die ihn als großen, aber stets bescheidenen Staatsmann zeichnet.
    Daneben steht der Salonwagen, den er auf seinen Reisen benutzte, und dahinter liegt das Stalin-Museum, ebenso bombastisch in Marmor und Porphyr gebaut.
    Kurioserweise ist es gerade 1956 von einer kleinen Ausstellung zum großen Museum ausgebaut worden, in dem Jahr also, als Khrushchev Stalins Schreckensherrschaft auf dem Parteitag angeprangert und eine vorsichtige Entstalinisierung eingeleitet hat, die bis nach Gori nie durchgedrungen ist.
    In sechs Sälen wird sein Leben nachgezeichnet, seine Rolle als Revolutionär, er wird als großer Feldherr im Zweiten Weltkrieg, dem großen vaterländischen Krieg dargestellt, als Bauherr der Industrialisierung des Landes, das die Sowjetunion zur wirtschaftlichen Großmacht gemacht hat.
    Mit historischer Unbefangenheit wird freilich alles verschwiegen, was nicht in dieses idyllische Stalinbild passt.
    Der Pakt mit Hitler fehlt ebenso wie jeder Hinweis auf die großen Säuberungen oder die Zwangskollektivierungen, ehemalige Tabus, die inzwischen längst auch schon in der Sowjetunion öffentlich angeprangert worden sind.
    Aber in Gori wird ein anderer Stalin gezeigt.
    In einigen neu angelegten Schaukästen kann man persönliche Briefe Stalins an seine Familie lesen, Worte eines zärtlichen Familienvaters und Ehemanns.
    Die Briefe sind ein Geschenk von Stalins Tochter Allelujewa, die nach 17-jährigem Aufenthalt im Westen nach Georgien zurückgekehrt war, bevor sie das Land vor kurzem zum zweiten Mal in Richtung Westen verlassen hat.
    In einem anderen Raum sind persönliche Gegenstände des Diktators zu bewundern, seine Brillen und seine Pfeifen, ja selbst eine nur zur Hälfte gerauchte Zigarre wird im Glasschrank ausgestellt.
    In einer dunklen marmornen Säulenhalle liegt seine Totenmaske vor ihr frische Blumen.
    Seinem einbalsamierten Leichnam wurde gleiche Ehre nicht zuteil.
    Unter Khrushchev musste er den Platz im Moskauer Mausoleum neben Lenin räumen.
    Er wurde einer Kremlmauer beigesetzt und mit einer Marmonenbüste versehen.
    Als im letzten Jahr der 40.
    Jahrestag des Siegs über Hitlerdeutschland begangen wurde, erfuhr Stalin als sein Held offizielle Aufwertung.
    Aber zu einer Rehabilitierung hat es nicht gereicht.
    Von Michael Gorbatschow sagt man, er habe die geplante Rückbenennung Volgograd in Stalingrad verhindert.
    Zu seinen Sympathisanten kann er wohl kaum gerechnet werden.
    Im einfachen Volk unter denen, die unter ihm nicht direkt gelitten haben, ist eine ungebrochene Hochachtung nicht zu verkennen.
    Eine kritische Aufarbeitung der Geschichte ist an der Basis nie betrieben worden.
    In dieser Achtung mischt sich in Georgien ein gewisses nationales Selbstbewusstsein.
    Man geht, soweit der Spielraum gegeben ist, seine eigenen Wege.
    In Georgien herrscht heute ein Wohlstand, der in kaum einer anderen sowjetischen Republik, auch nicht der russischen, anzutreffen ist.
    Und man hält etwas auf diesen Unterschied.
    So ein anachronistisches Klingenmark, Stalin, gehört mit in diese Eigenständigkeit.
    Nach Gori freilich waren immer mehr ausländische Touristen und immer weniger Sowjetbürger.
    Auch ist der Stalin-Rummel mit seinen Porträts, Aufklebern, Anstecknadeln und Ansichtskarten weitgehend verklungen.
    Und Gori ähnelt immer mehr einem Wallfahrtsort ohne Pilger.
    Von einem Besuch in Stalins Geburtsort Gori in Georgien berichtete Franz Kössler.
    Und jetzt um 12.46 Uhr wieder nach Österreich im Mittagsjournal.
    Kraftwerksbauten, ob Atomare oder andere, scheinen nun fast schon traditionellerweise beherrschende Themen jeweils im Sommer zu sein.
    War es vor Jahren die Frage, ob Österreich ein Kernkraftwerk im Tullner Feld erhält oder nicht und später dann das Projekt eines Donaukraftwerks Heimburg, so scheint heuer das schon seit langem umstrittene Projekt eines Speicherkraftwerks in Osttirol zum sommerlichen Dauerthema zu werden.
    forderte kürzlich der Mattreier Bürgermeister den Tiroler Landeshauptmann Eduard Wallnöfer auf, wegen der nicht der Richtung des Kraftwerks Dorfertal den geplanten Nationalpark Hohe Tauern platzen zu lassen, engagieren sich andererseits immer mehr Bürger in Osttiroler Gemeinden gegen das Speicherkraftwerk.
    Heute trafen nun, wie im Verlauf dieses Mittagsschonals schon mehrfach erwähnt, in Innsbruck Umweltminister Franz Kreuzer, Staatssekretär Johann Bauer, Regierungskommissär Jörn Kaniak und Tirols Landeshauptmann Wallnöfer mit Vertretern von Natur- und Umweltschutzorganisationen zu einem Umball-Gipfel zusammen.
    Gerald Eichern vom Landesstudio Tirol berichtet.
    Im Mittelpunkt dieses Kraftwerkgipfels in Innsbruck steht die Variante 86 für das Kraftwerksprojekt Taufertal in Osttirol sowie die Frage eines möglichen Kompromisses.
    Die Vertreter der Energiewirtschaft betonen, diese vorliegende Variante sei wirtschaftlich noch gerade vertretbar.
    Damit sei man den Forderungen der Natur- und Umweltschützer und des Alpenvereins weitgehend entgegengekommen.
    Diese Variante 86 sieht vor, dass die Bäche des Innergeschlöss unberührt bleiben.
    Die als sogenannte Umballfälle bezeichneten Katarakte würden zwischen Juni und September tagsüber nicht genützt.
    Nachts und während des Winters würde das Restwasser des Umballbaches zur Stromerzeugung herangezogen werden.
    Die Vertreter des Osttiroler Kraftwerkegesellschaft betonen, dass die neue Variante durch das Freihalten des Innergeschlosses Mehrkosten in Höhe von 59 Millionen Schilling verursache.
    Gerade an dieser Knopfdruckvariante Umballfälle spießt sich insbesondere ein Kompromiss.
    Für den Alpenverein ist diese vorgelegte Variante nicht akzeptabel.
    Staatssekretär Bauer zeigt sich nicht glücklich, dass diese Variante eingereicht worden sei, ohne mit ihm vorher Kontakt aufzunehmen.
    Der Tiroler Landeshauptmann Eduard Wallnöfer erklärt, Österreich brauche Mitte der 90er Jahre Strom aus Speicherkraftwerken.
    Ihm wäre beides, Kraftwerk Osttirol und Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol am liebsten.
    Man könne aber nicht durch zu weite Kompromisse mit einem kranken Kraftwerk Osttirol die gesunde Tiwag ruinieren.
    Wallnöfer spricht sich energisch für ein Ausreden beider Standpunkte aus, weil man sich ein Hainburg in Osttirol nicht leisten könne.
    Umweltminister Franz Kreuzer hat für die zweite Gesprächsrunde, die eben begonnen hat, die Devise ausgegeben, Diskussion möglicher Kompromissvarianten.
    Bund, Land Tirol und die Kraftwerksgemeinden in Osttirol wollen mehrheitlich das Kraftwerk und den Nationalpark.
    Fraglich sei derzeit, ob man das Kraftwerk in Osttirol will.
    Es werde zu keiner Zwangsbeglückung durch ein Kraftwerk kommen, so Staatssekretär Bauer.
    Der Matreyer Bürgermeister Florian Köll fordert eine Paketlösung.
    Es sei unvernünftig, so Köll für die Pro-Kraftwerksgemeinden, dieser Kompromissvariante jetzt nicht zuzustimmen.
    Man sollte nicht um einen Bach streiten.
    Auf mehrfache Weise wird in dieser Woche das ORF Symphonieorchester bei den Salzburger Festspielen mitwirken.
    Es ist eingesetzt bei Le Martyr de Saint-Sébastien von Claude Debussy, eine Inszenierung von Maurice Béjar im Großen Festspielhaus und ich werde auch zwei Konzerte mit neuer Musik bestreiten.
    Heute in der Felsenreitschule das Oratorium Golgotha des Schweizer Komponisten Frank Martin,
    Da bewirken auch der ORF und der Arnold-Schönberg-Chor mit und prominente Solisten wie Christa Ludwig, Peter Schreier und Dietrich Fischer-Diskau.
    Am kommenden Samstag wird Hans Zender das ORF-Sinfonieorchester mit Werken von Czera, Lutoslawski und der eigenen Uraufführung von Die Wüste hat zwölf Ding leiten.
    Volkmar Paschal sprach mit dem Chefdirigenten des ORF-Orchesters, der demnächst die musikalische Leitung der Pariser Oper übernimmt, mit Lothar Zagrosek.
    Golgotha von Frank Marthein wird relativ selten gespielt.
    Ist das eine Passion vergleichbar den großen Passionen der europäischen Musiktradition?
    Ist es eigentlich nicht.
    Es ist nicht eine Passion wie die Pachschen, vor allen Dingen Pachschen-Passionen, sondern es ist eigentlich mehr ein Stück der Kontemplation, wo die Handlung, die Dramatik der Passionsgeschichte nicht im Vordergrund steht.
    sondern wo diese Handlung eigentlich nur ein Skelett ist, um den Gläubigen in seiner Meditation zu zeigen.
    Man scheint wieder Frank Martin zu entdecken.
    Es hat eine Ausstellung gegeben, es gibt jetzt immer wieder Kompositionen in den Konzerten.
    Ja, wir haben letztes Jahr hier jedermann Monologe gemacht, beim Salzburger Festspielen.
    Wir haben im ORF den Kornett aufgenommen und jetzt skolgelt er schon zum zweiten Mal, einmal in Wien, einmal hier in Salzburg.
    Ich glaube, dass man erkennt, dass es sich lohnt, wieder etwas mehr Martin zu spielen.
    Sie haben ganz fabelhafte Solisten, Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Warady, Christa Ludwig, Peter Schreier.
    Das ist eben das Glück der Salzburger Festspiele, dass wir das können.
    In Salzburg gibt es eben das noch, dass man wirklich die erste Garnitur, die es auf der Welt gibt, für so eine Aufgabe gewinnen kann und ich halte es auch für einen ausgesprochenen Glücksfall und ich bin sehr froh, dass das gelungen ist.
    Herr Zagosek, wann verlassen Sie das ORF Orchester?
    Im nächsten Sommer.
    Also noch eine Saison?
    Noch eine Saison.
    Ich nehme an, dass das Konzert bei den Salzburger Festspielen nächstes Jahr mein letztes Konzert sein wird mit dem Orchester, als Chefdirigent.
    Was halten Sie von der Lösung, dass es künftig sozusagen zwei musikalische Betreuer geben wird, Gielen und McCarras?
    Ich glaube, dass das noch nicht die endgültige Lösung ist.
    Diese Lösung ist sicherlich in vieler Hinsicht sehr vorteilhaft für das Orchester.
    Ob es einen Chefdirigenten, der kontinuierlich vor Ort arbeitet, ersetzen kann, das muss die Zukunft zeigen.
    Sowohl Gielen als auch McKersin sind sehr hochqualifizierte, wunderbare Dirigenten und ich freue mich sehr, dass das Orchester in Zukunft mit diesen Leuten enger zusammenarbeitet.
    Sie haben einen sehr ehrenvollen Auftrag bekommen.
    Sie werden künftig musikalischer Chef der Pariser Oper sein.
    Was bedeutet für Sie die Herausforderung Paris?
    Das weiß ich eigentlich selbst noch nicht.
    Jetzt.
    Was werden Sie dort machen?
    Ich werde dort im ersten Jahr machen...
    Ariadne auf Naxos, Wozzeck und Don Carlos und am Ende Zauberflöte.
    Werden Sie die nächste Saison noch schöne Aufgaben in Wien haben?
    Ich werde in Paris sicherlich mehr Anwesenheitszeit haben als nächste Saison in Wien.
    Das liegt daran, dass ich in Wien in dieser Spielzeit durch die sehr ausführliche Italien-Tournee
    sehr viel vorarbeiten konnte und deshalb im kommenden Jahr, in dieser kommenden Saison in Wien nicht mehr sehr viel tun werde.
    Aber ich bin nach wie vor natürlich Chefdirigent des Orchesters.
    Wir sind es euch gewohnt, dass Künstler Wien immer ein bisschen im Zorn verlassen.
    Sind sie enttäuscht von ihrer Arbeit in Wien oder haben sie es sich genauso vorgestellt?
    Sie haben ja eine wunderbare, schöne, neue Aufgabe, die ja wahrscheinlich interessanter ist als Ihre Wiener Tätigkeit.
    Wie ist das bei Ihnen?
    Haben Sie zu der Stadt Kontakt finden können oder haben Sie sich doch ein bisschen verlassen gefühlt?
    Nein, ich habe in dieser Stadt ja mit meiner Familie gelebt und sehr schön gelebt, sehr gut gelebt, muss ich sagen.
    Also ich habe eigentlich keine zornigen Gedanken an diese Zeit.
    Ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich bin sehr froh, dass ich überhaupt überlebt habe.
    Das ist, glaube ich, schon sehr viel.
    Ich habe begonnen mit Florin Marcel, mit Rostewski,
    Sie beide waren nach ein, zwei Jahren eigentlich schon, wie man so schon sagt, abgeschossen und ich überlebe immer noch und das finde ich also doch sehr schön.
    Also insofern sehe ich meine Tätigkeit in Wien durchaus erfolgreich.
    Soweit ORF-Chefdirigent Lothar Zagrosek, der heute Abend das Oratorium Golgotha von Frank Martin in der Felsenreitschule im 6.
    Orchesterkonzert der Salzburger Festspiele dirigieren wird.
    Hören Sie einen Ausschnitt aus der Generalprobe.
    So führten sie Jesum vor Pilatus, und es war früh.
    Und sie gingen nicht in das Brichthaus, auch da sie nicht umrein würden, sondern Ostern essen möchten.
    Da kam Pilatus zu ihnen heraus und sprach.
    Was für Klage bringt er wieder diesen Menschen?
    Die Salzburger Festspielaufführung von Golgotha von Frank Matta ist übrigens heute ab 21 Uhr auch im Programm Österreich 1 zu hören.
    Und auf dem Mittagschanalprogramm steht jetzt noch einmal eine Meldungsübersicht.
    Österreich.
    Außenminister Jankowitsch hat jüngste Äußerungen des bayerischen Ministerpräsidenten Strauß über die österreichische Politik gegenüber Wackersdorf als bayerischen Sommernachtstraum zurückgewiesen.
    Jankowitsch meinte, die Äußerungen von Strauss seien reines Wunschdenken.
    Er wies die Behauptung des bayerischen Ministerpräsidenten zurück.
    Die österreichische Regierung habe versprochen, sich nicht in die Wackersdorf-Frage einzumischen.
    Es wäre absurd, sagte der Außenminister, wenn sich die österreichische Regierung so lammvorm verhalten hätte.
    In Innsbruck hat ein sogenannter Kraftwerksgipfel begonnen.
    Hauptthema ist das Projekt eines Wasserkraftwerks im Osttiroler Dorfertal.
    An den Beratungen nehmen Umweltminister Kreuzer, Staatssekretär Bauer, Regierungskommissär Kanjak sowie Vertreter verschiedener Natur- und Umweltschutzorganisationen teil.
    Der Aufsichtsrat der OEAG ist am Vormittag in Wien zusammengetreten, um für die Dachgesellschaft der Verstaatlichen Betriebe einen neuen Vorstand zu bestellen.
    Neuer OEAG-Generaldirektor soll Hugo Michael Sequeira werden.
    Der bisherige OEAG-Chef Oskar Grünwald dürfte dem Vorstand als einfaches Mitglied weiter angehören.
    Auch Erich Stasker soll seinen Vorstandsposten behalten.
    Der Name des vierten Mitglieds des neuen OEAG-Vorstands ist vorläufig nicht bekannt.
    Die heimischen Zuckerrüben und das als Futtermittel wichtige Rübenblatt weisen nach Darstellung der österreichischen Zuckerwirtschaft keinerlei Strahlenbelastung auf.
    Die österreichische Zuckerwirtschaft stützt sich bei ihrer Erklärung auf Untersuchungen im Forschungszentrum Seibersdorf.
    Demnach sollen die bei der kommenden Kampagne zu erntenden Rüben völlig einwandfrei sein.
    Sowjetunion.
    In Moskau haben am Vormittag die amerikanisch-sowjetischen Experten Gespräche über Abrüstungsfragen begonnen.
    Beide Seiten behandeln die Unterredungen offiziell als streng vertraulich.
    Die amtliche Nachrichtenagentur TASS berichtete allerdings, der Besuch der Amerikaner diene unter anderem der Vorbereitung des Außenministertreffens im Herbst.
    Bundesrepublik Deutschland.
    Unbekannte Täter haben in der Nacht auf heute einen Sprengstoffanschlag auf Einrichtungen des Bundesgrenzschutzes in der Nähe von Bonn verübt.
    Der Sachschaden wird als erheblich bezeichnet.
    Am Tatort wurde ein Bekennerbrief der sogenannten revolutionären Zellen gefunden.
    Griechenland.
    Bei einem Brandbombenanschlag auf eine Zweigstelle der amerikanischen Citibank in Athen ist in der Nacht auf heute schwerer Sachschaden entstanden.
    Verletzt wurde niemand.
    Zu dem Anschlag bekannte sich die Untergrundorganisation Revolutionärer Volkskampf.
    Nordirland.
    In Belfast ist es in der vergangenen Nacht neuerlich zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und jugendlichen Demonstranten gekommen.
    Die Kundgebungsteilnehmer warfen Molotow-Cocktails.
    Die Sicherheitskräfte setzten Plastikgeschosse ein.
    Gestern hatten in der nordirischen Hauptstadt tausende Katholiken demonstriert.
    Niederlande.
    Im Zentrum von Amsterdam ist es gestern Abend zu gewalttätigen Ausschreitungen britischer Fußballfans gekommen.
    Die Polizei nahm zwei Rowdies fest.
    Eine Gruppe von etwa 60 Briten hatte in mehreren lokalen Sachschäden angerichtet.
    Österreich.
    Der ehemalige Filmproduzent und Regisseur Werner Ploner ist von Indonesien nach Österreich ausgeliefert worden.
    Ploner war wegen des Schlägeattentats auf die Schauspielerin Isabel Weikl in erster Instanz zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden.
    Kurz nach dem Urteil gelang in die Flucht auf die indonesische Insel Bali.
    Das schwere Autobusunglück von gestern Abend auf der Schoberpassbundesstraße in der Steiermark hat ein viertes Menschenleben gefordert.
    Zwei Fahrgäste sind ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen.
    Zwei Businsassen waren auf der Stelle tot.
    Der Autobus war mit 43 jugoslawischen Gastarbeitern besetzt.
    In einem Autohaus in Steirek bei Linz ist in der Nacht auf heute ein Großfeuer ausgebrochen.
    Der Sachschaden wird auf 5 bis 7 Millionen Schilling geschätzt.
    Brandlegung wird nicht ausgeschlossen.
    Die Wetteraussichten bis zum Abend, heiter bis wolkig, örtlich Wärmegewitter, Nachmittagstemperaturen 25 bis 31 Grad.
    Nachrichten und das Wetter standen am Ende des Mittagschanals.
    Auf Wiederhören sagt Ihnen im Namen von Redaktion und Technik Fritz Wendl.

    Beiträge dieses Journals

    Nachrichten
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Wetterbericht
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Natur ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Außenminister Jankowitsch weist Strauß - Vorwürfe zurück
    Interview: Außenminister Jankowitsch
    Mitwirkende: Machatschke, Roland [Gestaltung] , Jankowitsch, Peter [Interviewte/r]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    ÖIAG - Aufsichtsrat entscheidet über neue Management - Spitze
    Mitwirkende: Hutar, Herbert [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Ursachen der Probleme der Paradeisbauern
    Mitwirkende: Adler, Hans [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Politik Österreich ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    "Evita - Prügler" Ploner wird an Wien ausgeliefert
    Mitwirkende: Adrowitzer, Roland [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Musik ; U-Musik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Trailer Journal-Panorama: 200. Todestag Friedrichs des Großen
    Einblendung: Marschmusik, Prof. Knopp, Prof. Vetter
    Mitwirkende: Machatschke, Roland [Gestaltung] , Knopp, Werner [Interviewte/r] , Vetter, Klaus [Interviewte/r]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Kultur ; Wissenschaft und Forschung ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Israel - Ägypten: Vor Lösung der Taba - Frage
    Mitwirkende: Meisels, Moshe [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Ort: Tel Aviv [Aufnahmeort]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    USA - Drogentest für Spitzenpolitiker
    Mitwirkende: Emmerich, Klaus [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Ort: Washington D.C. [Aufnahmeort]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Medizin ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Stalins Geburtshaus
    Mitwirkende: Kössler, Franz [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Ort: Moskau [Aufnahmeort]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Kultur ; Wissenschaft und Forschung ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Innsbruck: Kleiner Umbal - Gipfel
    Mitwirkende: Aichner, Gerald [Gestaltung]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Ort: Innsbruck [Aufnahmeort]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Wirtschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Kultur: Salzburger Festspiele: Frank Martin - Oratorium "Golgotha"
    Interview: Dirigent Zagrosek, Szenenausschnitt
    Mitwirkende: Parschalk, Volkmar [Gestaltung] , Zagrosek, Lothar [Interviewte/r]
    Datum: 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Kultur ; Wissenschaft und Forschung ; Musik ; E-Musik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten

    Katalogzettel

    Titel Mittagsjournal 1986.08.11
    Spieldauer 00:59:32
    Mitwirkende Wendl, Fritz [Moderation] [GND]
    Löw, Werner [Regie]
    ORF [Produzent]
    Datum 1986.08.11 [Sendedatum]
    Schlagworte Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt
    20. Jahrhundert - 80er Jahre
    Typ audio
    Format TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
    Sprache Deutsch
    Signatur Österreichische Mediathek, jm-860811_k02
    Medienart Mp3-Audiodatei
    Gesamtwerk/Reihe Mittagsjournal

    Information

    Inhalt

    Nachrichten

    Verortung in der digitalen Sammlung

    Schlagworte

    Gesellschaft , Radiosendung-Mitschnitt