Der Aufstieg der Regina G.

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Friedrich Ch. Zauner rückt eine aktive Frau in den Mittelpunkt seines Stückes. Die Handlung spielt um die Jahrhundertwende, zu einer Zeit also, da es einer Frau (noch dazu auf dem Land) fast nicht möglich gewesen ist, selbständig Karriere zu machen. Regina stammt aus sozial niederen Verhältnissen, aber sie besitzt das Zeug dazu, es „zu etwas zu bringen“. Sie heiratet Karl Grothum, der aus einer angesehenen Familie stammt. Karl ist ein Träumer und flüchtet sich bei Schwierigkeiten leicht in Krankheiten. Die Familie Grothum hat Regina nie wirklich anerkannt, umso stärker wird deren Ehrgeiz, es allen und vor allem sich selbst zu beweisen. Wild entschlossen nimmt sie die Konkurrenz zu einer Männerwelt auf, in der in erster Linie Besitz von Grund und Boden etwas zählt. Sie hat nur ein Ziel vor Augen, größte Landbesitzerin des Distrikts zu werden und zumindest ihrer Tochter, die sie in ein teures Internat steckt, ein vornehmes Leben, wie es auch die Tanten ihres Mannes führten, zu ermöglichen. Und dafür sind ihr alle erlaubten und unerlaubten Methoden recht.