Signor Arcadio oder Woher die Misere der Menschheit kommt [Teil B]

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Seit die "Berliner Funkstunde" 1931 Gasbarras erste Hörspiele "Der Marsch zum Salzmeer" und "Fahnen am Matterhorn" sendete, ist er dieser Kunstgattung treu geblieben. Nach 45 hat er mit einer Reihe Hörspielsatiren eine Art kleiner europäischer Anthropologie geschrieben: In den Hörspielen steht je ein Vertreter seiner Nation - ein Engländer, ein Franzose, ein Österreicher, ein Italiener und ein Deutscher - im Mittelpunkt. Signor Arcadio beweist mit wahrer Sehergabe, doch auch mit Intrigen und gefälligen Selbstübertreibungen, mit Eskalationen in Reviere höchstmögender und fast allmächtiger Erdenbewohner, was alles passieren kann, wenn ein hochgeachteter Mann die gar seltene Eigenschaft des 'bösen Blicks' hat und bewußt, doch zu Zeiten auch unbewußt, seine nähere und weitere Umgebung, ja sogar die Weltpolitik willentlich beeinflußt. Ein Edelmann, der wohl auch darauf zu schauen vermag, wo, bei all diesen wunderbaren Fügungen, er selbst bleibt.