Die Macht der Musik

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Katalogzettel

Titel Die Macht der Musik
Titelzusatz Wie Stefan Zweig Georg Friedrich Händel sah
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Trebuch, Bernhard [Inszenierung] [GND]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1988.12.28 [Sendedatum]
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
DAT [DAT-Kassette]
Signatur 11-00624_K01, 11-00624
Medienart Mediendatei
Gesamtwerk/Reihe Tonspuren

Information

Inhalt

Georg Friedrich Händel komponiert den "Messiah". "Sternstunden der Menschheit" nannte Stefan Zweig sein bekanntestes Buch, eine Sammlung von historischen Miniaturen, die 1929 veröffentlicht wurde. Sternstunden - verschiedenartige "unerhörte Begebenheiten" aus der Geschichte, von der Eroberung von Byzanz (1453) bis hin zu Lenins Rückkehr nach Rußland (1917). Sternstunden, zu denen für Stefan Zweig auch jene knappen drei Wochen in denen Georg Friedrich Händel sein Oratorium "Messiah" schrieb, gehören. Künstlerische und somit auch finanzielle Mißerfolge lassen Händel an sich zweifeln. Zudem ist seine Gesundheit angegriffen. Erst spät wagt er sich aus dem Haus, um seinen Gläubigern zu entgehen, irrt im nächtlichen London umher. Erst als ihm der Dichter Charles Jennens sein Buch zum Oratorium "Messiah" schickt, setzt sich Händel wieder ans Cembalo und beginnt zu improvisieren. Mit dem Musizieren und dem Komponieren des "Messiah" erwachen Händels Lebensgeister wieder. (orf)