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Beiträge dieses Mediums

Ab in die Freiheit ... und dann?
Flüchtlinge in Österreich
Mitwirkende: Wischenbart, Rüdiger [Gestaltung] , Weisgram, Wolfgang [Gestaltung]
Datum: 1983.10.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Migration ; Asyl ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31281
Abgestempelt wie a Postpackl oder Die unfreiwilligen Reisen des Pepi Dimic (1)
Ein befremdendes Portrait
Mitwirkende: Firlinger, Beate [Gestaltung] , Zwerger, Ina [Gestaltung] , Dimic, Stefan [Interviewte/r]
Datum: 1993.06.12 [Sendedatum] 1992.11.14 [Erst-Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Interview ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33557
Inhalt: Stefan "Pepi" Dimic lebt in einer "Kaluppn", wie er seine Wohnung bezeichnet, in einem Favoritner Abbruchhaus. Hier erinnert sich der 47jährige an die Stationen seiner unfreiwilligen Reise ins Abseits: Aufgewachsen in der Wiener Vorstadt, abgeschoben in Erziehungsheime, Jugendstrafvollzug, "Häfn". Ein ganz normaler kleiner "Nebenpülcher" aus Wien? Nicht ganz. Denn das Schicksal hat den "gstandenen" Wiener zum Ausländer gemacht. "Wie ein Postpackl", so erzählt Stefan Dimic, ist er immer wieder in ein für ihn fremdes Land abgeschoben worden. Nach Jugoslawien, in das Herkunftsland seines Passes. Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher als einmal am Wiener Zentralfriedhof als "amtlicher, richtiger Österreicher" begraben zu werden. Geboren wurde der Pepi in Osijek als Sohn eines serbischen Partisanen, der Pepis Mutter - eine Waldviertlerin - im letzten Kriegsjahr in Wien kennengelernt hatte. Nach der Trennung zog sie 1946 wieder nach Wien, stellte aber für den Pepi nie den Antrag auf österreichische Staatsbürgerschaft. Als der Pepi dann bei der Stellung als 'Jugoslawe' abgelehnt wird, ist alles zu spät; die Tatsache, daß er vorbestraft ist, bedeutet, daß er in seiner Heimat ein Aufenthaltsverbot hat.
Abgestempelt wie a Postpackl oder Die unfreiwilligen Reisen des Pepi Dimic
Über den Sohn eines Serben und einer Waldviertlerin, der weder nach Serbien darf, noch in Österreich bleiben kann , Enthält auch zeitgleich aufgenommene Fernsehmitschnitte des Programms ORF 2
Mitwirkende: Zwerger, Inge , Firlinger, Beate
Datum: 1993.06.12 [Sendedatum]
Typ: video audio
Signatur: V-02113 V/02113 a
Absinth - Zur Wiederkehr eines Kultgetränks
Mitwirkende: Pretting, Gerhard [Redaktion] , Zimmermann, Peter [Redaktion]
Datum: 2001.08.25 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-01676_K01, 11-01676
Der Absturz // Hermann Schürrer
Mitwirkende: Groschupf, Johannes [Text] , Wölbern, Werner [Sprecher/in] , Schürrer, Hermann [Bearbeiter/in]
Datum: 1998.10.03 [Vermutliches Datum]
Ort: Wien, Universität, Audimax [Aufnahmeort]
Schlagworte: Gesellschaft ; Literatur ; Feature ; Portrait ; Lesung ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 6-50974_b, 6-50974_a
Inhalt: Hörbilder: Der Absturz - Eine Grenzerfahrung. Erlebt von Johannes Groschupf // Nachrichten // Veranstaltung im Audimax der Universität Wien: Hermann Schürrer
Der Absturz
Eine Grenzerfahrung
Mitwirkende: Groschupf, Johannes
Datum: 1998.10.03 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-00620_K01, 11-00620
Inhalt: Dublette von 9-33722
Der Absturz
Eine Grenzerfahrung - erlebt von Johannes Groschupf
Mitwirkende: Groschupf, Johannes [Gestaltung]
Datum: 1998.10.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Unfälle und Unglücksfälle ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33722
Inhalt: Am 14. März 1994 stürzt in der algerischen Sahara ein Helikopter ab. 14 Insassen sterben, einer überlebt. Als brennende Fackel rettet sich Johannes Groschupf, der Autor dieser Sendung, ins Freie. 80 Prozent seiner Haut sind verbrannt. An sich ein Todesurteil. Aber Johannes Groschupf lebt. Und langsam, sehr langsam, findet er auch ins Leben zurück. Mehr als ein Jahr bleibt er im Krankenhaus. Winzige Hautflecken werden transplantiert, neue Haut wird gezüchtet, Dutzende von Operationen sind unumgänglich. "Wozu soll ich aufstehen?", fragt Groschupf, "wozu soll ich gesund werden? Meine Lippen sind versehrt, mein Mund sitzt schief, mein Gesicht ist verbrannt." Später, bereits in die Anonymität der Großstadt entlassen, hat der Überlebende die Innenansicht dieser Grenzerfahrung zu Papier gebracht. Entstanden ist daraus ein Dokument von beklemmender Intensität, die Geschichte einer neuerlichen Menschwerdung, die nicht mehr erhofft, schließlich aber doch angenommen wird.
Afghanisches Tagebuch. Feature. [WH 1987-12-12]
Mitwirkende: Treiber, Alfred
Datum: 1980.06.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Kultur ; Wirtschaft ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: e12-00155_b_K01, e12-00155_a_K01
Afghanisches Tagebuch
Mitwirkende: Treiber, Alfred
Datum: 1980.06.21 [Sendedatum] 1987.12.12 [Sendedatum / Wiederholung]
Typ: audio
Signatur: 99-80099_k01, 99-80099
Afghanisches Tagebuch
Zehn Jahre Feature-Redaktion
Mitwirkende: Treiber, Alfred , Reiterer, Alfred [Sprecher/in]
Datum: 1986.07.26 [Sendedatum / Wiederholung] 1980.06.21 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 99-80070_k01, 99-80070
Afro-brasilianische Kulte
Mitwirkende: Treiber, Alfred , Vaal, Erica
Datum: 1978.03.18 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 9-06278_K01, 9-06278
Akkordarbeiter. Wie Straßenmusikanten dem Alltag aufspielen (1)
Mitwirkende: Gardini, Aldo [Gestaltung] , Mellert, Margret [Gestaltung]
Datum: 1991.03.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Musik ; U-Musik ; Feature ; Arbeitsbedingungen ; Volksmusik - Musik bestimmter sozialer Schichten und Berufsgruppen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33485
Inhalt: Meist hört man sie schon von weitem: unvermutet melodiöse Klänge im Einheitsbrei des Straßenlärms. Diese Musikanten warten ja nicht, bis es still ist und ein andächtiges Publikum endlich das letzte Hüsteln unterdrückt. Wo immer ein geeigneter Winkel sich findet, selbst mitten im Gewimmel verkehrsreicher Plätze und Einkaufsstraßen, stellen sie sich auf, einzeln oder in Gruppen, und machen Musik. Einige schlecht und recht, viele virtuos, die meisten unbekümmert um die Wirkung ihres Spiels. Mögen Passanten im Vorbeigehen eine Münze in den offenen Instrumentenkasten werfen oder auch nicht. Mögen andere länger verweilen, applaudieren oder es lassen und gleichgültig weiterziehen. Die Musikanten schicken unbeirrt ihre Melodien durch den Lärm, spielen manchmal selbst dann weiter, wenn sie längst allein sind mit ihrer Musik. Fingerübungen im Freien? Vielleicht um Gleichmut zu trainieren für "richtige" Konzerte? Sind die paar Batzen wichtig? Geht's um den Lebensunterhalt? Oder spielen sie vor allem aus Freude draussen auf? Weil immer wieder das kleine Wunder geschehen kann, daß mitten im Trubel die inneren Schwingungen von Musikanten und Publikum spontan übereinstimmen... Beitrag "SCHWEIZ-WOCHE"!
Akkordarbeiter. Wie Straßenmusikanten dem Alltag aufspielen (2)
Mitwirkende: Gardini, Aldo [Gestaltung] , Mellert, Margret [Gestaltung]
Datum: 1991.03.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Musik ; U-Musik ; Feature ; Arbeitsbedingungen ; Volksmusik - Musik bestimmter sozialer Schichten und Berufsgruppen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33486
Inhalt: Meist hört man sie schon von weitem: unvermutet melodiöse Klänge im Einheitsbrei des Straßenlärms. Diese Musikanten warten ja nicht, bis es still ist und ein andächtiges Publikum endlich das letzte Hüsteln unterdrückt. Wo immer ein geeigneter Winkel sich findet, selbst mitten im Gewimmel verkehrsreicher Plätze und Einkaufsstraßen, stellen sie sich auf, einzeln oder in Gruppen, und machen Musik. Einige schlecht und recht, viele virtuos, die meisten unbekümmert um die Wirkung ihres Spiels. Mögen Passanten im Vorbeigehen eine Münze in den offenen Instrumentenkasten werfen oder auch nicht. Mögen andere länger verweilen, applaudieren oder es lassen und gleichgültig weiterziehen. Die Musikanten schicken unbeirrt ihre Melodien durch den Lärm, spielen manchmal selbst dann weiter, wenn sie längst allein sind mit ihrer Musik. Fingerübungen im Freien? Vielleicht um Gleichmut zu trainieren für "richtige" Konzerte? Sind die paar Batzen wichtig? Geht's um den Lebensunterhalt? Oder spielen sie vor allem aus Freude draussen auf? Weil immer wieder das kleine Wunder geschehen kann, daß mitten im Trubel die inneren Schwingungen von Musikanten und Publikum spontan übereinstimmen... Beitrag "SCHWEIZ-WOCHE"!
Aktuelle Information von 1924 bis heute
anlässlich: 70 Jahre Radio
Mitwirkende: Goll, Richard [Gestaltung] , Treiber, Alfred [Gestaltung] , Wippel, Franz [Gestaltung]
Datum: 1994.10.02 [Sendedatum / Wiederholung] 1984.11.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Feature ; Radio ; Nachrichten ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31317
Inhalt: 70 Jahre Radio: Aktuelle Information von 1924 bis heute. Wiederholung der Sendung aus dem Jahre 1984
Alfred Hrdlicka oder Der Albertinaplatz, das Mahnmal und die Juden
Mitwirkende: Lamine, Mahmoud [Gestaltung] , Hrdlicka, Alfred [Interviewte/r]
Datum: 1997.05.24 [Sendedatum] 1995.09.30
Schlagworte: Bildende Kunst ; Feature ; Bildhauerei ; Interview ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33649
Inhalt: Diejenigen, die ihn kennen, sind entweder für oder gegen ihn. Ein Künstler, ein sehr schwieriger Mensch. Einer, der mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält. Brachial wie sein monumentales Denkmal gegen den Krieg und Faschismus auf dem Albertinaplatz. Umstritten wie sein Kunstwerk. In diesem Feature kommen u. a. Passanten, Wiener und Nicht-Wiener auf dem Albertinaplatz zu Wort. Für die einen Stalinist, für die anderen Antifaschist, für manche Antisemit. "Ein Mensch, in dem starke Sexualität aber auch starke Gewalt und Leidensfähigkeit in Eins verschmilzt ..." Alfred Hrdlicka - der Künstler und politische Mensch bezieht Stellung.
Alle Jahre wieder. Das American Institute of Musical Studies in Graz
Mitwirkende: Belic, Barbara [Gestaltung] , Binder, Ernst Michael [Gestaltung]
Datum: 1990.09.01 [Sendedatum]
Ort: Graz [Aufnahmeort]
Schlagworte: Bildung ; Musik ; E-Musik ; Feature ; Universität ; Musikausbildung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33453
Inhalt: Jeden Sommer prägen ein paar Wochen lang junge, T-Shirt bekleidete Amerikaner das Bild der Grazer Innenstadt. An vielen Ecken wird gesungen und musiziert; der Unterschied zu den einheimischen Straßenmusikern besteht darin, daß die jungen Amerikaner dem vorbeischlendernden Publikum Musik von Mozart bis Gershwin darbieten. Sie alle sind Studenten des "American Institute of Musical Studies", das seit 20 Jahren jeden Sommer in Graz arbeitet.
Als Friedelind Wagner Bayreuth verspielte
Eine Spurensuche
Mitwirkende: Stoisser, Doris [Gestaltung] , Hamann, Brigitte [Interviewte/r] , Wagner, Nike [Interviewte/r]
Datum: 2007.11.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 8-45219
Alte Kameraden (1)
Eine Sendung des schwedischen Rundfunks von Björn Cederberg und Kristian Petri
Mitwirkende: Cederberg, Björn [Gestaltung] , Petri, Kristian [Gestaltung]
Datum: 1985.10.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Krieg ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31157
Alte Kameraden (2)
Eine Sendung des schwedischen Rundfunks von Björn Cederberg und Kristian Petri
Mitwirkende: Cederberg, Björn [Gestaltung] , Petri, Kristian [Gestaltung]
Datum: 1985.10.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Krieg ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31158
Am Idiotenhügel
Protokoll eines Führerscheinerwerbes in drei Anläufen
Mitwirkende: Koch, Alfred [Gestaltung]
Datum: 2001.07.07 [Sendedatum / Wiederholung] 2000.11.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Verkehr ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33789
Inhalt: Autofahren, könnte man meinen, ist keine Kunst. Ein bisschen Kuppeln und Gas geben plus ein paar läppische Verkehrsschilder, die man zu lernen hat: was kann dabei schon schief gehen. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Hand macht was anderes als der Fuß, Einparken kann zum Trauma werden und auf dem Idiotenhügel, dem Trainingszentrum der Autofahrerclubs, kommt es regelmäßig zu Zank und Streit, wenn Eltern mit ihren Schützlingen das Wegfahren bergauf mit der Handbremse üben. Von der Plackerei der Fahranfänger lebt mittlerweile eine ganze "Industrie". Behörden, Stempelmarken-Hofräte und natürlich die Fahrschulen, die teuer sind und oft ein schlechtes Image haben.
Am Idiotenhügel
Protokoll eines Führerscheinerwerbes in drei Anläufen
Mitwirkende: Koch, Alfred [Gestaltung]
Datum: 2000.11.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Verkehr ; Feature ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 11-00941_K01, 11-00941
Am liebsten würde ich gleich morgen zurückfahren. Bosnische Flüchtlinge auf der Suche nach ihrer Heimat (1)
Mitwirkende: Bauernfeind, Wolfgang [Gestaltung]
Datum: 1997.07.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Dokumentation ; Asyl ; Krieg ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33693
Inhalt: Omer ist in den besten Jahren. Seit vielen Monaten sitzt er in Berlin untätig herum, geduldet, als einer von Tausenden bosnischer Flüchtlinge, die sich gerade noch mit heiler Haut aus dem Bürgerkrieg in ihrem Land nach Berlin retten konnten. Jetzt wartet er. Wartet auf ein Wunder, denn das Dayton-Abkommen sichert ihm, seiner Frau und seiner Tochter nicht die Rückkehr in die Heimat. Janja, seine Stadt, liegt auf serbisch kontrolliertem Gebiet. Omer kennt Deutschland. In den Siebzigerjahren verdiente er sein Geld als Gastarbeiter in Berlin. Dann kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Baute dort mit Erspartem sein Geschäft auf, ein Taxiunternehmen, sein Haus. Gleich zu Beginn des Bürgerkrieges kamen dann die "lieben serbischen Nachbarn". Er mußte alles stehen und liegen lassen und obendrein noch Lösegeld zahlen, um sein Leben zu retten. Zehntausend Mark verlangte ein "serbischer Freund" für eine Bootsfahrt über den Grenzfluß Drina, "sonst Kopf ab". Wie wird es weitergehen? Neulich wählte Omer seine alte Telefonnummer. Da war der serbische Nachbar am Apparat. Auch er schrie "Kopf ab", und Omer solle ja nicht zurückkommen, sonst würde er ihm die Kehle durchschneiden. Omer wird es trotzdem versuchen. Zunächst will er nach Tuzla reisen und von dort aus in das Heimatdorf seiner Frau. Von dort aus kann er "sein" Janja sehen - und mit dem Fernglas sogar sein Haus.
Am liebsten würde ich gleich morgen zurückfahren. Bosnische Flüchtlinge auf der Suche nach ihrer Heimat (2)
Mitwirkende: Bauernfeind, Wolfgang [Gestaltung]
Datum: 1997.07.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Dokumentation ; Asyl ; Krieg ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33694
Inhalt: Omer ist in den besten Jahren. Seit vielen Monaten sitzt er in Berlin untätig herum, geduldet, als einer von Tausenden bosnischer Flüchtlinge, die sich gerade noch mit heiler Haut aus dem Bürgerkrieg in ihrem Land nach Berlin retten konnten. Jetzt wartet er. Wartet auf ein Wunder, denn das Dayton-Abkommen sichert ihm, seiner Frau und seiner Tochter nicht die Rückkehr in die Heimat. Janja, seine Stadt, liegt auf serbisch kontrolliertem Gebiet. Omer kennt Deutschland. In den Siebzigerjahren verdiente er sein Geld als Gastarbeiter in Berlin. Dann kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Baute dort mit Erspartem sein Geschäft auf, ein Taxiunternehmen, sein Haus. Gleich zu Beginn des Bürgerkrieges kamen dann die "lieben serbischen Nachbarn". Er mußte alles stehen und liegen lassen und obendrein noch Lösegeld zahlen, um sein Leben zu retten. Zehntausend Mark verlangte ein "serbischer Freund" für eine Bootsfahrt über den Grenzfluß Drina, "sonst Kopf ab". Wie wird es weitergehen? Neulich wählte Omer seine alte Telefonnummer. Da war der serbische Nachbar am Apparat. Auch er schrie "Kopf ab", und Omer solle ja nicht zurückkommen, sonst würde er ihm die Kehle durchschneiden. Omer wird es trotzdem versuchen. Zunächst will er nach Tuzla reisen und von dort aus in das Heimatdorf seiner Frau. Von dort aus kann er "sein" Janja sehen - und mit dem Fernglas sogar sein Haus.
Ein Amerikaner in Tirol
Mitwirkende: Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum: 1987.03.14 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31198
Amnesie oder der lange Weg zurück ins Leben
Mitwirkende: Scholz, Nikolaus , Derman, Sabine
Datum: 2000.11.11 [Sendedatum / Wiederholung] 2000.03.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33765
Inhalt: Mantre ist mit ihrem PKW, vom Hause ihrer Eltern am Attersee kommend, Richtung Berlin unterwegs. Sie hat ein Erasmus-Stipendium erhalten und will damit ihre Diplomarbeit in Jus beenden. Gerade erst 28 Jahre als geworden, bezeichnet sich Mantre selbst als Glückskind. Alles was sie sich vornimmt gelingt. Erfolgreiches Schauspielstudium, Engagements. Dann Berufswechsel. Wieder erfolgreich, als sozial engagierte Journalistin. Am Morgen des 7. August 1995 prallt ihr Autor kurz vor Berlin, nach einem Ausweichmanöver, mit ungeheurer Wucht auf ein stehendes Fahrzeug. Ein Rettungshubschrauber ist bald an der Unfallstelle. Aus den Wrackteilen herausgeschweißt, wird Mantre in einem Berliner Krankenhaus notoperiert. Überlebenschancen gleich null. Fast zwei Monate liegt Mantre im Koma. Doch dann passiert das Unerwartete. Sie erwacht. "Ein Wunder" sagen die Ärzte, "es ist ihr starker Lebenswille", davon sind Mantres Angehörige überzeugt. Langsam und mühevoll beginnt ihr Weg zurück ins Leben. Schrittweise. Nichts ist mehr so wie es wahr. Wie ein kleines Kind muß alles neu erlernt werden. Sprechen, gehen, essen. Wichtigstes Verbindungsstück ist ihr Tagebuch. Es dient dazu Personen, Begebenheiten, all das Vergessene, ihr Leben davor wieder zu erfahren und begreiflich zu machen.
Amnesie oder Der lange Weg zurück ins Leben
Mitwirkende: Scholz, Nikolaus , Derman, Sabine
Datum: 2000.03.25 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-00746_k01, 11-00746
Inhalt: Dublette von 9-33765
Der Anschlag
Datum: 1988.11.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28504
Apokalypse mit Zuschauern
Natur- und Zivilkatastrophen in der Statistik und in unserer Wahrnehmung
Mitwirkende: Angerer, Peter
Datum: 1996.10.12 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-00344_K01, 11-00344
Arbeiterradiobewegung ; Kurzhörspiele von Hans Krendlesberger
Mitwirkende: Krendlesberger, Hans [Text]
Datum: 1984.10.27 [Sendedatum] 1983.10.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Gesellschaft ; Literatur ; Feature ; Politikwissenschaften ; Radio ; Erste Republik ; Hörspiel ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 6-61929_b, 6-61929_a
Inhalt: Hörbilder: Die österreichische Arbeiterradiobewegung in der ersten Republik [Ö1, 27.10.1984] ; Kurzhörspiele von Hans Krendlesberger (Die Couch, Der Trapezakt) [Ö1, 11.10.1983]
Arbeitsunlust? Macht Ihnen die Arbeit Spaß?
Mitwirkende: Thanhofer, Elisabeth [Gestaltung]
Datum: 1983.11.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Wirtschaft ; Feature ; Arbeitsbedingungen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31286
Das Archiv des Denkwürdigen
300 Jahre Wiener Zeitung
Mitwirkende: Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum: 2003.09.08 [Sendedatum] 2003.08.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 6-29833_b, 6-29833_a, 11-01737_K01, 11-01737
Arge Noah. Beobachtungen eines Experiments
Mitwirkende: Doblhofer, Hannes [Gestaltung] , Treiber, Alfred [Gestaltung]
Datum: 1989.03.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Soziales ; Kinder und Jugend ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31201
Inhalt: "Arge Noah" ist ein Sozialprojekt, das seit 1983 jugendliche, verhaltensauffällige Mädchen intensiv betreut. Auf einem Hochseekutter fahren sie sechs Monate lang über die Meere. Aus der Spannung des kalkulierbaren Abenteuers sollen neue Ansätze zu einer kontrollierten und positiven Konflikt- und Lebensbewältigung erarbeitet werden.
Die Assassinnen
Morden für das Paradies
Mitwirkende: Kiener, Petra [Gestaltung]
Datum: 1995.08.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Religion ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33645
Inhalt: "Die Assassinnen seien verflucht und gemieden. Sie dürsten nach Menschenblut. Keinen Mord zu begehen, betrachten sie als große Sünde. Und sie werden selbst getötet." Über den mittelalterlichen Geheimbund der Assassinnen, die muslimische Sekte des "Alten vom Berge", waren sich die Zeitgenossen bald einig gewesen: die Assassinnen galten als religiös Verblendete und schließlich als gemeine Mörder. Warum töten sie? Ihre Opfer waren durchwegs Hochgestellte, Repräsentanten der geistlichen und politischen Herrschaft in Persien, Syrien, im Irak. Sie selbst verstanden sich als Kämpfer in einem heiligen Krieg, als Märtyrer im Dienst der "Religion der Wahrheit".
Der Atlantische Ozean. Reisepassagen (1)
Mitwirkende: Scholz, Christian [Gestaltung]
Datum: 1991.12.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Natur ; Feature ; Gewässer ; Radiosendung-Sendematerial ; Atlantischer Ozean
Typ: audio
Signatur: 9-33518
Inhalt: Der Atlantik ist ein junger Ozean, nur 150 Millionen Jahre alt. Die längste Zeit ist das Riesenmeer, dessen Fläche den Kontinenten Amerika, Afrika und Australien Platz böte, von Menschenhand unberührt geblieben. Etwa 500 Jahre nach Christus segelten irische Mönche von Ost nach West, später folgten Skandinavier, Ende des 15. Jahrhunderts "entdeckte" Christoph Columbus Amerika am westlichen Ende des Ozeans. Die Schiffspassagen dauerten Wochen. Heute überwinden die Menschen das große Wasser über den Wolken und in wenigen Stunden. Christian Scholz erzählt die Geschichte des Atlantiks, während die "Queen Elizabeth 2" von Southampton aus New York ansteuert.
Der Atlantische Ozean. Reisepassagen (2)
Mitwirkende: Scholz, Christian [Gestaltung]
Datum: 1991.12.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Natur ; Feature ; Gewässer ; Radiosendung-Sendematerial ; Atlantischer Ozean
Typ: audio
Signatur: 9-33519
Inhalt: Der Atlantik ist ein junger Ozean, nur 150 Millionen Jahre alt. Die längste Zeit ist das Riesenmeer, dessen Fläche den Kontinenten Amerika, Afrika und Australien Platz böte, von Menschenhand unberührt geblieben. Etwa 500 Jahre nach Christus segelten irische Mönche von Ost nach West, später folgten Skandinavier, Ende des 15. Jahrhunderts "entdeckte" Christoph Columbus Amerika am westlichen Ende des Ozeans. Die Schiffspassagen dauerten Wochen. Heute überwinden die Menschen das große Wasser über den Wolken und in wenigen Stunden. Christian Scholz erzählt die Geschichte des Atlantiks, während die "Queen Elizabeth 2" von Southampton aus New York ansteuert.
Auch ich war ein "Bittschön". Ortstermin im früheren Sudetenland
Mitwirkende: Kopetzky, Helmut [Gestaltung]
Datum: 2002.03.02 [Sendedatum / Wiederholung] 1995.09.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Minderheiten ; Sprache ; Geschichtswissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial ; Sudetenland
Typ: audio
Signatur: 9-33648
Inhalt: "Mir red'n deitsch", hätte meine Großmutter gesagt. Bis zu ihrem Tod in der Fremde 1982, mit 90 Jahren, sprach sie "Sudetendeutsch", genauer: Nordmährisch oder "Mährisch-Schönebergerisch". In Schönberg, jetzt Sumperk, wurde ich geboren, 1940 - im deutschen "Protektorat". Der größte Teil meiner Familie sprach tschechisch fast so gut wie deutsch. Ich war sechs, als wir deportiert wurden, in die Güterzüge Richtung Westen nahmen die Älteren ihre Schnurrbärte und Kopftücher, ihre Lieder und Geschichten und ihr "Deitsch" mit. Und wir fielen auf. Nun endlich "daheim im Reich", hießen wir "die Bittschöns", "Sudetengauner", "die Zigeuner" gar. Als mein Sohn sechs Jahre alt war, besuchten wir zum ersten Mal die Orte, die ich größtenteils nur aus Heimatkalendern und Erzählungen kannte. Wir kamen als Fremde, Sprachlose. Alle Spuren deutschen Alltagslebens schienen ausgelöscht zu sein. Nur hie und da entblößte abbröckelnder Putz eine Firmen-Inschrift: "OPETZKY HUETE & MUETZEN". Ältere Leute konnten nie ganz verheimlichen, daß sie alles verstanden. Aber damals wagten sie noch nicht, öffentlich in unserer Sprache zu sprechen. Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Die Tschechoslowakei existiert nicht mehr. Man spricht auch gelegentlich wieder deitsch. Diese Sendung wurde mit dem PRIX FUTURA BERLIN 1995 ausgezeichnet.
Auch Jesus würde Fernsehen machen - Medienapostel in den USA
Mitwirkende: Lintschinger, Klaus
Datum: 1989.03.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Medien und Kommunikation ; Feature ; Religion ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28530
Auf der Suche nach dem Wesen der Sense
Die Sense im Korn. Zur Geschichte der Sensenproduktion im oberösterreichischen Scharnstein
Mitwirkende: Hirtner, Klaus [Gestaltung]
Datum: 1990.07.14 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Handwerk und Gewerbe ; Radiosendung-Sendematerial ; Scharnstein
Typ: audio
Signatur: 9-33445
Auf der Suche nach den verlorenen Sitten
Eine Reise am Rande der Sahara in Südtunesien
Mitwirkende: Lamine, Mahmoud [Gestaltung]
Datum: 1995.05.06 [Sendedatum] 1987.01.31 [Erst-Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Gesellschaft ; Feature ; Reise ; Radiosendung-Sendematerial ; Tunesien
Typ: audio
Signatur: 9-33477
Inhalt: Eigentlich beginnt die Geschichte in Wien, am Spittelberg. Zu acht sitzen wir in einer atmosphärisch kühlen und dunklen Pizzeria. Ein Gespräch am runden Tisch über ethnologische und kulturelle Themen. Die Unterhaltung konzentriert sich allmählich auf meine Heimat, das nordafrikanische Tunesien. "Im Februar" kündige ich an, "fahre ich, wie jedes Jahr, wieder hin". Spontan sagen Lena, Elise, Rolf und Andrej: "Wir fahren mit!" (Sendedaten: 31.01.1987, 09.05.1987, 23.02.1991)
Aus Dornröschen wird nichts mehr
Menschen im Wachkoma
Mitwirkende: Finkenstedt, Ulrike [Gestaltung]
Datum: 2001.09.15 [Sendedatum / Wiederholung] 2001.05.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Medizin ; Gesellschaft ; Feature ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33806
Inhalt: Die Notfallmedizin macht es möglich: sie rettet immer mehr Menschen vor dem Tod. Doch nicht alle können auch ins wirkliche, bewußte Leben und Erleben zurückgeführt werden. Viele verbleiben in einem Zwischenstadium, Wachkoma genannt oder "apallisches Syndrom". Menschen mit diesem Syndrom benötigen zum physischen Überleben kaum apparative Unterstützung, bei vorschriftsgemäßer Pflege können sie zehn und mehr Jahre überleben. Eine aktive Kontaktaufnahme mit der alten Welt findet - wenn überhaupt - nur über eine schwer interpretierbare Körpersprache statt. Rätselhaft bleibt das Innenleben dieser Patienten: Haben sie ein Bewußtsein? Verstehen sie jedes Wort oder haben sie sich schon längst aus den geschwächten Körpern zurückgezogen? Ulli Finkenstedt hat zwei Wachkomapatienten und deren Angehörige besucht und ihre mitunter äußerst schwierige Lebenssituation dokumentiert. - Eine Lebenssituation, die zwangsläufig zur Frage führt, ob die moderne Medizin das, was sie leisten kann, unter allen Umständen auch immer leisten soll.
Aus heiterem Himmel. Tiefflugwetter in Zone 7 (1)
Mitwirkende: Kopetzky, Helmut [Gestaltung]
Datum: 1990.08.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Technik ; Reportage ; Militär ; Luftfahrt ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33451
Inhalt: Sie tauchen plötzlich auf, "mit einem Knall"... "Du weißt nie, wann es passiert" ... "Ein Schlag auf beide Ohren wie ein Peitschenhieb" ... "Ein Dröhnen, Stechen, Reißen" ... Nein, es gibt keine allgemein verbindliche Beschreibung für jene schmerzenerregenden Geräusche, die Militärjets in Bodennähe erzeugen. Wenn die NATO-Kampfflugzeuge vom Typ "Tornado" oder "Phantom" über den Horizont des Nördlinger Ries in Mittelfranken hereinbrechen, hört sich der Frieden wie Krieg an. Die Militärfachleute sagen: Jagdflugzeuge können tief fliegende Angreifer nur im Tiefflug bekämpfen; Jagdbomber würden im Kriegsfall der feindlichen Radarerfassung und Bekämpfung durch Flugabwehr nur im Tiefflug entgehen. Und: Das alles muß geübt werden. Tieffluglärm sei der "Preis der Freiheit." Viele Bewohner der "Area 7" finden diesen Preis - "bei allem Verständnis für Landesverteidigung" - mittlerweile zu hoch: "Das geht schon 30 Jahre so. Warum immer nur bei uns? Einmal muß Schluß sein - wo doch jeder jetzt vom Frieden spricht!" Helmut Kopetzky hat "bei schönstem Tiefflugwetter" eine Woche lang Ohren und Mikrophone diesem "Roar of Freedom", dem "Brüllen der Freiheit", ausgesetzt. Er interviewte Lärmgepeinigte und Tiefflug-Fans, Augenzeugen eines Zusammenstoßes von Jagdflugzeugen über bewohntem Gebiet und junge Piloten des Jagdbombergeschwaders 33.
Aus heiterem Himmel. Tiefflugwetter in Zone 7 (2)
Mitwirkende: Kopetzky, Helmut [Gestaltung]
Datum: 1990.08.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Technik ; Reportage ; Militär ; Luftfahrt ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33452
Inhalt: Sie tauchen plötzlich auf, "mit einem Knall"... "Du weißt nie, wann es passiert" ... "Ein Schlag auf beide Ohren wie ein Peitschenhieb" ... "Ein Dröhnen, Stechen, Reißen" ... Nein, es gibt keine allgemein verbindliche Beschreibung für jene schmerzenerregenden Geräusche, die Militärjets in Bodennähe erzeugen. Wenn die NATO-Kampfflugzeuge vom Typ "Tornado" oder "Phantom" über den Horizont des Nördlinger Ries in Mittelfranken hereinbrechen, hört sich der Frieden wie Krieg an. Die Militärfachleute sagen: Jagdflugzeuge können tief fliegende Angreifer nur im Tiefflug bekämpfen; Jagdbomber würden im Kriegsfall der feindlichen Radarerfassung und Bekämpfung durch Flugabwehr nur im Tiefflug entgehen. Und: Das alles muß geübt werden. Tieffluglärm sei der "Preis der Freiheit." Viele Bewohner der "Area 7" finden diesen Preis - "bei allem Verständnis für Landesverteidigung" - mittlerweile zu hoch: "Das geht schon 30 Jahre so. Warum immer nur bei uns? Einmal muß Schluß sein - wo doch jeder jetzt vom Frieden spricht!" Helmut Kopetzky hat "bei schönstem Tiefflugwetter" eine Woche lang Ohren und Mikrophone diesem "Roar of Freedom", dem "Brüllen der Freiheit", ausgesetzt. Er interviewte Lärmgepeinigte und Tiefflug-Fans, Augenzeugen eines Zusammenstoßes von Jagdflugzeugen über bewohntem Gebiet und junge Piloten des Jagdbombergeschwaders 33.
Außer Tritt geraten - Die Geschichte des Bernd Gustav Burchhart
Band 1 und 2
Mitwirkende: Kudrnofsky, Wolfgang [Gestaltung]
Datum: 1988.12.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Justiz und Rechtswesen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28525, 9-28524
Inhalt: 9-28524 28 min, 9-28525 27 min
Ein aussichtsloser Kampf? Opium und Politik. Eine Reportage aus dem Grenzgebiet von Burma, Thailand und Laos (2)
Mitwirkende: Schütze-Quest, Friedrich [Gestaltung]
Datum: 1991.08.10 [Sendedatum] 1989.10.07 [Erst-Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Sucht ; Krieg ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33396
Inhalt: Der weltweite Umsatz an Rauschgift ist höher als der Verteidigungshaushalt in den USA. Auch in der Bundesrepublik sind Milliarden im Spiel - und die Zahl der Drogenabhängigen steigt scheinbar unaufhaltsam. Die gefährlichste aller Drogen ist Heroin, das aus Opium entsteht. Das meiste Heroin kommt aus Asien, von den Opiumfeldern des "Golden Triangle". Dieses Grenzgebiet zwischen Burma, Thailand und Laos wird von einem halben Dutzend verschiedener Guerilla-Armeen kontrolliert, die mit Heroin und Schmuggel ihren Unabhängigkeitskampf gegen Burma finanzieren - Der längste Bürgerkrieg Südostasiens, länger noch als der militärische Konflikt um Indochina, doch ein Krieg praktisch unter Ausschluß der Welt öffentlichkeit ... Friedrich Schütze-Quest ist für Recherchen und Tonaufnahmen Wochen und Monate in den drei Ländern unterwegs gewesen, auf mehreren Reisen. Er beschreibt den Alltag in den abgelegenen Bergdörfern, den Opiumanbau, den Waren- und Waffenschmuggel und den Dschungelkrieg. "Ich habe mich Guerilla-Gruppen angeschlossen, Drogenfahndern, Entwicklunshelfern", berichtet der Autor, "oder ich war allein unterwegs, über die Grenzen bin ich mit ordentlichen - und manchmal nicht so ordentlichen Papieren, oder gar keinen ..."
Auswandern können wir nicht
Galtür - ein Jahr nach der Lawinenkatastrophe
Mitwirkende: Angerer, Peter
Datum: 2000.02.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Tourismus ; Naturkatastrophen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33763
Inhalt: Der Schneefall war für lokale Verhältnisse nicht dramatisch, trotzdem waren die Straßen seit Tagen gesperrt, der Skiliftbetrieb eingestellt. Um die Gäste bei Laune zu halten, wurden Unterhaltungsprogramme organisiert. Am 23. Februar 1999 um 16 Uhr sollte auf dem Dorfplatz von Galtür die Siegerehrung für ein Juxrennen stattfinden. Dazu ist es nicht mehr gekommen. Gewaltige Schneemassen haben sich durch das Wintersportdorf gewälzt und 31 Menschen in den Tod gerissen. Bauernhöfe und Hotels wurden wie Kartenhäuser zerdrückt. Das Unglück hat Galtür weltberühmt gemacht. TV-Teams aus aller Welt drängten sich um die spektakulärsten Bilder, Politiker versprachen Hilfe, Tirol fürchtete um seinen Ruf als Fremdenverkehrsland. Vor der Katastrophe wurde Galtür höchstens in Zusammenhang mit Ernest Hemingway erwähnt, der sich über die "viechische" Härte der Bauern von Galtür in der Erzählung "Ein Gebirgsidyll" erschreckt gezeigt hat. - Eine Härte, die freilich den Lebensumständen entsprach. Denn bis zum Aufkommen des modernen Wintertourismus in den 60er Jahren hatte es in Galtür nur Armut und Katastrophen gegeben. Kaum eine Familie hatte keine Lawinentoten zu beklagen. Heute leben 200 Familien in Galtür und - direkt oder indirekt - vom Fremdenverkehr. Die zerstörten Häuser wurden mit Stahlbeton neu errichtet. Am 10. Dezember 99 hat die Wintersaison begonnen.
Auswandern können wir nicht
Galtür - ein Jahr nach der Lawinenkatastrophe
Mitwirkende: Angerer, Peter
Datum: 2000.02.19 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-00704_k01, 11-00704
Die Autostory. Von Menschenautos und Automenschen (1)
Mitwirkende: Sorgo, Wolfgang [Gestaltung]
Datum: 1985.02.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Technik ; Gesellschaft ; Feature ; Verkehr ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31329
Die Autostory. Von Menschenautos und Automenschen (2)
Mitwirkende: Sorgo, Wolfgang [Gestaltung]
Datum: 1985.02.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Technik ; Gesellschaft ; Feature ; Verkehr ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31330
Axel Corti im Radio
Erinnerungen von Freunden und Weggefährten , Enthält auch zeitgleich aufgenommene Fernsehmitschnitte des Programms ORF 2
Mitwirkende: Goll, Richard , Wippel, Franz
Datum: 1994.04.04 [Sendedatum]
Typ: audio video
Signatur: 11-00153_K01, V-02324, 11-00153
Axel Corti im Radio
Erinnerungen von Freunden und Weggefährten
Datum: 2003.05.03 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-01743_K01, 11-01743
Axel Corti im Radio
Erinnerungen an den Menschen, an den Künstler und an den Radiomacher Axel Corti
Mitwirkende: Goll, Richard [Gestaltung] , Wippel, Franz [Gestaltung]
Datum: 2003.05.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Radio ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33827
Inhalt: Der "Schalldämpfer" ging zum ersten Mal am 4. Mai 1969 auf Sendung. Gerd Bacher hatte einem jungen, vielseitigen Mitarbeiter angeboten, eine Glosse zu produzieren, ganz nach eigenem Gutdünken, um "Qualität meuchlings über den Sender zu bringen". Axel Corti schlug dabei alle formalen Register seines Radiokönnens aus, um sich voll und ganz auf das von ihm selbst gesprochene Feuilleton zu konzentrieren: "Im heutigen Klima, in dem man alles schrecklich wichtig nimmt und Aussagen in dröhnender Weise tätigt, versuche ich, eine Art Gegenpol zu sein. Ich möchte die Dinge reduzieren, leise sein. Gemeinsam mit seinem Freund Bert Breit feilte er an der Kennmelodie für sein neues Radioprogramm. Jahre hindurch sprach er seine Texte in Hotelzimmern, Scheunen, Abstellkammern und Strandbädern auf Band. Der 1933 in Paris geborene Journalist, Film- und Fernsehregisseur besaß ein Gerät, das es ihm ermöglichte, seine Glossen überall auf der Welt aufzuzeichnen und ins Wiener Funkhaus zu übermitteln. Den letzten "Schalldämpfer" im Dezember 1993 betrachtete er als Botschaft für die Hinterbliebenen. Tatsächlich war im Studio Salzburg ein weiterer Aufnahmetermin für den Silvestertag bereits fixiert. Wenige Tage zuvor starb Axel Corti.
Bad Ischl an der Adria - Die K. u. K. Riviera am Beispiel Abbazia
Hörbilder vom 24.09.1983
Mitwirkende: Schlögl, Reinhard [Gestaltung] , Treiber, Alfred [Gestaltung] , Hoffmann, Frank [Sprecher/in]
Datum: 1983.09.24 [Sendedatum]
Ort: Wien [Ort der Sendeanstalt]
Typ: audio
Signatur: 6-24009_a_K01, 6-24009_b_K01, 6-24009_b, 6-24009_a
Inhalt: Atmosphäre, Gedanken, Geschichte, Interviews aus Abbazia/Opatija
Bahnhof bei Nacht
Personale Bert Breit (70. Geburtstag)
Mitwirkende: Breit, Bert
Datum: 1997.10.18 [Sendedatum] 1987 [Produktionsdatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Eisenbahn ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31203
Der Bahnhof von Perpignan - Centre du Monde
Eine Recherche unter das Auge der Fliege von Pecinka und Farré
Mitwirkende: Farré, Maurici [Erzähler/in]
Datum: 2001.01.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Kultur ; Bildende Kunst ; Feature ; Malerei ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33795
Ballerinen - Träume und Albträume zu einem leichfüßigem Beruf (Ein Divertimento in 10 Sätzen)
Band 1 und 2
Mitwirkende: Kühn, Ekkehart
Datum: 1988.10.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Tanz ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28523, 9-28522
Inhalt: 9-28522 30 min, 9-28523 25 min
Der Beamte als Millionär. Wie 26 Lotto-Millionen einen Menschen nicht verändern (1)
Mitwirkende: Augustin, Peter [Gestaltung]
Datum: 1992.01.25 [Sendedatum] 1991.05.04 [Erst-Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Alltag ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33493
Inhalt: Normalerweise können plötzliche Millionäre ihren neuen Reichtum nur schwer verbergen: Das neue Auto vor einem nagelneuen Haus; dazu ein Mensch, den man jahrelang zu kennen glaubte ... Nicht so der Wiener Beamte Josef: Vor dreieinhalb Jahren gewann er im Lotto "6 aus 45" eine Jackpot-Runde mit ganzen 26 Millionen. Seine "Ärmelschoner" hat er deswegen nicht abgelegt. Und schon gar nicht seine typische Wiener Mentalität.
Der Beamte als Millionär. Wie 26 Lotto-Millionen einen Menschen nicht verändern (2)
Mitwirkende: Augustin, Peter [Gestaltung]
Datum: 1992.01.25 [Sendedatum] 1991.05.04 [Erst-Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Alltag ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33494
Inhalt: Normalerweise können plötzliche Millionäre ihren neuen Reichtum nur schwer verbergen: Das neue Auto vor einem nagelneuen Haus; dazu ein Mensch, den man jahrelang zu kennen glaubte ... Nicht so der Wiener Beamte Josef: Vor dreieinhalb Jahren gewann er im Lotto "6 aus 45" eine Jackpot-Runde mit ganzen 26 Millionen. Seine "Ärmelschoner" hat er deswegen nicht abgelegt. Und schon gar nicht seine typische Wiener Mentalität.
Bediente Szene. Ein Berufsbild über keinen Beruf (1)
Mitwirkende: Stienitzka, Susanne [Gestaltung]
Datum: 1984.09.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31302
Bediente Szene. Ein Berufsbild über keinen Beruf (2)
Mitwirkende: Stienitzka, Susanne [Gestaltung]
Datum: 1984.09.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31303
Beethovens Fünfte
Mitwirkende: Kempowski, Walter [Gestaltung]
Datum: 1986.09.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Musik ; E-Musik ; Feature ; Instrumentalmusik - Symphonie ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31179
Inhalt: Beethovens Fünfte: Eine Originaltoncollage, in der der Autor "Die Fünfte" sozusagen als Taschenlampe benützt, um in den Speicher des zeitgenössischen Bewußtseins einer Kulturnation herumzuleuchten. Walter Kempowski erhielt für seine Sendung den Karl-Sczuka-Preis.
Beinah in Eden - Ein Lebensexperiment in Arizona
Mitwirkende: Sulic, Ingrid [Gestaltung]
Datum: 1998.09.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33721
Inhalt: In Arizona wird ein 45-jähriger Deutscher erschossen aufgefunden, ein "Hippie" mit langem, ergrautem Bart, den er in zwei dünnen Zöpfen um den Hals gebunden trägt. Die Polizei tippt zunächst auf ein Drogenverbrechen, weil Nachbarn den Toten in seinem Gewächshaus mit Marihuana-Pflanzen entdeckten. Zu dem Mord bekennt sich schließlich eine verfolgungswahnsinnige Nachbarin, die den Deutschen beschuldigte, ein Spitzel des CIA zu sein. Freunde und Nachbarn beschreiben ihn dagegen als einen durch und durch unpolitischen Menschen, einen "knorrigen Einsiedler", der in Deutschland seine Computerfirma aufgab, um hier in Arizona den alten Traum der Hippies auszuleben. Tatsächlich hatte er geglaubt, sein Utopia gefunden zu haben. In einer äußerst sensiblen und atmosphärisch stimmigen Rundfunkprosa, bestehend aus Musik, Texten, Briefzitaten und spärlich eingesetzten Statements von Nachbarn, Freunden und Verwandten, zeichnet Ingrid Sulic das Bild eines Mannes, der konsequent - aber nicht immer ohne Mühe - versucht, ein altes Ideal neu zu beleben. Doch erst das Ende, sinnlos und unerwartet, macht dieses Bemühen sichtbar. Erst dieses Ende lenkt den Blick auf einen Mann, der, wie er schreibt "... um 16 Uhr immer noch beim Frühstück sitzt ..." und Stunden damit verbringt, den Ameisen zuzuschauen, wie sie "Sesamkörner vom Frühstückstisch nach Hause tragen."
Besser die Hände gefesselt als der Wille - Die Woche der Scheiße
Mitwirkende: Ihlau, Klaus [Gestaltung]
Datum:
Schlagworte: Gesellschaft ; Musik ; U-Musik ; Feature ; Portrait ; Widerstand ; Moderne Musikformen - Pop ; Moderne Musikformen - Rock, Hardrock, Heavy Metal, Punkrock ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 6-51353_b, 6-51353_a
Inhalt: Hörbilder: Besser die Hände gefesselt als der Wille – Das Vermächtnis des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter , Musicbox: Die Woche der Scheiße
Besser die Hände gefesselt als der Wille. Das Vermächtnis des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1)
Mitwirkende: Ihlau, Klaus [Gestaltung]
Datum: 1996.08.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Widerstand ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33668
Inhalt: Franz Jägerstätter war ein Bauer aus dem österreichischen Dorf St. Radegund, der als gläubiger Katholik seinem Gewissen folgte und den Kriegsdienst verweigerte. Trotz Beeinflussungsversuchen durch den Bischof von Linz und trotz seiner familiären Situation - er hatte Frau und Kinder - blieb er bei seiner Entscheidung. Am 9. August 1943 wurde Jägerstätter im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Die Haltung zum Kriegsdienstverweigerer spaltet noch heute die 500-Seelen-Gemeinde. Viele Einwohner meinen, wenn ihr Landsmann jetzt Recht bekommen würde, dann wären sie selbst ins Unrecht gesetzt. In der Bundesrepublik gibt es - 50 Jahre nach dem Ende des Krieges - keine Rehabilitation für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer. Mittlerweile haben Franz Jägerstätter und seine Familie Verbündete in vielen Orten der Welt bis in die USA. Alljährlich versammeln sich viele Menschen am Todestag an seinem Grab. Und selbst auf der Gedenktafel der Gefallenen des II. Weltkrieges auf dem Dorffriedhof steht nun sein Name. Inzwischen sind auch Aufzeichnungen und Briefe veröffentlicht worden. Die katholische Kirche erwägt, Franz Jägerstätter heilig zu sprechen.
Besser die Hände gefesselt als der Wille. Das Vermächtnis des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (2)
Mitwirkende: Ihlau, Klaus [Gestaltung]
Datum: 1996.08.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Widerstand ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33669
Inhalt: Franz Jägerstätter war ein Bauer aus dem österreichischen Dorf St. Radegund, der als gläubiger Katholik seinem Gewissen folgte und den Kriegsdienst verweigerte. Trotz Beeinflussungsversuchen durch den Bischof von Linz und trotz seiner familiären Situation - er hatte Frau und Kinder - blieb er bei seiner Entscheidung. Am 9. August 1943 wurde Jägerstätter im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Die Haltung zum Kriegsdienstverweigerer spaltet noch heute die 500-Seelen-Gemeinde. Viele Einwohner meinen, wenn ihr Landsmann jetzt Recht bekommen würde, dann wären sie selbst ins Unrecht gesetzt. In der Bundesrepublik gibt es - 50 Jahre nach dem Ende des Krieges - keine Rehabilitation für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer. Mittlerweile haben Franz Jägerstätter und seine Familie Verbündete in vielen Orten der Welt bis in die USA. Alljährlich versammeln sich viele Menschen am Todestag an seinem Grab. Und selbst auf der Gedenktafel der Gefallenen des II. Weltkrieges auf dem Dorffriedhof steht nun sein Name. Inzwischen sind auch Aufzeichnungen und Briefe veröffentlicht worden. Die katholische Kirche erwägt, Franz Jägerstätter heilig zu sprechen.
Bestimmungshafen unbekannt
Band 1 und 2
Mitwirkende: Rittner, Anni
Datum: 1988.08.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28507, 9-28506
Bewältigungen - Apokalypse mit Zuschauern
Mitwirkende: Knodt, Reinhard [Gestaltung] , Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum:
Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Natur ; Feature ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Justiz und Rechtswesen ; Naturkatastrophen ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 6-50515_b, 6-50515_a
Inhalt: Bewältigungen - Eine Dokumentation aus Anlass der Nürnberger Prozesse (Wolfgang Hildesheimer) ; Hörbilder: Apokalypse mit Zuschauern - Eine Chronik der Naturkatastrophen und ein Tagebuch
Der Bienenkönig. Eine Metamorphose
Der Bienenkönig. Eine Metamorphose
Mitwirkende: Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum: 1984.10.20 [Sendedatum] 1994.05.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Natur ; Medizin ; Feature ; Tiere ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31306
Inhalt: Der Autor wurde von einer Biene gestochen und leidet seither unter einer lebensbedrohenden Bienenstich-Allergie. Im Falle eines weiteren Stiches würde das Opfer innerhalb von 30 Minuten ersticken. Die Behandlung, Hypersensibilisierung, dauert drei Jahre lang und besteht aus regelmäßigen Verabreichungen kleiner Bienengiftmengen. Dabei hat sich der Autor für das unbekannte und gleichermaßen mythische Wesen "Biene" zu interessieren begonnen ... (WH 05.08.1989)
Bildungs- und Zielgruppensendungen im Radio von 1924 bis heute
anlässlich: 70 Jahre Radio
Mitwirkende: Goll, Richard [Gestaltung] , Treiber, Alfred [Gestaltung] , Wippel, Franz [Gestaltung]
Datum: 1994.10.08 [Sendedatum / Wiederholung] 1984.10.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Feature ; Radio ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31313
Inhalt: 70 Jahre Radio: Bildungs- und Zielgruppensendungen im Radio von 1924 bis heute. Wiederholung der Sendung aus dem Jahre 1984
Die Blindheit trennt den Menschen von den Dingen, die Taubheit dagegen trennt den Menschen von den Menschen
Gehörlosigkeit im Familienalltag
Datum: 1999.03.20 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-00649_K01, 11-00649
Blut, Schweiß und Tränen
Datum: 1987.10.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28468
Blutarbeit im Osten
Das Attentat auf Wilhelm Kube 1943 in Minsk
Mitwirkende: Kohl, Paul [Gestaltung]
Datum: 1996.09.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Feature ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Geschichtswissenschaft ; Terror ; Radiosendung-Mitschnitt ; 1943 ; Minsk
Typ: audio
Signatur: 6-25292_b, 6-25292_a
Der Böhmische Prater (1)
Mitwirkende: Schlögl, Reinhard [Gestaltung] , Treiber, Alfred [Gestaltung] , Vukan, Edith [Gestaltung]
Datum: 1986.10.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Freizeit ; Radiosendung-Sendematerial ; Wien, Böhmischer Prater
Typ: audio
Signatur: 9-31185
Inhalt: Ein Rundgang durch eine der letzten Urwiener Volksbelustigung, versetzt mit schönen Klängen und derben Tönen
Der Böhmische Prater (2)
Mitwirkende: Schlögl, Reinhard [Gestaltung] , Treiber, Alfred [Gestaltung] , Vukan, Edith [Gestaltung]
Datum: 1986.10.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Freizeit ; Radiosendung-Sendematerial ; Wien, Böhmischer Prater
Typ: audio
Signatur: 9-31186
Inhalt: Ein Rundgang durch eine der letzten Urwiener Volksbelustigung, versetzt mit schönen Klängen und derben Tönen
Das Böse-Buben-ABC. Ein Stück Österreich
Mitwirkende: Petschinka, Eberhard [Gestaltung]
Datum: 1998.08.08 [Sendedatum] 1997.04.26
Schlagworte: Gesellschaft ; Theater ; Feature ; Kinder und Jugend ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33686
Inhalt: Ort der Handlung: ein Heim für verwahrloste Jugendliche in Korneuburg/Niederösterreich. Über verschiedene Theaterprojekte lernt der Schriftsteller Eberhard Petschinka einige der Insassen kennen. Nach und nach ergeben sich weitere lose, aber lustige Kontakte. Irgendwann entsteht dann die Idee, Gespräche mit ihnen aufzunehmen und diese Gespräche und Geschichten über Heim/Familie/Arbeit/Liebe/Sex/Perspektiven nach dem ABC zu ordnen. Eberhard Petschinka: "das böse-buben-ABC ist der V wie versuch vergeblich vater vieh in die E wie erzählungen ekelhaft engelszungen von J wie jugendlichen jagd jetzt K wie kleinkriminellen kotze kindern O wie ordnung onanie zu bringen was natürlich I wie illusion integration igitt aber trotzdem R wie reizvoll rausch röcheln ist weil das T wie tragische tripper taschendieb der E wie existenz elend etwa plötzlich umschlägt ins K wie kichern klatschen kettenhund"
Der Bösendorfer
Mitwirkende: Schneider, Winfried
Datum: 2002.01.19 [Sendedatum]
Typ: audio
Signatur: 11-01703_K01, 11-01703
Bomb Beats. Stimmen aus Belfast
Mitwirkende: Doherty, Joanne , Yoon, Grace
Datum: 1998.01.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Feature ; Krieg ; Radiosendung-Sendematerial ; Belfast ; Irland
Typ: audio
Signatur: 9-33706
Inhalt: "Rhythmen der Gewalt" prägen den Alltag in Belfast. Geschichten von politischen Gefangenen und Opfern des Bürgerkriegs sowie deren Familien erzählen immer wieder vom "bomb beat", der Explosion, die plötzlich alles verändert. In Belfast sind Menschen verfeindet, die in derselben oder in benachbarten Straßen wohnen. Arbeitskollegen werden zu Attentätern und Kunden zu Benzinbombenwerfern. Die Stadt ist zutiefst gespalten. Joanne Doherty, irische Journalistin, sprach mit Menschen von beiden Seiten: Protestanten und Katholiken, einer Mutter, die ihren Sohn durch ein Bombenattentat verlor und einem jugendlichen Bombenwerfer, der heute von seiner Tat Abstand nimmt. Grace Yoon hat "Bodhran"- und "Lamberg"-Trommler vor Ort aufgenommen und mit ihnen über die "Rhythmen der Gewalt" gesprochen. Denn "Bodhran"-Trommler und "Lamberg"-Trommler repräsentieren nicht nur zwei verschiedene Musikstile, sie sind auch die Rhythmus-Instrumente zweier verfeindeter Gemeinschaften im lange schon andauernden Irland-Konflikt.
Bräute
Eine Originalton-Collage
Mitwirkende: Drews-Bernstein, Charlotte [Gestaltung] , Entrup, Barbara [Gestaltung]
Datum: 1990.05.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Feste ; Feiern ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33432
Inhalt: Ein weißes Hochzeitskleid, ein langer Schleier, auf dem Kopf ein Kranz, in der Hand ein Blumenstrauß - einmal im Leben wie eine Märchenprinzessin aussehen und mit dem Bräutigam in einer Kutsche zur Kirche fahren - davon träumen schon kleine Mädchen. Der Mythos von der glücklichen Braut ist tief verwurzelt in Märchen, Aberglauben und Kinderreimen und verschwistert mit der Angst, daß dieses Glück vielleicht ausbleiben oder sich verwandeln könnte in Unglück. Auch aufgeklärte junge Frauen unserer Zeit kennen das diffuse Gefühl aus Glückserwartung und Bangigkeit, wenn sie heiraten - und viele von ihnen, sonst keine Kirchgängerinnen, entscheiden sich deshalb - mehr oder minder bewußt - für die "feierliche" Trauzeremonie in einer Kirche. In einer Collage aus Originaltonaufnahmen aus dem Standesamt, in Kirchen und Brautsalons, aus Interviews mit Bräuten, Pastoren und Kindern, aus Kinderreimen und Gedichten, Zitaten aus Prosa und Märchen, aus dem Grimmschen "Wörterbuch der deutsche Sprache" und dem "Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens" umschreiben Charlotte Drews-Bernstein und Barbara Entrup ihr Thema "Bräute" - bis zum Tag danach: "Und hinterher, also am nächsten Tag, - das war wie 'ne Leere, das war ein ganz blödes Gefühl. Ich stand da, hab mein Kleid angeguckt und gedacht: Mein Gott, jetzt ist alles vorbei."
Das Britische ist einer Erfindung der Engländer
Über die problematische Union der Engländer, Schotten, Iren und Waliser
Mitwirkende: Alioth, Martin [Gestaltung] , Landzettel, Marianne [Gestaltung]
Datum: 1999.09.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial ; Großbritannien
Typ: audio
Signatur: 9-33746
Brot. Zur Geschichte eines Nahrungsmittels (1)
Mitwirkende: Geringer, Michael [Gestaltung] , Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum: 1995.12.23 [Sendedatum / Wiederholung] 1981.02.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Bildung ; Feature ; Ernährung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33653
Inhalt: Am Anfang stand die Idee, Korn zu zerstampfen und unter Beimengung von Wasser Fladen zu formen, die im offenen Feuer gehärtet wurden. Am Ende steht ein patentierter Computer, der das Ungebackene speichert, kühlt und, nach Programm auf die Minute genau, auch nach Tagen knusprig in die Regale des Großmarktes verschiebt. Diese Sendung begibt sich auf eine akustische Wanderung durch einige Jahrtausende der Menschheitsgeschichte, die auch eine Geschichte der Nahrung und damit des Brotes ist. Erste Wiederholung: 10.04.1982
Brot. Zur Geschichte eines Nahrungsmittels (2)
Mitwirkende: Geringer, Michael [Gestaltung] , Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum: 1995.12.23 [Sendedatum / Wiederholung] 1981.02.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Bildung ; Feature ; Ernährung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33654
Inhalt: Am Anfang stand die Idee, Korn zu zerstampfen und unter Beimengung von Wasser Fladen zu formen, die im offenen Feuer gehärtet wurden. Am Ende steht ein patentierter Computer, der das Ungebackene speichert, kühlt und, nach Programm auf die Minute genau, auch nach Tagen knusprig in die Regale des Großmarktes verschiebt. Diese Sendung begibt sich auf eine akustische Wanderung durch einige Jahrtausende der Menschheitsgeschichte, die auch eine Geschichte der Nahrung und damit des Brotes ist. Erste Wiederholung: 10.04.1982
Die Brücke. Eine Dokumentation über einen Verkehrsweg
Mitwirkende: Angerer, Peter [Gestaltung]
Datum: 1989.02.18 [Sendedatum / Wiederholung] 1985.11.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Bauen ; Verkehr ; Tod ; Radiosendung-Sendematerial ; Europabrücke
Typ: audio
Signatur: 9-31159
Inhalt: Die etwa 50 Bewohner der Werkswohnungen des Sillwerkes, 20 Kilometer südlich von Innsbruck, leben direkt unter der Europabrücke. Abgeschieden von der Außenwelt leben sie mit dem, was von der Brücke fällt. Der herabfallende Abfall richtet schaden an, Menschen, die von der Brücke in den Tod springen, verstören vor allem die Kinder ...
Brundibár und die Kinder von Theresienstadt
Zur Geschichte einer Oper
Mitwirkende: Wonschick, Hannelore [Gestaltung]
Datum: 1999.04.10 [Sendedatum / Wiederholung] 1998.06.13 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Musik ; E-Musik ; Feature ; Vokalmusik - Oper ; Kinder und Jugend ; Völkermord und Holocaust ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33715
Brundibár und die Kinder von Theresienstadt
Zur Geschichte einer Oper
Mitwirkende: Wonschick, Hannelore
Datum: 1943 [Produktionsjahr / Altdaten] 1944 [Produktionsjahr / Altdaten] 1998.06.13 [Sendedatum]
Ort: Konzentrationslager Theresienstadt [Aufnahmeort]
Typ: audio
Signatur: 11-00548_K01, 11-00548
Der Brunnen, der Fluß, der Wels
Japan und das Wasser
Mitwirkende: Jaspersen, Malte [Gestaltung]
Datum: 1998.06.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Gewässer ; Radiosendung-Sendematerial ; Japan
Typ: audio
Signatur: 9-33716
Inhalt: Der Regen in Japan hat viele Namen. Ein Land, bestehend aus Inseln, durchzogen von zahllosen Flüssen, bedeckt von wasserspeichernden Wäldern, heimgesucht von sintflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen, in dessen Städten Trinkwasserquellen sprudeln und Gärten mit Wasserlandschaften zu finden sind, hat ein besonderes Verhältnis zum Wasser. Der in Kyoto lebende Autor führt mit einer Collage von akustischen Szenen und Texten durch das Wasserland Japan. Öffentliches Badehaus und religiöses Ritual, Staudamm und Teezeremonie, Wasserkläranlage und Tempelgarten: Anhand beispielhafter Aspekte aus Alltag, Religion, Umweltschutz und Philosophie zeigt das Feature den Einfluß von Wasser auf das Leben und die Gedankenwelt der Japaner.
Et cetera u. dergl. (1)
In einer Übertragung aus dem neu überdachten kritischen Stadium hören Sie heute "Et cetera u. dergl.", ein Vortrag zur Zeit, auch als Nachtrag zur Unzeit, auch als überhaupt: in 96 Jahren sind wir alle Maikäfer. Wenn überhaupt. Teil 1: Der Mensch als Erdkunde Teil 2: Der Mensch als Naturkunde
Mitwirkende: Wippel, Franz [Gestaltung] , Meister, Ernst [Gestaltung] , Grünmandl, Otto [Gestaltung]
Datum: 1993.02.20 [Sendedatum] 1985.02.16 [Sendedatum / Wiederholung]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31331
Et cetera u. dergl. (2)
In einer Übertragung aus dem neu überdachten kritischen Stadium hören Sie heute "Et cetera u. dergl.", ein Vortrag zur Zeit, auch als Nachtrag zur Unzeit, auch als überhaupt: in 96 Jahren sind wir alle Maikäfer. Wenn überhaupt. Teil 1: Der Mensch als Erdkunde Teil 2: Der Mensch als Naturkunde
Mitwirkende: Wippel, Franz [Gestaltung] , Meister, Ernst [Gestaltung] , Grünmandl, Otto [Gestaltung]
Datum: 1993.02.20 [Sendedatum] 1985.02.16 [Sendedatum / Wiederholung]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-31332
Chinatown. Ein Hörbild aus Singapur
Mitwirkende: Schütze-Quest, Friedrich [Gestaltung]
Datum: 1996.10.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Reise ; Radiosendung-Sendematerial ; Singapur, Chinatown
Typ: audio
Signatur: 9-33672
Inhalt: In Singapur (dem fernöstlichen Einkaufsparadies und Tourismus-Drehkreuz) ist nichts erlaubt, was nicht reglementiert ist - und reglementiert ist beinahe alles, mit einer Fülle von Bestimmungen, für die Orwells Zukunftsstaat der Pate hätte sein können. Nirgendwo in Asien, von China und Nordkorea vielleicht abgesehen, sind so viele der Orwellschen Befürchtungen Realität, ist das "social engineering" - die Manipulation einer Gesellschaft - so weit fortgeschritten. Singapur ist ein Polizeistaat mit wenig Polizei auf den Straßen, befand der Reporter Erich Wiedemann im "Spiegel"; und Erhard Haubold in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zählt Singapur zu den repressivsten Ländern in Asien. "Clockwork society" nennt es spitz der britische "Economist" - eine Gesellschaft, die wie ein Uhrwerk funktioniert. Der Autor war ein Dutzend Mal in Singapur - auf der Durchreise. Er ist jetzt wieder hin, diesmal für längere Zeit, um genauer hinzusehen ...
Computer, die neuen Komponisten? Oder: Hat Komponieren nicht auch etwas mit der Seele zu tun? (1)
Mitwirkende: Pfluger, Guntram [Gestaltung]
Datum: 1992.08.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Technik ; Musik ; U-Musik ; Feature ; Computer ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33546
Inhalt: Computer erobern mehr und mehr die Arbeitswelt. Sie sind auch fähig, viele Dinge zu erleichtern und zu verkürzen. Hersteller von Computern und Computerprogrammen werben auch immer mehr damit, daß "alles" machbar ist. So auch im Musikgeschäft. In allen größeren Studios haben Computer die Arbeit der Musiker ersetzt. Es ist heute viel wichtiger, sich auf Computern auszukennen als in der Musik, wenn man in diesem Geschäft - zumindest in der Unterhaltungsmusik - Erfolg haben will. Der Autor dieser Sendung hat eine Werbeveranstaltung, bei der die neuesten Musikcomputer vorgeführt wurden, aufgenommen und den Vertreter in ein fiktives Gespräch mit einem Komponisten und Musikpädagogen verwickelt. Wer bis jetzt noch nicht gewußt hat, wie Musikcomputer funktionieren, was sie können, aber auch was sie nicht können, wird hier kritisch und unterhaltsam informiert.
Computer, die neuen Komponisten? Oder: Hat Komponieren nicht auch etwas mit der Seele zu tun? (2)
Mitwirkende: Pfluger, Guntram [Gestaltung]
Datum: 1992.08.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Technik ; Feature ; Computer ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33547
Inhalt: Computer erobern mehr und mehr die Arbeitswelt. Sie sind auch fähig, viele Dinge zu erleichtern und zu verkürzen. Hersteller von Computern und Computerprogrammen werben auch immer mehr damit, daß "alles" machbar ist. So auch im Musikgeschäft. In allen größeren Studios haben Computer die Arbeit der Musiker ersetzt. Es ist heute viel wichtiger, sich auf Computern auszukennen als in der Musik, wenn man in diesem Geschäft - zumindest in der Unterhaltungsmusik - Erfolg haben will. Der Autor dieser Sendung hat eine Werbeveranstaltung, bei der die neuesten Musikcomputer vorgeführt wurden, aufgenommen und den Vertreter in ein fiktives Gespräch mit einem Komponisten und Musikpädagogen verwickelt. Wer bis jetzt noch nicht gewußt hat, wie Musikcomputer funktionieren, was sie können, aber auch was sie nicht können, wird hier kritisch und unterhaltsam informiert.
Contra: Georg Ringsgwandl - Matrix: Datenschutz und Überwachung - Hörbilder: Macondo
Mitwirkende: Ringsgwandl, Georg [Sprecher/in] , Strobele, Alexander [Sprecher/in] , Ritschl, Wolfgang [Sprecher/in] , Firlinger, Beate [Gestaltung]
Datum:
Schlagworte: Humor ; Technik ; Gesellschaft ; Kabarett ; Computer ; Sicherheit ; Feature ; Asyl ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 6-50529_b, 6-50529_a
Inhalt: Contra - Kabarett und Kleinkunst: Georg Ringsgwandl ; Matrix - Computer und neue Medien: Datenschutz und Bürgerkarte, Vom Ende der Anonymität (Globalisierung der Überwachung) ; Hörbilder: Macondo City - Ein Regenbogen am Rande der Stadt
Da capo, da capo. Von der Musikpflege zu klingender Münze (1)
Mitwirkende: Leßner, Regina [Gestaltung]
Datum: 1997.01.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Wirtschaft ; Musik ; E-Musik ; Feature ; Werbung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33679
Inhalt: Ob für Diamanten, Schokolade, Autos oder Käse - seit einiger Zeit setzen Werbefilmhersteller auf Klassik. Klassische Musik, so die Werber, veredele auch profane Produkte und spreche mehr als Popmusik die Emotionalität an. Wissenschaftliche Grundlage war ein Experiment mit sechzig Mäusen. Die mit Rachmaninow stimulierten Nager reagierten kommunikativer und sexuell aktiver. Also hat man Schokolade als "Rendezvous der Sinne" mit Carl Orffs "Carmina burana" heißgemacht - und höhere Umsätze erziehlt. Bei Steffi Grafs Nudel-Show muß Erik Satie herhalten, und Edvard Grieg erweist sich als ideal für Weichkäse. Die zusammengestückelten Klassiker haben natürlich auch ihre Feinde. Mit gefälschten Tönen und gerafften Takten werden oft ganze Sinfonien auf dreißig Sekunden gepreßt. Musikliebhabern dreht es den Magen um, wenn Ihnen Mozart, Bach, Händel, Wagner oder Verdi als Trailer aus dem Wohnzimmer entgegenschallen. Die Branche aber hat im letzten Jahr mit Klassikmusik-Marketing allein in Deutschland 33 Milliarden umgesetzt.
Da capo, da capo. Von der Musikpflege zu klingender Münze (2)
Mitwirkende: Leßner, Regina [Gestaltung]
Datum: 1997.01.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Wirtschaft ; Musik ; E-Musik ; Feature ; Werbung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33680
Inhalt: Ob für Diamanten, Schokolade, Autos oder Käse - seit einiger Zeit setzen Werbefilmhersteller auf Klassik. Klassische Musik, so die Werber, veredele auch profane Produkte und spreche mehr als Popmusik die Emotionalität an. Wissenschaftliche Grundlage war ein Experiment mit sechzig Mäusen. Die mit Rachmaninow stimulierten Nager reagierten kommunikativer und sexuell aktiver. Also hat man Schokolade als "Rendezvous der Sinne" mit Carl Orffs "Carmina burana" heißgemacht - und höhere Umsätze erziehlt. Bei Steffi Grafs Nudel-Show muß Erik Satie herhalten, und Edvard Grieg erweist sich als ideal für Weichkäse. Die zusammengestückelten Klassiker haben natürlich auch ihre Feinde. Mit gefälschten Tönen und gerafften Takten werden oft ganze Sinfonien auf dreißig Sekunden gepreßt. Musikliebhabern dreht es den Magen um, wenn Ihnen Mozart, Bach, Händel, Wagner oder Verdi als Trailer aus dem Wohnzimmer entgegenschallen. Die Branche aber hat im letzten Jahr mit Klassikmusik-Marketing allein in Deutschland 33 Milliarden umgesetzt.
Da fühlt man sich wie der Urmensch
Eine Emaille gewordene Liebeserklärung an 500 Liter Wasser
Mitwirkende: Ranacher, Werner [Gestaltung] , Treichler, Robert [Gestaltung]
Datum: 1992.06.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33543
Inhalt: Wenn Ihnen das Wasser bis zum Hals steht, spucken Sie dann auf ihre Zehen? Würden Sie dort Liebe machen, wo Marat verblutet ist? Riechen Sie gerne Rosenöl? Fest steht: Ein Gefäß, das einige Hektoliter Wasser faßt, diente den alten Griechen als Grab, macht Architekten und Designern Kopfzerbrechen, verleitet Fromme zur Sünde, ist Säuglingen und Psychologen das Urmeer, New-Age-Jüngern das Nirwana und heißt "Badewanne". Konzipiert für eine halbe, eine, zwei, drei oder vier Personen findet darin ein ganzes Universum Platz. P.S. Und das Universum kann sich brausen.
Da war ich a bissel a Weltsensation
Der frühere Fußballprofi Hans Menasse erzählt aus seinem Leben
Mitwirkende: Kaindlstorfer, Günter [Gestaltung] , Menasse, Hans [Interviewte/r]
Datum: 2001.09.01 [Sendedatum]
Schlagworte: Sport ; Feature ; Rückblick ; Portrait ; Sport ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-33820
Die Dämonen tanzen mit. Kultur in Kambodscha (1)
Versuch einer Wiedergeburt
Mitwirkende: Goeb, Alexander [Gestaltung]
Datum: 1993.01.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Reise ; Radiosendung-Sendematerial ; Kambodscha
Typ: audio
Signatur: 9-33566
Inhalt: Langsam trottet der Touristen-Elefant um den Wat Phnom, den Tempel auf dem einzigen Hügel der Hauptstadt Phnom Penh. Im Fernsehen eines Gartenlokals kreischt vor staunendem Publikum ein chinesisches Liebespaar. Affen schlagen Löcher in das Dach der Pagode. Und Frau Penh, nach der die Hauptstadt benannt ist, sitzt am Rande des Wat Phnom als bunte Figur aus Stein vor einer Schüssel Bananen und geschmückt mit Jasminblüten. Wer Frau Penh einen Besuch abstattet, dem wird der Sage nach Glück beschieden sein. Lang ist es her, daß die kleine, dicke Frau 1431 vier Buddha-Figuren aus dem Mekong rettete und auf dem einzigen Hügel weit und breit in Sicherheit brachte. Nun kommen die Besucher der Neuzeit und bitten um Beistand. Die Autohändler hoffen auf gute Kontakte, die Armen erbitten regelmäßige Nudelsuppe, Studenten gnädige Professoren, und die Reichen beten darum, daß sie von der Habgier der Armen verschont bleiben und ihre Sicherheitsanlagen die Banditen fernhalten. Der Wächter des Tempels hofft, daß Pol Pot nicht zurückkommt. Wissen Sie, sagt er, die Khmer sind wie Tiger. Sie bekämpfen sich gegenseitig. Die Zeit, als sie Löwen waren und einig, liegt lange zurück. Ich hoffe, daß die Löwen und die Schlangen, die Nagas, uns vor den Tigern in uns schützen.
Die Dämonen tanzen mit. Kultur in Kambodscha (2)
Versuch einer Wiedergeburt
Mitwirkende: Goeb, Alexander [Gestaltung]
Datum: 1993.01.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Feature ; Reise ; Radiosendung-Sendematerial ; Kambodscha
Typ: audio
Signatur: 9-33567
Inhalt: Langsam trottet der Touristen-Elefant um den Wat Phnom, den Tempel auf dem einzigen Hügel der Hauptstadt Phnom Penh. Im Fernsehen eines Gartenlokals kreischt vor staunendem Publikum ein chinesisches Liebespaar. Affen schlagen Löcher in das Dach der Pagode. Und Frau Penh, nach der die Hauptstadt benannt ist, sitzt am Rande des Wat Phnom als bunte Figur aus Stein vor einer Schüssel Bananen und geschmückt mit Jasminblüten. Wer Frau Penh einen Besuch abstattet, dem wird der Sage nach Glück beschieden sein. Lang ist es her, daß die kleine, dicke Frau 1431 vier Buddha-Figuren aus dem Mekong rettete und auf dem einzigen Hügel weit und breit in Sicherheit brachte. Nun kommen die Besucher der Neuzeit und bitten um Beistand. Die Autohändler hoffen auf gute Kontakte, die Armen erbitten regelmäßige Nudelsuppe, Studenten gnädige Professoren, und die Reichen beten darum, daß sie von der Habgier der Armen verschont bleiben und ihre Sicherheitsanlagen die Banditen fernhalten. Der Wächter des Tempels hofft, daß Pol Pot nicht zurückkommt. Wissen Sie, sagt er, die Khmer sind wie Tiger. Sie bekämpfen sich gegenseitig. Die Zeit, als sie Löwen waren und einig, liegt lange zurück. Ich hoffe, daß die Löwen und die Schlangen, die Nagas, uns vor den Tigern in uns schützen.
Dallas 1963 - Eine radiophone Rekonstruktion der Ereignisse rund um die Ermordung von John F. Kennedys
Band 1
Datum: 1988.11.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Feature ; Tod ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28520
Inhalt: u.a. Originalreportagen aus dem Jahr 1963
Dallas 1963 - Eine radiophone Rekonstruktion der Ereignisse rund um die Ermordung von John F. Kennedys
Band 2
Datum: 1988.11.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Politik ; Feature ; Tod ; Radiosendung-Sendematerial
Typ: audio
Signatur: 9-28521
Inhalt: u.a. Originalreportagen aus dem Jahr 1963

Katalogzettel

Titel Hörbilder
Titelzusatz Hörbilder - Eine Sendung der Feature-Redaktion
Urheber/innen und Mitwirkende ORF [Produzent]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Typ audio

Information

Inhalt

Radiosendung / Sendereihe des ORF auf Ö1 (Feature)