Binden eines Kopftuches in Zell am Moos (1964)

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      Katalogzettel

      Titel Binden eines Kopftuches in Zell am Moos (1964)
      Spieldauer 00:05:55
      Urheber/innen Lies, Elfriede [Wiss. Verfasser/in]
      Mitwirkende Österreichisches Bundesinstitut für den wissenschaftlichen Film, ÖWF [Produzent]
      Datum 1964 [Aufnahmedatum]
      Ort Zell am Moos [Ortsbezug]
      Schlagworte Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Ethnologie ; Bekleidung und Mode ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
      20. Jahrhundert - 60er Jahre
      Typ video
      Format VKADB [Videokassette, DigiBeta]
      Sprache Deutsch
      Signatur Österreichische Mediathek, vx-02687_01_b01_k02, vx-02687_01_b01_k01, vx-02687_01_b01
      Medienart avi-Videodatei
      Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.

      Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.

      Information

      Inhalt

      Auf einem Bauernhof im oberösterreichischen Zell am Moos werden für den ethnografischen Film, 1964 produziert vom österreichischen Museum für Volkskunde, zwei Varianten der kunstvollen Bindung eines Kopftuches gezeigt. Grundlage ist ein etwa 150 cm messendes, relativ schweres, schwarzes Tafttuch, das in der Bindung eine entsprechend plastische Wirkung entfaltet: in Gestalt zweier gebauschter Flügel.

      Filmtechnisch ist die Verwendung des schwarzen Stoffes ungünstig, weil dessen Handhabung aus Belichtungsgründen sehr schlecht erkennbar ist. Der wissenschaftliche Dokumentarfilm bleibt dem Prinzip treu, die in der spezifischen Kulturtechnik eingesetzten Materialien nicht zu verändern - etwa in der Verwendung eines helleren Tuches.

      Bezeichnenderweise trägt die ältere Frau, die das Kopftuch bindet, selbst ein solches: im alltäglichen Gebrauch kunstlos unter dem Kinn geknotet - so wie die Frauen der ländlichen Bevölkerung die längste Zeit immer Kopftücher trugen. - Ein Umstand, der in der im frühen 21. Jahrhundert entbrannten Diskussion um das Kopftuch von Musliminnen oft in Vergessenheit geraten zu sein scheint.

      Sammlungsgeschichte

      Sammlung ÖWF