Mittagsjournal 1992.08.06

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    Rechtliches

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    KI-generiertes Transkript

    Zwölf Uhr wieder Zeit für ein Mittagsschornal.
    Redakteurin im Studio ist Christel Reis und ich habe Ihnen folgendes Beitragsprogramm für die kommende Stunde anzubieten.
    Ein aktueller Bericht aus dem umkämpften Sarajevo.
    Der Ruf nach einem eventuellen Militäreinsatz im Kriegsgebiet wird immer lauter, vor allem in den USA.
    Ein Gespräch mit dem österreichischen Strategieexperten-Divisionär in Ruhe Franz Freistetter über die Möglichkeiten und Voraussetzungen eines solchen Einsatzes.
    Russland hat gestern Mazedonien anerkannt.
    Das hat zu einer großen Verstimmung zwischen Russland und Griechenland geführt.
    Dürre und Kriege drohen Afrika in eine Jahrhundertkatastrophe zu stürzen.
    Die Caritas bietet mit ihrer August-Sammlung um Hilfe.
    Österreich themen.
    Den schwarzen Schafen, die billig Urlaube in Bundessportheimen machen, sagt nun Gesundheitsminister Außerwinkler den Kampf an.
    Grabungsarbeiten an der Ötzi-Fundstelle.
    Ein Gespräch mit Wolfgang Gasser, der in Salzburg Musil liest.
    Und vier Tage vor Ende der Olympischen Sommerspiele in Barcelona, auch heute gegen Ende des Mittagsschanals, ein Bericht über die sportlichen Ereignisse des heutigen Vormittags.
    Vor diesen Beiträgen die Nachrichten verfasst hat sie heute Ellen Lemberger.
    Gelesen werden sie von Wolfgang Hofeneder.
    Europäische Gemeinschaft Vereinte Nationen.
    Der Präsident des Europäischen Parlaments will für nächsten Montag eine Dringlichkeitssitzung zum Thema Gefangenenlager im ehemaligen Jugoslawien einberufen.
    Dabei sollen EG-Kommissionspräsident Delors und Vertreter des UN-Hochkommissariats für Flüchtlingsfragen über die Lage berichten.
    Der bosnische UNO-Vertreter hat unterdessen eine Liste mit serbischen Gefangenenlagern präsentiert.
    Demnach sind fast 100.000 Menschen in 94 derartigen Lagern interniert.
    Mindestens 17.100 Gefangene, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen, sollen von den Serben getötet worden sein.
    In Serbien und Montenegro sollen sich ebenfalls elf Lager befinden, in denen fast 23.000 Bosnier festgehalten werden.
    Bosnien-Herzegowina.
    In der Hauptstadt Sarajevo sind die Kämpfe in der Früh weitgehend abgeflaut.
    Während der Nacht hatte es wieder schwere Artilleriegefechte gegeben.
    Auch aus dem Norden Bosniens und aus der südlichen Provinz Herzegowina wurden schwere Kämpfe gemeldet.
    Dabei sind mehrere Menschen getötet oder verletzt worden.
    Deutschland, Kroatien.
    Deutschland startet heute eine neue Hilfsaktion für etwa 5000 bosnische Flüchtlinge.
    Anders als geplant schickt das Deutsche Rote Kreuz am Nachmittag einen ersten Zug nach Warastin und nicht nach Karlowac.
    Der Zug wird allerdings erst morgen dort eintreffen.
    Anschließend werden weitere drei Züge entsandt, um die Flüchtlinge abzuholen.
    Insgesamt sind mehr als 250 Helfer, darunter Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern, im Einsatz.
    Griechenland.
    Die Regierung in Athen kritisiert die diplomatische Anerkennung der früheren jugoslawischen Teilerrepublik Mazedonien durch Russland.
    Das griechische Außenministerium spricht von einem schweren politischen Fehler Russlands.
    Die Anerkennung Mazedoniens durch die EG-Staaten ist bisher am Veto Griechenlands gescheitert, das sich vor allem wegen der Namensgleichheit mit der nordgriechischen Provinz Mazedonien querlegt.
    Südafrika.
    Die Massenproteste der schwarzen Bevölkerung werden fortgesetzt.
    In Kapstadt besetzten Anhänger des afrikanischen Nationalkongresses mehrere Gemeindebüros.
    Gestern hat die Polizei bei Massenkundgebungen mehr als 600 Menschen festgenommen.
    Sie waren im Behördengebäude eingedrungen und hatten diese besetzt.
    Die Demonstranten fordern eine Beteiligung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit an der Regierung.
    ENC-Führer Mandela verlangte außerdem konkrete Schritte der Regierung zur Eindämmung der Gewalt.
    Japan.
    Mehr als 55.000 Menschen haben in Hiroshima des ersten amerikanischen Atombombenabwurfs vor 47 Jahren gedacht.
    Der Bürgermeister von Hiroshima übte scharfe Kritik an der Politik der atomaren Abschreckung.
    Er betonte aber, auch die biologischen und chemischen Waffen lägen wie ein dunkler Schatten über der Zukunft der Menschheit.
    Der japanische Gesundheitsminister teilte mit, allein im vergangenen Jahr seien etwa 5.000 Menschen an den Spätfolgen der nuklearen Strahlung gestorben.
    Bei dem Abwurf am 6.
    August 1945 sind mehr als 140.000 Menschen getötet worden.
    Italien Die Beergung antiker Bronze Statuen vor der Küste bei Brindisi wird fortgesetzt.
    Nachdem weitere Bruchstücke gefunden worden sind, schätzen die Experten, dass mindestens sieben Statuen im Meer liegen.
    Die bisherigen Funde, neben den einst etwa drei Meter hohen Statuen, auch Krüge mit Münzen, Amphoren und Vasen, stammen vermutlich aus dem vierten Jahrhundert vor Christus.
    Der Schatz von Brindisi, wie der Fund mittlerweile genannt wird, war in der vergangenen Woche zufällig entdeckt worden.
    Ein Carabinieri war während eines Tauchkurses in 15 Meter Tiefe gegen einen aus dem Sand tragenden Bronzefuß gestoßen.
    USA Der Schauspieler Robert Mitchum feiert heute seinen 75.
    Geburtstag.
    Der Hollywoodstar spielte in etwa 100 Filmen mit.
    Populär wurde er vor allem durch die Darstellung Abgebrühter Schurken.
    Seine erste wichtige Rolle spielte Mitchum, der aus bescheidenen Verhältnissen stammt, in dem Film Schlachtgebieter am Monte Cassino.
    USA.
    Der Versuch von der Raumfähre Atlantis aus einen sogenannten Fessel-Satelliten im All auszusetzen ist endgültig gescheitert.
    Der Satellit konnte nicht wie geplant an einem Kabel 20 Kilometer in den Weltraum gelassen werden.
    Nach 24 Stunden im All haben ihn die Astronauten der Raumfähre Atlantis wieder eingeholt.
    Die Aktion war für die Besatzung äußerst riskant, da die Raumfähre durch Längs- und Seitwärtsmanöver die Pendelbewegungen des Satelliten ausgleichen musste.
    Und nach den Nachrichten zum Wetter viele stöhnen unter der Hitzewelle, die Wasserversorgung wird langsam knapp, die Landwirtschaft meldet bereits Millionen Schäden.
    Und deshalb die Frage an Robert Länger von der Radio-Wetter-Redaktion, ist eigentlich ein Ende der Hitzewelle in Sicht?
    Im Gegenteil, es wird in den nächsten Tagen erst so richtig heiß.
    Das Azorenhoch liegt über Österreich und dazu kommt noch, dass heiße Luft aus Spanien und Frankreich zu uns strömt.
    Regen ist für Ost- und Südösterreich weiterhin nicht in Sicht.
    Auch die Wahrscheinlichkeit von Gewittern über dem Bergland ist äußerst gering, da die Luft sehr trocken ist.
    Und nun zu den Wettermeldungen von 12 Uhr.
    Wien und Eisenstadt wolkenlos 27 Grad, St.
    Pölten Heiter 27, Linz Heiter 25, Salzburg Heiter 27 Grad, Innsbruck Heiter 26, Pregenz Heiter 25, Graz Heiter 27 und Klagenfurt Heiter 26 Grad.
    Es bleibt heute sonnig, im Flachland nahezu wolkenlos.
    Nur über den Bergen können sich einzelne harmlose Haufenwolken bilden.
    Die Temperaturen erreichen 29 bis 34 Grad in 2017.
    Durch die Hitze gibt es im Wiener Becken und im nördlichen Burgenland leichten Südostwind.
    Noch heißer wird es morgen Freitag.
    Die Fulltemperaturen liegen zwischen 17 und 21 Grad, die Höchstwerte durchwegs über 30.
    Die Spitzen werden bei 36 Grad liegen und in ganz Österreich wird es wieder sonnig.
    Auch das Wochenende verspricht keine Änderung, kurz gesagt sonnig und sehr heiß in ganz Österreich.
    In Bosnien gehen die Kämpfe unvermindert weiter, ein Satz, den man als Moderator eines Journals leider täglich verwenden kann, und das schon seit Wochen.
    Auch heute Nacht wurde wieder gekämpft.
    Die muslimisch-kroatischen Einheiten verstärken ihre Angriffe auf serbische Stellungen.
    Ein Durchbrechen des serbischen Belagerungsringes rund um Sarajevo ist bis jetzt allerdings nicht gelungen.
    Und wie schon in den Wochen zuvor waren auch heute Nacht wieder die Städte Gorazde im Osten Bosniens, Bihać im Westen und die kroatisch-bosnische Grenzstadt Slavonski Brod, ebenso wie Mostar im Süden, Schauplätze von Kämpfen.
    International werden die Rufe nach einem möglichen militärischen Einsatz in Bosnien lauter, wenn auch die Frage, wer soll sich daran beteiligen und unter wessen Schirmherrschaft, weit von einer Klärung entfernt sind.
    Besonders laut werden die Rufe nach einer Militäraktion, nach einem Militäreinsatz in den USA.
    Die Schrei verwunderter Zivilisten im eingekesselten Sarajevo, die Bilder erschossener Babys und die immer häufiger werdenden Berichte von Konzentrationslager-ähnlichen Camps in Bosnien-Herzegowina, aber auch Kroatien, haben in den USA einen Meinungsumschwung herbeigeführt.
    Die USA dürften der Not und dem Elend in Bosnien, dem ethnischen Konflikt, der von serbischer Seite vorangetrieben wird, nicht den Rücken kehren.
    Quer durch die Parteien Demokraten und Republikaner hat sich in den vergangenen Tagen eine Allianz von Senatoren gebildet, die den zögerlichen, auf den näher rückenden Wahltermin schielenden Präsidenten George Bush dazu drängen, im UNO-Sicherheitsrat endlich die Bewilligung eines Militäreinsatzes zu fordern.
    Diejenigen, die die Aggressoren sind, die Kinder töten und ethnische Säuberungen begehen, haben einen Preis dafür zu bezahlen, verlangt Senator Alfonso D'Amato, ein Republikaner.
    Und der demokratische Abgeordnete Joseph Liebermann fügt hinzu, zweimal in diesem Jahrhundert haben wir Amerikaner versucht, am Beginn eines Konfliktes in Europa den Ereignissen den Rücken zuzukehren, mit dem Effekt, dass wir dann später zu einem weit höheren und schmerzhafteren Preis in den Konflikt involviert waren.
    Und ihr macht ihnen einen Preis, diejenigen, die Aggression bringen und Kinder töten, ethnische Purifizierung.
    Zweimal in diesem Jahrhundert haben wir versucht, unseren Rücken auf Konflikte und Angst in Europa zu drehen, in den frühen Phasen, nur um endlich zu einem viel breiteren, viel kostbareren
    Druck auf George Bush macht auch Bill Clinton, der demokratische Herausforderer des amtierenden Präsidenten, der für eine Wahlkundgebung ein stärkeres Engagement der USA verlangt.
    Die Geschichte lehrt uns, sagt Clinton, dass man die Massenvernichtung von Menschen nicht einfach hinnehmen darf, dass man einfach nicht daneben sitzt und sowas zulässt.
    Ich würde zuerst die Luftwaffe gegen die Serben einsetzen, um die minimalen Fordernisse der Humanität wiederherzustellen.
    Auch die veröffentlichte Meinung schwenkt mehr und mehr auf die Befürwortung eines stärkeren US-Engagements ein.
    Die Washington Post etwa meint,
    Wenn eine Wiederholung dieser schrecklichen Verbrechen zugelassen wird, dann kommt das einer Einladung für andere gleich mit nicht absehbaren Konsequenzen für die Weltordnung.
    die zunehmenden Forderungen nach einem Militäreinsatz, also in Bosnien.
    Zu den Voraussetzungen eines solchen Einsatzes habe ich knapp vor der Sendung Divisionär in Ruhe Franz Freisteter befragt.
    Er ist Chefredakteur der österreichischen militärischen Zeitschrift und österreichischer Strategieexperte.
    Die erste Frage an ihn, wie stark ist eigentlich zur Zeit noch die ehemalige jugoslawische Bundesarmee, deren Einheiten ja in Bosnien aktiv sind?
    Die Jugoslawische Armee, früher Jugoslawische Volksarmee, war etwa die viertgrößte Armee in Europa.
    Sie hat 140.000 Mann aktiv gehabt, 500.000 Mann Reserven, aufstockbar für eine Volksverteidigung auf 1,5 Millionen Menschen, also eine Levé en masse.
    Seit dem ersten Konflikt in Slowenien hat sie aber natürlich Haare gelassen.
    Sie hat große Teile eines gesamten Militärbezirks verloren und sie hat von ihrer Ausrüstung natürlich verloren.
    Sie hatte einmal 1.800 Panzer, bitte sehr 800 aus dem Zweiten Weltkrieg, die ich vornehme, und sie hatte 2.000 Geschütze und 3.000 schwere Granatwerfer und so weiter in Summen.
    Die Summen sagen noch wenig.
    Im Zuge des Krieges in Slowenien und in Kroatien hat sie ganze Verbände verloren.
    Panzerbrigaden, mechanisierte Brigaden, Regimenta und so weiter, wie in Warasztyn eine ganze Panzerbrigade.
    Und auch in Bosnien.
    Das heißt, sie hat jetzt ihren Bereich, den eigentlichen Kernbereich, das ist der Militärbezirk 1, Belgrad, und drei im Süden in Skopje.
    Und man sagt, dass sie mit etwa 100.000 Mann in Bosnien-Herzegowina im Einsatz ist.
    Das heißt, es blieben ihr von dem Kern der modernen Panzer etwa 300 aus der Selbsterzeugung einige hundert Panzer übrig, die sie in ihren Brigaden und so weiter hat.
    Sie hat aber
    große Lagerbestände, denn sie war darauf eingerichtet einen langen, jahrelangen Partisanenkrieg, Widerstandskrieg zu führen und das hat man auch berücksichtigt beim Ansammeln von Munition und Material und so weiter.
    Das heißt also auf dem Stadium, wo jetzt sich die Rest
    jugoslawische Armee, also es ist etwas untertrieben, sich befindet, ist noch genügend da, um ihn sehr lange so weiterzuführen.
    Das heißt, das international verhängte Waffenembargo trifft die frühere jugoslawische Armee weit weniger als beispielsweise die Territorialverteidigung Bosnien?
    Sie sagen es.
    Das gesamthafte, gegen Jugoslawien gerichtete Embargo ging davon aus, dass es sich um einen Bürgerkrieg handelt, eine interne Auseinandersetzung mit verschiedenen Parteien.
    Nun trifft es selbstständige Staaten wie Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.
    Eigentlich weitaus mehr als die jugoslawischen Streitkräfte und jetzt rührt sich ja auch Bosnien da in irgendeiner Weise etwas zu tun.
    Jetzt zur Frage des geforderten militärischen Einsatzes.
    Alle internationalen Appelle helfen nichts, alle diplomatischen Bemühungen waren zum Teil kläglich gescheitert, zum Teil bis jetzt eben sehr erfolglos.
    Das Kämpfen und Sterben geht in Bosnien weiter.
    Die ganze Welt blickt auf Sarajevo, wenn aber auch andere Städte und Regionen zum Teil noch stärker betroffen sind von diesem Krieg.
    Was halten Sie nun von einer, wenn auch begrenzten, militärischen Aktion?
    Ist sie überhaupt sinnvoll und wenn ja, wie kann sie denn überhaupt durchgeführt werden militärstrategisch?
    Es gibt eine Fülle von Vorschlägen und bei ihnen ist es wichtig, dass man diese einordnet.
    Das sind taktische Vorschläge vom Bombardieren von Artillerie bis zu Humanitären und so weiter.
    Das heißt also, es gibt hier drei Bereiche.
    Der erste Bereich ist jener der UNPROFOR, der United Nations Protection Force.
    mit ihrem Mandat, das eigentlich sehr limitiert ist, denn es sollte eine Übergangseinrichtung sein, es sollte Friedens- und Sicherheitsbedingungen schaffen, die für die Aushandlung einer Gesamtregelung der Krise erforderlich sind.
    Das heißt, das übliche
    Instrumentarium einer solchen Truppe.
    Truppentrennung, Verbindungsstäbe zu beiden Seiten usw.
    Und das setzt den Willen der beteiligten Parteien vor, sich dieses Instrumentes in dieser Form zu bedienen.
    Das Mandat erweiterte sich bis zu Grenzen, nämlich in den humanitären Bereich.
    Will man nun den humanitären Bereich ausdehnen, und das ist sehr wichtig, dann kommt man auch in militärische Angelegenheiten hinein.
    Nun gibt es den Vorschlag von Versorgungskorridoren.
    Wenn man einen ganzen Korridor öffnen will oder einrichten will, dann ist das schon ein erheblicher militärischer Einsatz, über 200 Kilometer und so.
    Es wäre auch möglich, einen beweglichen Korridor zu schaffen, d.h.
    jeweils eine starke, kampfkräftige Unterstützung von Konvois, wie z.B.
    auch nach Guaraste hier, dass die nicht umkehren müssen vor ein paar Minen und einer Minensperre hier.
    Ein beweglicher Korridor mit
    Beistellung von Streitkräften oder von Battalionen, Kampfkräften, Battalionen potenter Mächte, die auch eine Luftunterstützung herbeirufen können.
    Es wurde erwähnt, dieser Abwurf von Flugzeugen, auch das ist möglich.
    Man kann Verbindungskommando der Serben hereinnehmen, die das überprüfen, meinetwegen auch mitfliegen und schauen, wo das abgeworfen wird, sodass keine Waffen abgeworfen werden oder das unterstellt werden kann.
    Und es sollte eine starke Luft
    Eskorte da sein.
    Zentren wie Wasser-Stromversorgung könnten unter Unaufsicht reklamiert werden, sodass diese Art der Kampfführung sich nicht hinein eskaliert.
    Der darüber hinausgehende, rein militärische Bereich,
    Hier muss man sich überlegen, welche gesamthafte Strategie möchte ich durchführen, um welche politischen Ziele zu erreichen.
    Will man Serbien oder Belgrad zu einer politischen Haltungsänderung veranlassen?
    Bosnien-Herzegowina als Staat erhalten, mit der Frage, und was wird dann innerhalb der Bevölkerungsteilen und so weiter.
    Hier wird es also sehr kompliziert, aber dennoch gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die durchdacht werden.
    Glauben Sie, reicht vielleicht schon am Beispiel Sarajevo die sehr vehemente Drohung, serbische Stellungen, zum Beispiel auf den Hügeln rund um Sarajevo, zu zerstören, um dem ganzen Einhalt zu gebieten?
    Es kommt immer wieder der Vorschlag, man sollte doch die Artillerie ausschalten, und zwar von sehr potenten politischen Persönlichkeiten hier, die also hier sich auf die taktische Ebene bewegen hier.
    Das würde fast zu weit führen, das jetzt einzeln aufzuschlüsseln.
    Man kann Artillerie und durch Luftangriffe natürlich angreifen.
    Man hat aber auch gesehen, dass Luftangriffe nicht so wirksam sind.
    Man kann Artillerie verbergen, indem man sie in Ortschaften hineinstellt und damit den Gegner veranlasst, Zivilbevölkerung zu treffen.
    Und man kann die vielen Granatwerfe überhaupt nicht aufkehren.
    meint der Strategieexperte-Divisionär Freistädter zu den Möglichkeiten und Voraussetzungen eines Militäreinsatzes in Bosnien.
    Zu den vielen Schreckensmeldungen aus der bosnischen Hauptstadt Sarajevo gehörte gestern, dass die Wasserversorgung der 400.000 Einwohner durch Artilleriebeschuss zerstört worden sei.
    Heute gelang es der UNO-Truppe, die Anlage im schwer umkämpften Vorort Ilica zu inspizieren.
    Klaus Hipfel schildert die Ergebnisse.
    Dort werden 16 Leitungen mit Pumpen zu einer großen Wasserleitung zusammengeführt.
    Sieben Leitungen funktionieren im Moment nicht.
    Eine konnte begutachtet werden.
    Es handelt sich keineswegs um einen Kriegsschaden, offensichtlich um ein technisches Gebrechen.
    Wodurch es verursacht wurde, weiß man nicht.
    Das konnte noch nicht festgestellt werden.
    Die lokalen Behörden haben gesagt, dass sie für die Reparatur dieser Pumpe, dieser einen Leitung, etwa drei Tage brauchen.
    Probleme gibt es allerdings mit der Chlorierung des Wassers.
    Das Ventil, das die Chlorzufuhr regelt, ist defekt.
    Das Wasser wurde von den lokalen Behörden untersucht.
    Es ist noch innerhalb der Messwerte, die zumutbar sind.
    Die Situation hat sich insgesamt ein bisschen gebessert.
    Im Moment bekommt etwa die Hälfte der Bevölkerung von Sarajevo Wasser.
    Aber der Wasserdruck ist zu gering.
    Das heißt, das Wasser kommt meist nicht über zwei bis drei
    Klaus Hipfel war das aus Sarajevo.
    Während Kroatien und Slowenien zwar erst nach einigem Zögern und dann nach einem Vorbrechen Deutschlands völkerrechtlich von vielen Staaten bereits anerkannt wurde, wartet die ehemalige Republik Mazedonien noch immer auf die Anerkennungswelle.
    Seit der Unabhängigkeitserklärung im September des Vorjahres haben Mazedonien bisher Bulgarien, die Türkei, Kroatien, Slowenien und Bosnien-Herzegowina anerkannt.
    Die EG hörte bisher auf Einwände Griechenlands.
    Die Griechen fürchten Gebietsansprüche durch ein international anerkanntes Mazedonien.
    Gestern hat nun überraschenderweise Russland Mazedonien anerkannt.
    Ein schwerer politischer Fehler hieß es dazu in Athen, aus der griechischen Hauptstadt Harald Weiss.
    Überrascht und betroffen reagierten in Griechenland Regierung und Presse auf die russische Entscheidung, die Unabhängigkeit Mazedoniens anzuerkennen.
    Der Sprecher des Athenaußenministeriums Avramopoulos teilte mit, die griechische Regierung bedauere diesen unüberlegten Beschluss.
    Wörtlich sagte er, diese Tat war ein großer politischer Fehler, der alle Bemühungen für einen Frieden in der Region untergräbt.
    Offenbar habe sich die russische Führung für die Anerkennung Mazedoniens entschieden, ohne dass ihr die negativen Folgen bewusst seien.
    Die Athener Regierung hatte Ende Juni innerhalb der Europäischen Gemeinschaft durchgesetzt, dass die ehemalige jugoslawische Teilerrepublik Mazedonien nur dann anerkannt werden sollte, wenn sie ihren Namen ändert.
    Die Griechen argumentieren, dass der Name Mazedonien Gebietsansprüche auf die gleichnamige Region im Norden Griechenlands nach sich ziehe.
    Sie bezeichnen das Nachbarland deshalb nach seiner Hauptstadt als Republik von Skopje.
    Bislang war Slawisch-Mazedonien unter seinem bisherigen Namen nur von Bulgarien und der Türkei anerkannt worden.
    Die Athena-Zeitung Kasimirini schreibt heute, nachdem jetzt auch Moskau, Mazedonien unter diesem Namen anerkannt habe, würden vermutlich weitere slawische Länder folgen.
    Eines der ersten werde Polen sein.
    Diplomaten in Athen meinten, ganz offensichtlich wolle Russland als Gegenpart zu den Europäern jetzt die Rolle der führenden Macht der slawischen Nationen auf dem Balkan übernehmen.
    In den Radiosendern von Athen werfen enttäuschte Bürger der Regierung vor,
    Sie habe in ihrem Stolz, innerhalb der europäischen Gemeinschaft ihren Willen durchgesetzt zu haben, die weitere Entwicklung verschlafen.
    Man hätte wissen müssen, dass das orthodoxe Moskau als Gegengewicht zu dem Vordringen der katholischen Europäer auf dem Balkan selbst intervenieren werde."
    Die Anerkennung Mazedoniens gestern durch Russland hat zwischen Russland und Griechenland sozusagen zu einer Art diplomatischen Eiszeit geführt.
    Aus Moskau über die russischen Beweggründe dieses Schrittes nun Georg Dox.
    Die Anerkennung Mazedoniens durch Russland muss im größeren Zusammenhang der Moskauer Balkan-Politik gesehen werden.
    Russland hat alle historischen Bindungen zu Serbien aufgekündigt und die Sanktionen gegen Rest-Jugoslawien in allen internationalen Gremien letztlich unterstützt.
    Die Gefahr durch die Treue zum orthodoxen Serbien in die außenpolitische Isolation zu geraten war viel zu groß, um dem russischen Außenminister Koselev hier irgendeinen Spielraum zu lassen.
    Auch scheiterten seine Friedensinitiativen am Balkan ebenso rasch,
    wie die Bemühungen des EG-Unterhändlers Lord Carrington.
    Nationalistische reformfeindliche Kräfte in Moskau aber haben das russische Verhalten Serbien gegenüber sofort zum Anlass genommen, erneut gegen die Yeltsin-Administration zu polemisieren.
    Im russischen Parlament musste sich Außenminister Kosedew gefallen lassen, als Verräter der slawischen Sache gebrannt mag zu werden.
    Die Entscheidung nun, sich für die anderen Südslaven, nämlich die Mazedonier, stark zu machen, wird hier in Moskau als eine Art Kompromiss empfunden.
    In dem Maße, in dem sich die Verbindungen zu Belgrad lockern, sollen sich nun die Beziehungen zu Skopje verbessern.
    Die Presse in Moskau hat auf die Anerkennung zwiespältig reagiert.
    Die Svestia wies die harsche Kritik Griechenlands an der russischen Anerkennungspolitik zurück und schrieb, Griechenland komme in der europäischen Gemeinschaft eine völlig untergeordnete Rolle zu, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Griechenland und Russland seien praktisch zum Stillstand gekommen,
    Russland unterstütze die griechische Politik in der Zypern-Frage.
    Das alles aber bedeute wenig im Vergleich dazu, durch die Anerkennung Mazedonien samt Balkan diplomatische Pluspunkte zu sammeln und die Ausbreitung des Krieges auf mazedonisches Gebiet zu verhindern.
    Anders argumentierte die Komsomolskaya Pravda.
    Sie sprach von einem leichtsinnigen Schritt Jelzins, der ohne Abstimmung mit dem eigenen Außenministerium nach einem Gespräch mit dem bulgarischen Präsidenten Zeljozhelev
    sich mehr oder weniger spontan für eine Anerkennung Mazedoniens ausgesprochen habe.
    Die offizielle Lesartate vom russischen Außenministerium veröffentlicht, lässt aber den Schluss zu, dass der Anerkennung doch eine langfristige Strategie zugrunde liegt.
    Der Namensstreit wird darin bagatellisiert und darauf verwiesen, dass es nicht zulässig sei, die Lösung der Mazedonien-Frage länger hinaus zu zögern, ohne ein gefährliches Vakuum im Zentrum des Balkans zu schaffen.
    Und genau dem wolle Russland durch die Anerkennung begegnen.
    So viel im Mittagsjournal zu den Vorgängern in und rund um das ehemalige Jugoslawien.
    Fünf Minuten vor halb eins ist es jetzt.
    Die Hilferufe aus Afrika sind lauter den Jeb.
    Türe und Kriege drohen den schwarzen Kontinent in eine Jahrhundertkatastrophe zu stürzen.
    Die Caritas bietet mit ihrer August-Sammlung um Hilfe.
    Die Weltgesundheitsorganisation warnt, 60 Millionen Afrikaner sind akut vom Hungertod bedroht, sollte die internationale Staatengemeinschaft nicht umgehend zusätzliche Nahrungsmittel bereitstellen.
    Doch der Westen konzentriert sich derzeit hauptsächlich auf das europäische Flüchtlingsproblem im früheren Jugoslawien.
    Der Norden lässt den Süden mehr und mehr allein.
    Es berichtet Regina Straßegger.
    Alleingelassen fühlen sich auch 250 somalische Flüchtlinge an Bord der überfüllten El Hamza.
    Die Behörden im kenianischen Hafen Mombasa lassen die Halbverhungerten nicht ins Land.
    Denn täglich kommen auf dem Landweg bis zu 1.000 Kriegs- und Hungergezeichnete über die Grenzen in die hoffnungslos überbelegten Flüchtlingslager.
    Dort warten bereits an die 340.000 Somalier auf Hilfe.
    Aber dort können nur mehr mit Mühe einmal täglich karge Essensrationen verteilt werden.
    Nach langem Palawa dürfen die Passagiere der El Hamza dann doch an Land.
    Gleichsam zum Luftholen im Teufelskreis.
    Denn auf dem Kontinent breiten sich Todeszonen rasant aus.
    Der Sahel und das Horn von Afrika sind schon jahrelang von Kriegen, Seuchen und Hunger heimgesucht.
    Doch seit eine verheerende Dürre auch den Osten und den Süden des Kontinents überzieht, bahnt sich in Afrika eine Megakatastrophe an.
    Einmal mehr schlägt die Caritas Alarm.
    In Afrika breitet sich die Wüste gefährlich rasch aus.
    Jährlich gehen Ackerlandflächen fast so groß wie Österreich verloren.
    Während der vergangenen Monate spitzte sich die Situation dramatisch zu.
    7,5 Millionen Afrikaner sind heimatlos und nach Schätzungen der UNO sind weitere 10 Millionen Afrikaner innerhalb ihres eigenen Landes zu Flüchtlingen geworden.
    Das Fatale dabei, jetzt sind Länder zu Bittstellern geworden, die sich bisher selbst versorgen konnten.
    Kenia ist so ein Fall.
    Erstmal steht das Land nach zwei Missernten auf der FAO-Liste der von Hungersnöten bedrohten Staaten.
    Der Flüchtlingsstrom aus Somalia, Äthiopien und Sudan verschärft die Situation.
    Aus Nairobi verlautet, 300.000 Tonnen Nahrungsmittel würden dringendst benötigt, aber bisher sei lediglich ein Drittel der notwendigen Hilfslieferungen zugesagt.
    Fazit, allein in Kenia sind eine Million Menschen akut vom Hunger bedroht.
    In ganz Afrika sind es 60 Millionen.
    Das heißt, ein Zehntel der afrikanischen Gesamtbevölkerung schwebt in Lebensgefahr.
    Im Horrorszenario tauchen immer neue Facetten auf.
    Im südlichen Afrika etwa sind Flüsse größer als die Donau am Austrocknen.
    Bewässerungssysteme brechen zusammen, Wasserkraftwerke stehen still und Viehverdurste zu Tausenden.
    Die Trinkwasserreserven zeigen Tiefststände an.
    Schon vor Monaten hieß es, Zimbabwests dreiviertel Millionen statt Bulawayo geht das Trinkwasser aus.
    Der Region drohen Massenumsiedlungen.
    Doch wohin?
    Den Nachbarländern Botswana, Sambia und vor allem dem kriegsgezeichneten Mosambik geht es noch schlechter.
    Vor allem, seit Südafrika sonst drittgrößter Maisexporteur der Welt beschlossen hat, seine Exporte zu stoppen.
    Denn auch das Kap ist von der gewaltigen Dürre betroffen.
    Dort stehen Großfarmer vor dem Ruin und Kleinbauern und Farmarbeiter zittern ums Überleben.
    Überall in Afrika läuten die Alarmglocken Sturm.
    Der schwarze Kontinent braucht dringendst Hilfe.
    Die August-Sammlung der Caritas ist, wenn auch nur ein kleiner Teil davon.
    Der Norden ist mehr denn je auch zur Solidarität mit dem Süden aufgerufen.
    Und über Einzelheiten, über die Ziele dieser August-Sammlung der Caritas präsentierte und informierte heute in Wien Caritas-Präsident Helmut Schüler.
    Ein Bericht von Hans-Christian Unger.
    Die intensive österreichweite Berichterstattung während der letzten Wochen über die Katastrophe in Afrika wird der Caritas sicher helfen, das Ergebnis der August-Sammlung vom Vorjahr zumindest zu erreichen.
    Damals sind gemeinsam mit den Aktivisten der katholischen Männerbewegung 62 Millionen Schilling gesammelt worden.
    Damit wäre Caritas-Direktor Helmut Schüller heuer schon zufrieden.
    Weiß er doch, dass angesichts des Riesenerfolgs der Aktion Nachbar in Not, der Bürger nur mehr zögernd bereit ist, für andere Hilfsmaßnahmen erneut in die Tasche zu greifen.
    Vor allem dann, wenn es darum geht, Nöte zu lindern, die nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft existieren und deshalb nur schwer fassbar sind.
    Schüllers Gegenargumente dazu, die Welt sei näher zusammengerückt, der Mensch in Afrika sei daher genauso unser Nachbar.
    Und ohne erfolgreiche Hilfe für die dritte Welt sei auch der Frieden und Wohlstand in den reichen Ländern gefährdet.
    Die Spenden der August-Sammlung werden auch für kleinere Projekte in Asien verwendet.
    Im Mittelpunkt stehen aber die Sahel-Zone und Ostafrika.
    Caritas-Organisator Fritz Brüller erläutert, was mit dem Geld etwa in Ostafrika geschehen soll.
    Es geht hier ganz konkret darum, Lebensmittellieferungen an die Menschen in Not zu bringen, ihnen Überlebenshilfe an die Seite zu stellen, ihnen aber auch mit der Überlebenshilfe bereits die Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
    Menschen, die ihre Heimat verloren haben, ihr Hab und Gut verloren haben, einen neuen Anfang zu ermöglichen, dort, wo die Landwirtschaft durch Trockenheit zerstört wurde, mit Wiederaufforstungsprojekten, mit Wasserprojekten.
    neue Voraussetzungen für eine landwirtschaftliche Produktion zu schaffen, vor allem mit der Hilfe dazu beizutragen, dass Menschen nicht aus ihren angestammten Wohngebieten wegziehen müssen auf der Suche nach Lebensmitteln und nach dem reinen Überleben, um dann, wenn die Witterung wieder entsprechend ist, wenn die politischen Zustände wieder so sind, dass man vernünftig arbeiten kann, dass sie dann auch wieder
    für ihren eigenen Lebensunterhalt und den ihrer Familien sorgen können.
    Und Helmut Schüller, erst vor wenigen Wochen von einem erschütternden Lokalaugenschein aus Afrika zurückgekehrt, versichert, dass die Hilfe tatsächlich in vollem Umfang dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
    Die Caritas, so Schüller, betreiben nämlich keinesfalls ein entwicklungspolitisches Glücksspiel.
    Das, was wir den österreichischen Spendern als zu bespenden vorschlagen,
    sind abgesicherte, konkrete, in allen Plänen vorliegende Programme.
    Wir kennen die Namen, wir kennen die Orte, wir kennen, soweit es abgewickelt ist, die Ergebnisse.
    Es geht hier gar nicht darum, dass man irgendwo etwas hinschickt und dann wartet, was damit passiert, sondern es ist ja umgekehrt.
    Die Augustsammlung der Caritas und der katholischen Männerbewegung startet kommenden Sonntag in den Kirchen Wiens.
    Dann folgen die anderen Diözesen.
    Und dann gibt's noch ein Spendenkonto, für das Erlagscheine in den Postämtern aufliegen, nämlich PSK 7.700.000.004.
    Noch einmal langsam zum Mitschreiben.
    PSK 7.700.000.004.
    Details waren das über die Caritas August Sammlung.
    Diesmal sollen die Mittel für Afrika verwendet werden.
    Zwei Minuten nach halb eins ist es jetzt.
    Die Besatzung der amerikanischen Raumfähre Atlantis hat heute Nacht endgültig den Versuch aufgegeben, den sogenannten Fessel-Satelliten auf seine geplante Umlaufbahn 20 Kilometer über der Raumfähre zu bringen.
    Das Kabel war mehrfach stecken geblieben.
    Die größte Entfernung des Satelliten vom Raumschiff betrug 260 Meter.
    Über die wenig erfolgreiche Weltraummission von fünf Amerikanern, einem Schweizer und einem Italiener ein Bericht von Roland Machatschke.
    Der wissenschaftliche Teil der Atlantis-Mission ist gescheitert, sagt ein Experte der NASA.
    Das ehrgeizige, gefährliche, noch nie durchgeführte Experiment, einen Satelliten ins Schlepptau zu nehmen, ist schon im Ansatz buchstäblich stecken geblieben.
    20 Kilometer eines nur zweieinhalb Millimeter dünnen Kabels konnten nicht ausgerollt werden, weil der Mechanismus schon bei den ersten paar hundert Metern klemmte.
    Nicht einmal, sondern mehrere Male.
    Zuletzt so gründlich, dass sich der Satellit nicht einen Zentimeter zurückziehen ließ.
    Man dachte bereits daran, zwei Astronauten im Raumanzug zur Inspektion und eventuellen Reparatur auszuschicken oder als allerletzte Maßnahme die Verbindung zu trennen.
    Dann wäre der Satellit allerdings davongeschwebt.
    So haben die NASA und die italienische Weltraumbehörde, die das Experiment gemeinsam geplant haben, wenigstens den Satelliten gerettet.
    Er wurde wieder im Frachtraum verstaut und wird am Samstag den Rückflug zur Erde mitmachen.
    Woran der Versuch gescheitert ist, weiß zurzeit niemand.
    Von einer Kabelverwicklung über einen Defekt an der Trommel bis zum Festklemmen in der Führungsschiene reichen die Vermutungen.
    Die Mission der Atlantis war überhaupt kein Ruhmesblatt für die europäische Raumfahrt.
    Der 4,5-Tonnen-Satellit Eureka wurde zwar programmgemäß ausgesetzt, aber bis jetzt konnte er nicht auf die vorgesehene höhere Umlaufbahn gebracht werden.
    Jedes Mal, wenn sein Triebwerk gezündet wird, gerät der Satellit in unkontrollierte Schwingungen.
    Sollte er nicht auf die Bahnhöhe von 520 Kilometern über der Erde gebracht werden können, kann er nicht im nächsten Jahr von einem Shuttle eingefangen und zurückgebracht werden, sondern würde vorzeitig verglühen.
    Und nach diesem Bericht von Roland Machatschke und bevor wir zu Österreich-Themen kommen im Mittagssjournal nun ein Hinweis auf das Radioprogramm von heute Abend.
    Journal Panorama.
    Abseits der großen Flüchtlingsströme aus dem Kriegsgebiet in Bosnien-Herzegowina kommen weiterhin auch Flüchtlinge aus anderen Teilen der Welt nach Österreich und suchen hier um Asyl an.
    Nicht immer können sie verstehen, wie dabei mit ihnen umgegangen wird.
    Zuerst habe ich viel geweint im Gefängnis, weil ich mir nicht vorstellen konnte, warum ich im Gefängnis bin.
    Ich bin von Sri Lanka wegen meiner Sicherheit geflogen.
    Und was habe ich getan hier?
    Ich habe nur um Asyl gesucht.
    Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingsbetreuer kritisieren, dass die Rechte von Asylwerbern nicht ausreichend gewahrt würden.
    Es ist eine demokratiepolitische Frage, ob es Entscheidungen gibt, die unter Umständen über Leben und Tod gehen, die nicht kontrollierbar sind.
    Das halte ich für sehr bedenklich.
    Im Innenministerium sieht man die Rechte der Asylwerber sehr wohl ausreichend beachtet.
    Ich kann mir kein System vorstellen, das einen darüber hinausgehenden Rechtsschutz implizieren würde, außer ein System, wo man halt in Kauf nimmt, wer ihm einen Asylantrag stellt, bleibt so lange in Österreich in Wirklichkeit, als es ihm passt.
    Und für ein solches System ist dieser Staat nicht zu haben.
    Österreichs Asylpolitik und die neuen Asyl- und Fremdengesetze.
    Konkrete Beispiele dazu hören Sie heute Abend um etwa 18.20 Uhr im Programm Österreich 1 im Journal Panorama.
    Sie ist eines unserer schrecklichsten Tabus.
    Der Tabus der Gesellschaft über Gewalt gegen Kinder, über ihren sexuellen Missbrauch wird zwar kaum gesprochen, sie kommt aber dennoch immer wieder vor.
    Und zwar in erschreckendem Ausmaß.
    Die offizielle Opferstatistik des Innenministeriums sieht für das vergangene Jahr 21 Morde an Kindern bis 14 Jahren vor, mehr als 1.000 Körperverletzungen, 226 Fälle von Quälen oder Vernachlässigen, sogar mit Todesfolgen.
    Und 416 Fälle von angezeigtem sexuellen Missbrauch, wobei hier die Dunkelziffer geschätzt 20 Mal höher liegt.
    ÖVP-Frauenchefin Rosemarie Bauer hat heute eine massive Verschärfung der einschlägigen Strafbestimmungen gefordert.
    Aus dem Parlament berichtet Fritz Dittlbacher.
    Seit einem Radiobericht über Kinderpornografie ist der Missbrauch von Kindern wieder einmal Gegenstand politischer Diskussionen.
    Vor allem der Handel mit Kinderpornos steht im Mittelpunkt.
    Ein Vier-Parteien-Antrag zum Thema, der bereits im Parlament eingebracht war, wird im Herbst wohl wesentlich schärfer beschlossen werden, hofft Rosemarie Bauer, die Vorsitzende der ÖVP-Frauenbewegung.
    Über strenge Maßnahmen gegen die Produktion, den Handel oder den Tausch von Kinderpornos war man bereits übereingekommen.
    Die Strafandrohung auch des bloßen Besitzes derartiger Machwerke war bis zuletzt umstritten gewesen.
    Hatten ÖVP, SPÖ und FPÖ von einer notwendigen Maßnahme gegen den Seelenmord an Kindern gesprochen, so hatte man bei den Grünen und im Justizministerium befürchtet, durch die Kriminalisierung den Handel völlig ins Dunkle zu drängen und eine Verfolgung damit unmöglich zu machen.
    Laut Rosemarie Bauer ist nun jedoch ein Einschwenken des Justizministers auf die Bestrafung festzustellen.
    Es gelte hier nur mehr juristische Spitzfindigkeiten über die Frage, was ist Besitz auszuräumen, erklärt Bauer.
    Und sie fordert weitere Verschärfungen.
    So soll sexueller Missbrauch von Kindern nicht mehr verjährbar sein.
    Und ist ein Täter einmal verurteilt, so will ihn Bauer auch nach Abbüßung der Strafe von der Familie fernhalten.
    hat der Täter nun seine Strafe abgebüßt, ist er also bestraft worden, kehrt er aber meist in die Familie zurück.
    Und hier sind wir so vehement dafür, dass hier eine Änderung stattfinden muss und dass diesem Täter der Zugang zur Familie und zur Wohnung verwehrt werden soll.
    Ich weiß, das ist sehr radikal, aber wir wissen aus Publikationen und aus vereinzelten Fällen, dass die Wiederholungsdaten absolut wieder gegeben ist.
    Sind beide Elternteile für die Misshandlung des Kindes verantwortlich, dann müssen ihnen die Elternrechte aberkannt werden und das geschädigte Kind muss eben dann zu Pflegeeltern kommen.
    Etwas skeptischer gegenüber massiver strafrechtlicher Verfolgung, etwa des Besitzes von Kinderpornos, ist dagegen der Innsbrucker Universitätsprofessor Kurt Löwitt.
    Für ihn stellt sich die Frage, was nach der Strafverfolgung folgt.
    Gefängnis oder Therapie?
    Als Sexualtherapeut glaube ich, dass gesetzliche Maßnahmen unabdingbar sind, aber dass sie das Problem nicht lösen können.
    Denn sie können einen Markt, der aus inneren Bedürfnissen und Notwendigkeiten vorhanden ist, nicht per Gesetz eliminieren.
    Auch der Täter ist ein Opfer.
    Das heißt jetzt nicht, dass man die gleichsetzt und dass man den Schutz des Schwachen vernachlässigt.
    Aber ein Zugang, prinzipiell und vom Denken her, der zunächst einmal die Not aller Beteiligten sieht, ist sicher parallel mit den gesetzlichen Maßnahmen unabdingbar.
    Denn für die betroffenen Kinder wäre es auf jeden Fall besser, wenn es gelänge, wieder eine Familie, in der man leben kann, zusammenzubringen, als die Kinder Pflegeeltern zu geben oder sonst irgendwas zu tun.
    Löwitt will, dass österreichweit auch vorbeugend gearbeitet wird.
    Gemeinsam von Schulen und Familienberatungsstellen veranstaltet, sollte die Sexualerziehung künftig nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern einbeziehen.
    Silberstreif am Horizont für die krisengeschüttelte Austria Metall.
    Der Aluminiumpreis an den Börsen zieht wieder leicht an und wenn Personal wie geplant abgebaut wird und wenn die vom Aufsichtsrat verfügten Firmenverkäufe gut über die Bühne gebracht werden, ist ein Ende der Milliardenverluste abzusehen.
    Werner Hofer.
    Die Latte liegt hoch für die Austria Metall AG, kurz AMAG, mit Zentrale hier im oberösterreichischen Ranshofen.
    Der für heuer erwartete Verlust von 1,2 Milliarden Schilling im operativen Geschäft soll bereits 1993 auf 200 bis 300 Millionen Schilling gedrückt werden.
    1994 sollen schwarze Nullen geschrieben werden.
    1995 schließlich heißt das Ziel ein positives Ergebnis.
    Diese Marschroute nannte heute Zentralbetriebsarztobmann Franz Angsüßer, nachdem gestern der AMAG-Aufsichtsrat in Linz getagt hatte.
    Unter der Voraussetzung, dass sich der Aluminiumpreis erholt und die eingeleiteten Maßnahmen greifen, sei das gesteckte Ziel zu erreichen.
    Auch wenn es für die Belegschaft schmerzlich sei, fügte Angsößer hinzu, muss doch der Personalstand im Zuge der Schließung der Elektrolyse und der daraus folgenden Auswirkungen um insgesamt 1.200 Mitarbeiter reduziert werden, was sich natürlich auf der Seite der Personalkosten mindernd niederschlägt.
    Zuversichtlich ist die AMAG, was ins Auge gefasste Verkäufe anlangt.
    So dürfte es nicht schwierig sein, für die wirtschaftlich gut dastehende Verpackungsholding EPH mit Standorten in Holland und Deutschland einen Käufer zu finden.
    Diese Holding gehört derzeit zu 100 Prozent der AMAG und setzte bei 2.000 Mitarbeitern zuletzt 3,5 Milliarden Schilling um.
    Ebenso will sich die AMAG von ihrer Drittelbeteiligung an der Hamburger Aluminiumhütte trennen.
    Und weiteres im Gespräch ist die Suche nach einem Partner für das Walzwerk in Ranshofen.
    Hier kommt möglicherweise die Stahl-Linz in Betracht.
    In seiner gestrigen Sitzung beschloss der AMAG-Aufsichtsrat auch die Schließung der Sekundär-Aluminium-Schmelze im Bayerischen Furth.
    Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit betont das Unternehmen.
    20 Leute verlieren dort ihren Arbeitsplatz.
    Ein Sozialplan wurde ausgearbeitet.
    Damit verfügt die AMAG nur noch über zwei sogenannte Sekundär-Schmelzen, also für Recyclingmaterial, nämlich in Wuppertal und in Ranshofen selbst.
    Eine parlamentarische Anfrage der SPÖ an Gesundheitsminister Außerwinkler brachte es an den Tag.
    Hohe und höchste Beamte der Republik, Politiker und viele andere nützen die Bundessportheime, die aktiven Sportlern zur Verfügung stehen sollten, für Privaturlaube mit der Familie.
    Und das noch dazu zu überaus günstigen Preisen.
    Eine Praxis, die der dafür zuständige Gesundheits- und Sportminister Michael Außerwinkler nun abstellt, es berichtet Robert Stoppacher.
    Sommer am Farkassee, Winter am Adlberg, wer die richtigen Leute kennt, kann Urlaubsfreuden ungetrübt genießen, abseits ortsüblicher Preise, in einem der zwölf Bundessportheime an den landschaftlich schönsten Flecken Österreichs.
    Dafür muss man gar nicht so sehr dem Leistungssport huldigen, auch wenn die Förderung des Spitzensports der erklärte Zweck dieser Heime ist.
    Ab 240 Schilling pro Tag ist man dabei, inklusive Vollpension versteht sich.
    15 Prozent Ermäßigung sind üblicherweise auch noch drin.
    Tennis und andere Sportarten gratis, schließlich hat man ja ein Sportheim gebucht.
    In Anspruch genommen werden die Diskontferien von ganz unterschiedlichen Personen, die allesamt nur eines gemeinsam haben.
    Sie könnten es sich leisten, angemessene Preise für ihre Urlaube zu bezahlen.
    Gesundheitsminister Ausserwinkler zählt genüsslich auf, wer denn so allein in den Bundessportheimen urlaubt.
    Nationalratsabgeordnete ebenso wie deren Familienangehörigen, Spitzenbeamte ebenso wie Primärärzte, Industrielle ebenso wie Journalisten.
    Resümee Außerwinklers.
    Die Sportheime waren vorübergehend sowas wie ein Treffpunkt.
    der österreichischen Prominenz so etwas wie ein Who-is-who aus Politik, Wirtschaft und Journalismus.
    Auf Nachfrage deutete Außerwinkler lediglich an, dass Politiker quer durch die Parteien die Bundessportheime in Anspruch genommen haben.
    Was nicht zuletzt dazu beiträgt, dass die Bundessportheime ein Jahresdefizit von 110 Millionen Schilling erwirtschaften.
    Die rechtliche Grundlage dieser, wie Außerwinkler sagt, Privilegienkultur ist eine Vereinbarung aus dem Jahr 1975 zwischen der Sportorganisation des Wissenschafts- und des Unterrichtsministeriums auf der einen und den Bundessportheimen auf der anderen Seite.
    Eine Vereinbarung, die jetzt aufgekündigt wird.
    Denn der Minister ist, wie er sagt, nicht bereit, ein Auge zuzudrücken.
    Solche Privilegien sind laut Außerwinkler eine schallende Ohrfeige ins Gesicht all jener Österreicher, die oft jahrelang für einen Urlaub sparen müssen.
    Besonders ärgert den Gesundheitsminister auch der Umstand, dass bei den Anmeldungen für die Heime mitunter auch falsche Angaben gemacht wurden.
    Wenn man sich da diese Liste einmal genauer anschaut und nicht nur die Namen, sondern auch die Geburtsjahrgänge, so fällt auf, dass wir eine durchaus hoffnungsvolle Republik sind.
    Wir haben nämlich neunjährige Sportlehrer, wir haben siebenjährige Kinder unter der Rubrik Masseure und Ärzte.
    Mir ist an und für sich nicht bang, dass also hier
    wir in dieser Republik einiges an Nachwuchsstars vorhanden haben, die von sich noch Namen machen werden.
    Und noch etwas ärgert Gesundheitsminister Außerwinkler.
    Es besteht kein Unrechtsbewusstsein.
    Die Leute, die dort Urlaub gemacht haben, sind der vollen Überzeugung, dass das ein völlig normaler Urlaub ist und sie berechtigt sind, diesen Urlaub anzutreten.
    Das heißt, diejenigen erkennen es offensichtlich gar nicht als Privilegium, die das in Anspruch nehmen.
    Außer Winkler, der nun neue Einweisungskriterien für die Bundessportheime erarbeiten lässt, hat all jenen, die derzeit im Bundessportheim in Fag am See Urlaub machen, einen Brief geschrieben, mit der Bitte, eine den ortsüblichen Tarifen entsprechende Aufzahlung zu leisten.
    Der Brief des Ministers schließt mit den Worten, ich wünsche Ihnen für die verbleibenden Kurstage sportliche Erfolge und die Erreichung des von Ihnen gesteckten Kurszieles.
    Ein Bericht war das von Robert Stoppacher.
    Jetzt Neues vom alten Ötzi.
    Am Haus Labjoch wird wieder geschürft.
    Bereits seit Anfang dieser Woche ist eine Archäologin an der Fundstelle des Ötzi, um die neuen Grabungen vorzubereiten.
    Ein Team von Studenten hat die Schneedecke von Ötzis Grab geschaufelt.
    Alles ist bereit für die Jagd nach neuen historischen Schätzen.
    Kurt Arbeiter ist zur Fundstelle auf 3.200 Meter Seehöhe aufgestiegen.
    Hier sein Bericht.
    Der Claim ist sauber abgesteckt.
    Ein rot-weißes Trassierband flattert im Bergwind, wie die grünen Planen zweier Kugelzelte, die neben der Schneegrube stehen.
    Die Grube misst etwa 10 mal 10 Meter im Umfang und ist circa drei Meter tief.
    Auf ihrem Grund stehen vier Studenten im Schmelzwasser und schaufeln.
    Sie schaufeln seit 18 Tagen, legen die ergiebigste archäologische Mine des letzten Jahrhunderts wieder frei.
    300 Tonnen Schnee haben sie bisher aus Ötzi's Grab geschaufelt.
    Am Rande der Grube hocken die Wiener Archäologin Brigitte Tschech und ihr Tiroler Kollege von der Botanik Günther Oeckel.
    Hinter ihren Gletscherbrillen achten sie mit Argus-Augen darauf, dass nicht das kleinste Körnchen historischen Materials verloren geht.
    Wie Goldwäscher der Vorgeschichte sieben sie das Schmelzwasser, das in einer langen Ringe aus der Fundgrube abgeleitet wird.
    Die Ausbeute bisher?
    Ein paar Lederreste, ein Grashalm, ein Blatt.
    Das ist nicht viel, aber genug, um den Traum vom großen Nugget lebendig zu erhalten.
    Brigitte Tschech?
    Unser Traum ist es, dass wir vielleicht feststellen können, warum er da raufgekommen ist und was er da gemacht hat, bevor er da gestorben ist.
    Frage an der Archäologin, kommt der Ur-Tiroler nun aus dem nördlichen oder aus dem südlichen Landesteil?
    Ich muss ehrlich gestehen, ich weiß es nicht.
    Es gibt also Hinweise darauf, dass er aus dem Finschgau gekommen ist, aus Südtirol.
    Die Pfeilschäfte sind aus dem Holz des Schneeballstrauches und das ist in Südtirol endemisch.
    Außerdem hat er eine Marmoramulette mitgehabt, dass er so ein Steinbauch aus dem Finschgau stammt.
    Genaueres wird man vielleicht erfahren, wenn ab Montag auch die letzten Eisreste über dem Fundort weggeschmolzen sind.
    Mit Dampfstrahlern will man die Stelle, an der der Ur-Tiroler starb, ausapern.
    Der Biologe Günther Oeckl glaubt, dass da noch einige Überraschungen schlummern könnten.
    Und er wird nicht wählerisch sein bei dem, was er findet.
    Mir ist alles recht.
    Sie müssen sich vorstellen, ich bin Vegetationsgeschichtler und bin daran geweint, alles, was ich bekomme, zu nehmen und das Beste daraus zu machen.
    Die Schürfer arbeiten übrigens durchaus nicht einsam in ihrem Schneefeld.
    Regelmäßig versammeln sich Touristen hinter dem Absperrband, stolz, auch einmal hier gewesen zu sein.
    Also für mich ist es insgesamt überhaupt faszinierend, die Bergwelt und dann auch hier überhaupt im Gletscher zu stehen und zu wissen, dass hier ein Mensch gefunden wurde, der sehr, sehr alt ist, schon faszinierend, also wunderbar.
    Nicht immer sind die Ötzi-Touristen Bergsteiger wie der Mann, den wir soeben gehört haben.
    Bei manchen können die bergsteigerischen Fähigkeiten mit dem historischen Interesse bei weitem nicht Schritt halten.
    Ein Tipp für Leute, die sich nicht sicher sind, ob sie den Strapazen des Anmarsches gewachsen sind.
    Von Fendt im Ötztal aus werden geführte Expeditionen zur Fundstelle des Homo Tyrolensis angeboten.
    Und jetzt noch Kultur-Mittagsschonal.
    Burgschauspieler Wolfgang Gasser startet heute eine sechsteilige Lesung aus Robert Musils berühmten Roman »Der Mann ohne Eigenschaften«.
    Ort der Veranstaltung ist der Goldene Saal auf der Feste Hohensalzburg.
    Mit Wolfgang Gasser hat Maria Rennhofer gesprochen.
    Wolfgang Gasser, Sie gestalten hier im Rahmen der Salzburger Festspiele »Sechs Abende« mit Robert Musils Roman »Der Mann ohne Eigenschaften«.
    Welche Beziehung haben Sie selber zu diesem Werk?
    Ein Punkt in diesem Roman hat mich immer angesprochen, schon als ich ihn das erste Mal gelesen habe, vor langer Zeit.
    Es wird die Frage gestellt, Wirklichkeits- und Möglichkeitssinn.
    Musil sagt, wenn es den Wirklichkeitssinn gibt, und niemand wird leugnen, dass es eine Daseinsberechtigung hat, so muss es auch etwas geben, dass man Möglichkeitssinn nennen kann.
    Das heißt, jede Handlung, jedes Geschehen im Leben wäre zu überdenken, ob es nicht vielleicht hätte anders ablaufen können, wenn man sich die Frage vor der Tat sozusagen gestellt hätte, ob es nicht noch eine andere Möglichkeit gäbe.
    Sehen Sie darüber hinausgehend einen Zeitbezug, irgendeine Form von Aktualität in diesem Roman?
    Ja, an der Figur des Grafen Leinsdorf wird das Nationalitätenproblem, das ja in der österreichischen Monarchie ein sehr vorrangiges Problem war, abgehandelt.
    Und dann kommt noch dazu das Ringen um eine Utopie,
    des Zusammenlebens und der Liebe zum Anderen.
    Die Musil durch die Geschwisterliebe zwischen Agathe und Ulrich zeigt die Spannung, die zwischen den Menschen herrscht, die versuchen, ihr Leben zu leben.
    Und ihr Leben nicht alleine, sondern miteinander zu leben.
    Nun ist dieser Mann ohne Eigenschaften einer jener Romane, die zwar dem Titel nach jeder kennt, aber die wenigsten Leute haben ihn jemals gelesen.
    Haben Sie dafür eine Erklärung oder eine Vermutung?
    Das ist leider sehr schade, denn der Mann ohne Eigenschaften mag vielleicht im ersten Augenblick handlungsarm erscheinen, aber er ist alles andere als spannungsarm.
    Die Spannung, die Formulierung der Gedanken ist eine solche Lust und Freude.
    Wenn man sich da einmal einliest, dann kann man auch gar nicht mehr aufhören, finde ich.
    Und ich möchte an diesen sechs Abenden dem Publikum
    an diesem Werk.
    Und acht Minuten vor halb eins wird's im Mittagsschornal noch sportlich.
    Auch heute wieder ein Direktbericht aus Barcelona.
    Willi Hauslitzer informiert über die vormittäglichen Ereignisse bei den Olympischen Spielen.
    Olympia aktuell.
    Im Olympiastadion läuft die Leichtathletik und am Vormittag drei österreichische Teilnehmer im Einsatz, die Hochspringerin Sigrid Kirchmann und die Weitspringerin Ludmilla Ninova in der Qualifikation und im Zehnkampf Gernot Kellermeyer.
    Gestern am ersten Tag hervorragend.
    Wie geht's ihm heute, Günter Pollanetz?
    Recht unterschiedlich, um es gleich zu beantworten.
    110 Meter Hürden, das ist der erste Bewerb am heutigen zweiten Tag.
    Kellermeyer 14,64 Sekunden, fast eine halbe Sekunde über seiner persönlichen Bestleistung.
    Er hat aber Platz 4 in der Zwischenwertung behaupten können.
    204 Punkte hinter dem tschechoslowakischen WM-Vierten Robert Zmelik, der sich als schnellster Hürdensprinter wieder an die Spitze des gesamten Feldes gesetzt hatte.
    Und dann der Diskus-Bewerb als siebende Konkurrenz und da war Kellermeyer wieder da.
    45 Meter und 6 Zentimeter persönliche Bestleistung.
    Damit liegt er an der vierten Stelle.
    Rückstammt jetzt auf Zmelik 203 Punkte.
    Aber schon kurz nach dem 110-Meter-Lauf hat er gemeint, dass er natürlich
    die Strapazen des gestrigen Tages noch spürt.
    Ja, ich bin doch schon etwas müde.
    Ich habe nur vier Stunden geschlafen und mit dem 14.65 bin ich ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden.
    Aber sie haben mir gesagt, dass ich Vierter bleibe und das ist ja bei den Olympischen Spielen doch auch schon was wert.
    Warum so schlecht geschlafen?
    Aufregung vor dem zweiten Tag?
    Nein, ich habe nicht schlecht geschlafen, sondern kurz, nur vier Stunden.
    Diese vier Stunden sehr gut, aber vier Stunden Schlaf und dann so einen harten Zehnkampf machen, das ist halt sehr wenig.
    Das wird ein harter, langer Tag noch.
    Ja, das befürchte ich.
    Wir können es ihm nachfühlen.
    Wie gesagt, im Diskus wieder persönliche Bestleistung.
    Er ist wunderbar unterwegs.
    Dafür Enttäuschung in der Weitsprungqualifikation der Frauen.
    Ludmila Ninova, eine Springerin, die heuer schon 6,92 Meter geschafft hat, heute in der Qualifikation mit 6,53 Meter ausgeschieden.
    Nur 13.
    Um lächerliche 2 Zentimeter den Einzug ins Finale verpasst.
    Wobei wohl auch die Verletzung zumindest im Hinterkopf mitgespielt haben dürfte.
    Heute ist es so verspannt und ich denke immer, heute habe ich nie gedacht.
    Aber im Prinzip ist das eine Barriere in meinem Kopf.
    Ludmilla, zu Saisonbeginn noch knapp an die sieben Meter.
    War dann später bei den Konkurrenzen und Veranstaltungen zu wenig Konkurrenz für dich?
    Wenn ich keine Konkurrenten habe, kann ich nicht springen.
    Und jetzt, beim ersten Wettkampf mit Konkurrenten, das sind die Olympischen Spiele.
    In Salzburg, dort springe ich allein.
    Der zweite war in Belluno.
    Dort war der zweite mit einem Meter hinter mir.
    Und das geht so nicht.
    Keinen Grund zum Klagen hat hingegen Österreichs Rekordfrau im Hochsprung Sigrid Kirchmann.
    1,92 Meter in der Hochsprungqualifikation im dritten Versuch geschafft.
    Damit steht sie im Finale.
    Insgesamt 16 Springerinnen haben sich dafür qualifiziert.
    Und am Abend ist noch Theresia Kisli im 1500 Meter Halbfinale dran.
    Beim Tennis in Valdebron warten alle auf die Halbfinalspiele der Herren.
    Tscherkasso auf GOS gegen den Spanier Jordi Arese, die Nummer 13 gegen die Nummer 16.
    Und dann der Schweizer Marc Rosé gegen den Kroaten Goran Ivanisevic, der als Nummer 4 eingestuft war.
    Eine Entscheidung noch vom Tischtennis.
    Jan-Ove Waldner, der Schwede, hat mit einem 13-0-Finalerfolg gegen den Franzosen Jean-Philippe Gattien, das ist der Mann, der dingy ausgeschaltet hat, die Goldmedaille geholt.
    Er war ja auch schon Weltmeister.
    Die Satzergebnisse 21-10, 21-18 und 25-23 für Waldner.
    Nächste Olympia-Informationen circa um 14 Uhr.
    Und vier Vereins jetzt noch einmal ins Nachrichtenstudio.
    Bosnien-Herzegowina.
    Die Regierung von Bosnien-Herzegowina hat jetzt eine Liste von Gefangenen und Internierungslagern unter serbischer Kontrolle veröffentlicht.
    Die Zahl der internierten Menschen, unter ihnen auch Frauen und Kinder, wird mit knapp 130.000 angegeben.
    Der Kommandant der Regierungstruppen in Bosnien-Herzegowina forderte die Aufhebung des internationalen Waffenembargos gegen seine Republik.
    Inzwischen sind die Kämpfe im Bereich von Sarajevo wieder abgeflaut.
    Noch in den Nachtstunden war schweres Artilleriefeuer zu hören.
    Gefechte wurden auch aus dem Norden Bosniens und der südlichen Provinz Herzegowina gemeldet.
    Österreich.
    Der außenpolitische Sprecher der SPÖ, Schieder, hat sich gegen die Aufhebung des UNO-Waffenembargos gegen Bosnien zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen.
    Schieder meinte, vorerst sollten die Boykottmaßnahmen gegen Serbien und Montenegro voll ausgeschöpft werden.
    Waffenlieferungen durch Österreich schloss Schieder entschieden aus.
    Auch der Klubobmann der Wiener Grün-Alternativen, Pilz, warnte sich gegen eine Aufhebung des Waffenembargos.
    ÖVP-Chef Bussek hingegen trat neuerlich für eine solche Maßnahme ein und sagte, alle Skeptiker sollten sich die unglaublichen Gräueltaten vor Augen halten, die an der Zivilbevölkerung verübt würden.
    Frauenministerin Donald meinte, aufgrund der bisherigen Erfahrungen könne eine militärische Intervention den Krieg im ehemaligen Jugoslawien kaum beenden.
    Deutschland.
    Deutschland beginnt mit einer neuen Hilfsaktion für etwa 5000 bosnische Flüchtlinge.
    Das deutsche Rote Kreuz schickt am Nachmittag einen ersten Zug nach Warastin und nicht wie ursprünglich geplant nach Karlowac.
    Und das Wetter.
    Heute Nachmittag bleibt es sonnig und heiß mit Temperaturen zwischen 29 und 34 Grad.
    Ja und das war das Mittagsjournal am Donnerstag.
    Im Namen des Teams verabschiedet sich Christel Reis nach einem schönen Nachmittag.
    Auf Wiederhören.

    Beiträge dieses Journals

    Nachrichten
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Wetter
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Natur ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Amerikanische Politiker für militärisches Eingreifen in Bosnien
    Einblendung: Senator Alfonso D'Amato. Meinungsumschwung quer durch Republikaner und Demokraten in den USA für eine militärische Intervention am Balkan
    Mitwirkende: Kerbler, Michael [Gestaltung] , D'Amato, Alfonso [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Gespräch mit Brigardier Freistettner zu Militäraktion Bosnien
    Interview:Strategieexperte Franz Freistettner
    Mitwirkende: Reiss, Christl [Gestaltung] , Freistettner, Franz [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Kein Wasser in Sarajewo
    Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet
    Mitwirkende: Hipfl, Klaus [Gestaltung]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Griechenland empört über Anerkennung Mazedoniens durch Russland
    Diplomatische Verstimmungen zwischen Athen und Moskau, allerdings könnten weitere Staaten Mazedonien anerkennen. Griechenland befürchtet Gebietsansprüche Mazedoniens auf die gleichnamige griechische Region im Norden des Landes, sollte dieses von der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt werden. Bisher war Mazedonien nur von Bulgarien und der Türkei anerkannt worden.
    Mitwirkende: Weiss, Harald [Gestaltung]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Dürrekatastrophe in Afrika
    Vehrheerende Dürre im Süden und Osten des afrikanischen Kontinents, was zu großen Hungersnöten führt. Allein in Kenia sind 1 Million Menschen vom Hunger akut bedroht.
    Mitwirkende: Strassegger, Regina [Gestaltung]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Ernährung ; Nahrung ; Hilfe ; Migration ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre ; Kontinente / Afrika
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Caritas Sammlung für Afrika
    Einblendung: Caritas-Direktor Schüller, Caritas-Mitarbeiter Fritz Prüller
    Mitwirkende: Unger, Hans Christian [Gestaltung] , Schüller, Helmut [Interviewte/r] , Prüller, Fritz [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Shuttle Mission endgültig gescheitert
    Versuch, Fesselsatelliten zu installieren, gescheitert
    Mitwirkende: Machatschke, Roland [Gestaltung]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Technik ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Trailer Panorama: Asylpolitik an konkreten Beispielen
    Einblendung: Asylwerber aus Sri Lanka, Aslyhelferin, Beamter Innenministerium
    Mitwirkende: Simbürger, Franz [Gestaltung] , Anonym, Asylwerber aus Sri Lanka [Interviewte/r] , Anonym, Asylwerber [Interviewte/r] , Anonym, Beamter des Innenministeriums [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Politik Österreich ; Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Diskussion um Kinderpornos in Österreich
    Einblendung: Rosemarie Bauer, ÖVP, Kurt Löwit, Sexualmediziner Uni Innsbruck
    Mitwirkende: Dittlbacher, Fritz [Gestaltung] , Bauer, Rosemarie [Interviewte/r] , Löwit, Kurt [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik ; Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Austria Metall 1994 in den roten Zahlen
    Angst vor Personalabbau bei AMAG im oberösterreichischen Ranshofen, Verlust von 1,2 Milliarden Schilling im operativen Geschäft erwartet.
    Mitwirkende: Hofer, Werner [Gestaltung]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Ausserwinkler will Bundessportheime für Beamtenurlaube schließen
    Einblendung: Ausserwinkler
    Mitwirkende: Stoppacher, Robert [Gestaltung] , Ausserwinkler, Michael [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Gesellschaft ; Sport ; Medizin ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Vor "Ötzi" Grabungsarbeiten am Similaungletscher
    Einblendung: Archäologin Brigitte Czech, Biologe Günther Öckl, deutscher Tourist
    Mitwirkende: Arbeiter, Kurt [Gestaltung] , Czech, Brigitte [Interviewte/r] , Öckl, Günther [Interviewte/r] , Anonym, deutscher Tourist [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Politik Österreich ; Wissenschaft und Forschung ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Kultur: Wolfgang Gasser liest Musil in Salzburg
    Einblendung: Gasser
    Mitwirkende: Rennhofer, Maria [Gestaltung] , Gasser, Wolfgang [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Literatur ; Kultur ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten
    Olympische Sommerspiele Barcelona
    Einblendung: Leichtathleten Gernot Kellermayr, Ludmilla Ninova
    Mitwirkende: Haslitzer, Willy [Gestaltung] , Polanec, Günter [Gestaltung] , Kellermayr, Gernot [Interviewte/r] , Ninova, Ludmilla [Interviewte/r]
    Datum: 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte: Gesellschaft ; Sport ; Radiosendung-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ: audio
    Inhalt: Nachrichten

    Katalogzettel

    Titel Mittagsjournal 1992.08.06
    Spieldauer 00:57:51
    Mitwirkende Reiss, Christl [Gestaltung]
    ORF [Produzent]
    Datum 1992.08.06 [Sendedatum]
    Schlagworte Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Wirtschaft ; Kultur ; Sport ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Außenpolitik ; Hilfe ; Krieg ; Technik ; Astronomie ; Pornographie ; Industrie ; Archäologie ; Lesung ; Kulturveranstaltung ; Sport ; Nahrung ; Ernährung ; Migration ; Radiosendung-Mitschnitt
    20. Jahrhundert - 90er Jahre
    Typ audio
    Format DAT [DAT-Kassette]
    Sprache Deutsch
    Signatur Österreichische Mediathek, jm-920806_k02
    Medienart Mp3-Audiodatei
    Gesamtwerk/Reihe Mittagsjournal

    Information

    Inhalt

    Nachrichten

    Sammlungsgeschichte

    Sammlung Radio Mitschnitte der Österreichischen Mediathek