Hufschmied

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Katalogzettel

Titel Hufschmied
Titelzusatz Handwerk in Safranbolou
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Manafi, Said [Gestaltung] [GND]
Bauer, Werner [Wiss. Verfasser/in]
Manafi, Said [Kamera] [GND]
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent]
Datum 1989 [Produktionsdatum]
1991 [Erscheinungsjahr]
Ort Safranbolu [Aufnahmeort]
Schlagworte Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Ethnologie ; Handwerk und Gewerbe ; Tiere ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Örtliche Einordnung Türkei
20. Jahrhundert - 80er Jahre
Typ video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
VKAVHSPal [Videokassette, VHS, Pal]
VKABCsp [Videokassette, Betacam, SP]
VKAUlb [Videokassette, Umatic, LB]
Sprache Originalton
Signatur VX-02132_02_k01, VX-02132_02, V-11684, VX-02135 C 2442/3
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

„Der Film zeigt die wichtigsten Arbeiten eines Hufschmieds, vom Vorarbeiten der Hufeisen bis zum Beschlagen des Tieres.“ (Zeitschrift Wissenschaftlicher Film; Nr. 43; Jahr Dezember 1991; Seite 29)
Der Beruf des Hufschmiedes zählt zu den aussterbenden Handwerken. In erster Linie ist das auf die sich rasant verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen auch im ländlichen Anatolien zurückzuführen. Zum Zeitpunkt der Drehaufnahmen im Sommer 1989 existierten im Bazar von Safranbolu nur noch zwei Betriebe. Verwendet werden in dieser Region blattförmige Hufeisen, welche ebenso wie die Nägel fertig angekauft werden. Die Eisen müssen vom Hutschmied allerdings gelocht und der Form des Hufes angepasst werden. Während vorbereitende Arbeiten meist unter der Woche erledigt werden, fällt die eigentliche Arbeit des Beschlagens meist auf einen Samstag. An diesem Tag ist Wochenmarkt in Safranbolu und viele Bauern kommen in die Stadt. Dabei wird der zu beschlagene Fuß des Tieres mit einem Seil hochgebunden und stabilisiert. Das alte Eisen wird abgenommen, der Huf des Tiers gesäubert und die überschüssige Hornhaut wird abgezogen. Das Einschlagen der Nägel erfordert viel Erfahrung, da es hier zu schweren Verletzungen komm kann. Seitlich herausstehende Nägel werden zuletzt abgezwickt und überstehende Hufteile abgefeilt. (vgl. Zeitschrift Wissenschaftlicher Film; Nr. 43; Jahr Dezember 1991; Seite 29)