1) Familie Auer - Radio-Sit-Com - Anprobe, 2) MEMETIC FLESH: After the Mutation - zu hören im Kustradio und auf CD (34.34)

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Katalogzettel

Titel 1) Familie Auer - Radio-Sit-Com - Anprobe, 2) MEMETIC FLESH: After the Mutation - zu hören im Kustradio und auf CD (34.34)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Kroker, Arthur [Komponist/in] [GND]
Kroker, Marilouise [Komponist/in]
Hahn, Friedrich [GND]
Huber, Rupert [GND]
Ditsch, Heinz [Komponist/in] [GND]
Rimbaud, Robin [GND]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Strobl, Hannes [GND]
Takeya, Akemi
Datum 1996.09.19 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-35720
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

Mit ihrer musikalisch-akustischen Performance MEMETIC FLESH: After the Mutation - aufgenommen und bearbeitet im RP4, dem digitalen Studio im Wiener Funkhaus - knüpfen Arthur und Marilouise Kroker an eines ihrer zentralen Themen an: Ihre Texte und das dazugehörige akustische Material verweisen auf das Verhältnis Mensch - Technik/Körper - Maschine, bzw. auf die Veränderungen dieses Ver- hältnisses durch dne Einsatz von Digitaltechnik und Biotechnologie. Was die technisch-biologischen Transformationen des menschlichen Körpers anlangt, sind der Fantasie und dem Rahmen des gegenwärtig und zukünftig Vorstellbaren keine Grenzen gesetzt: Alles ist möglich, alles veränderbar. Die Perfektionierung des Physichen scheint einzig und allein durch dessen technische Substitution, bzw. Verformung realisierbar zu sein. An humoristischen Anspielungen auf allerorts beobachtbare Phänomene futuristisch gestylter Körper lassen es die beiden Autoren dabei nicht mangeln. In Ich-Form berichten sie von einer gelungenen physischen Mutation im Montreal General Hospital - mit verblüffenden Folgen: Mit dem neuen "Glint Chip Auge", das sich niemals schließt, niemals schläft und von den nunmehr nutzlosen Augenbrauen und Wimpern befreit wurde, eröffnet sich dem Mutieren eine 3D-Welt mit ihrem artifiziellen Leben und iher digitalen Optik. "Maybe it needs some artifical tears", bleibt ihm noch zu sagen, bevor ihn ein Anruf vom KUNSTRADIO nach Wien bittet. Dort entdeckt er, daß es in der "Szene" entlang der blauen Donau nur so wimmelt von "mutant memetic flesh".